Ist es im prinzip die gleiche rezeptor down-regulation durch exogene agonisten wie bei wiederaufnahme hemmer?

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3 Antworten

Prinzipiell ja. Es macht für die Rezeptor-Regulation keinen Unterschied, ob das Überangebot an Agonisten durch einen separaten exogenen Stoff ausgelöst wird, oder durch ein Überangebot an endogenen Substraten durch eine Wiederaufnahmehemmung. Der Effekt an den Rezeptoren ist grundsätzlich gleich.

In der Realität am Menschen, zeigt sich jedoch eine unterschiedliche Wirkung, wenn man bsp. Triptane (exogene Agonisten) mit bsp. SSRIs vergleicht. Das ist aber größtenteils auf die unterschiedlichen Affinitäten und Wirkorte zurückzuführen. Die Regulation ist trotzdem grundsätzlich gleich.

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Was meinst Du genau mit "Rezeptor-Down-Regulation"?

Wiederaufnahmehemmer funktionieren ja so, dass sie das Transportermolekül, das für die Wiederaufnahme zuständig ist, blockieren (und sind damit auch Agonisten).

Edit: Habs gegooglet und jetzt weiß ich, was Rezeptor-Down-Regulation ist. Kann Dir die Frage soweit nicht beantworten, sorry. (würde die Antwort löschen, wenn es gehen würde).

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Kommentar von Funmichi
09.08.2016, 20:35

Trotzdem danke für deine mühe

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Kommentar von Funmichi
09.08.2016, 20:21

Verändern auch agonisten auf dauer den genausdruck was eine permanente verminderte anzahl an rezeptoren zur folge hätte?

zB ssri, die ja nachgewiesenermaßen eine dauerhafte lichtempfindlichkeit oder ein pssd auslösen können.

Trifft dies zB auch auf opiate zu, die ja die mü rezeptoren reduzieren. Kann auch das permanent bleiben?

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