Ist es im Islam eine Sünde?

15 Antworten

Ab einem Alter von 8 bis 10 Jahren sollte man seine Kinder zum Beten anleiten.

Und wenn sie sich ungeschickt oder gar unwillig zeigen, sind auch Schläge angebracht.

Dies wird von sog. "Gelehrten" jedenfalls empfohlen.....😮😮

Religiös gesprochen sollst du deinen Kindern die Religion nahelegen und auch vorbildlich vorleben, sodass sie zu jemanden aufschauen können. Ist schließlich bei Christen oder Juden nicht anders. Schaden tut es nicht und auch das Gebet zu zeigen schadet nicht, am Ende sollte da aber selbstverständlich der freie Wille hinter stecken. Dein Kind sollte sich selbst entscheiden ob er das weiter führen möchte und die Religion für sich anerkennt.

Der Koranvers es gibt keinen Zwang im Glauben (Sure 2,256) hat nichts mit Beten zu tun, sondern damit, dass die "Leute der Schrift" ihre Religion behalten dürfen, sofern sie die Herrschaft des Islam anerkennen und die Steuer entrichten (Sure 9,29). Das Gebet ist die oberste Pflicht im Islam und daher solltest du schon darauf achten.

"Es gibt keinen Zwang im Glauben" hat zu tun mit "Glaube" und mit "keinen Zwang". KEINEN Zwang bedeutet ganz konkret, dass es GAR KEINEN Zwang gibt im Glauben, auch wenn der Kontext, wo dies erwähnt wird, wie Du schon sagtest, die freie Wahl der Religion ist. Bedenke auch: Wenn ich frei wählen darf, ob ich Muslim sein will oder nicht, dann muss zwingend auch das Beten und alles andere meiner freien Wahl obliegen.

Dass diese "freie Wahl" im Islam eine fragwürdige Sache ist, wird ja nun zum einen durch die vermeintlichen Pflichtgebete aufgezeigt, zum anderen durch diverse Koran-Verse, die ALLEN Nicht-Muslimen die EWIGE Hölle versprechen. Freiheit gibt es so gesehen also weder hier noch da.

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Es dürfte keine Sünde sein, aber Kritik aus der ummah dürfte Dir deswegen sicher sein. Nichtsdestotrotz finde ich es gut, dass Du Dich da zurückhältst, solange Deine Kinder nicht von selbst auf Dich zukommen und Dich darum bitten. Alles andere wäre Indoktrination ....

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Intensives Koranstudium - Inzw. Ex-Muslima alhamdullilah

Aber was bedeutet es denn dann aus deiner Sicht überhaupt?

Das sind doch nur Worte. Ob ich nun einfach sage, dass Mohammed der Prophet oder Jesus der Sohn Gottes oder das Spaghettimonster unser Gott ist - solange da nicht noch irgendeine Bedeutung hinter steht, ist das doch völlig egal.

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