ist es im christentum erlaubt auch an den teufel zu glauben?

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15 Antworten

Natürlich, und es gehört sogar dazu daran zu glauben. Wie du schon selber sagst, ohne ihn anzubeten.

Übrigens, wenn du so viele Fragen zum Christentum hast, kannst du die auch in einem christlichen Forum stellen, oder z. B. hier: https://gottkennen.de/gott-und-du/ Denn wie du sicher schon festgestellt hast, gibt es hier auch viele Menschen, die nicht an Gott glauben und dir dementsprechend antworten.

Ist es nicht sogar ein wesentlicher Bestandteil der meisten christlichen Religionen daran auch zu glauben - nicht den Teufel anzubeten, aber an dessen Existenz zu glauben? Von daher beantwortet sich, mit etwas Verstand, Deine Frage eigentlich von ganz allein. 

Es gibt hunderte von verschiedenen auslegungsarten des Christentums, in einigen ist es erlaubt und sogar erwünscht an den Teufel zu glauben bei andern ist es dies nicht.

Glauben kannst du woran du willst. Der eine glaubt an Gott, der nächste glaubt an die Hölle und wiederum andere glauben, dass sie ne Gehaltserhöhung bekommen.

Kommentar von nixawissa
03.10.2016, 10:44

meine letzte war vor 25 Jahren und kriegen werde ich keine mehr!

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natürlich!

---der teufel ist einer fundamentalen regel unterworfen

---er muß fliehen wenn man ihm MORAL entgegensetzt.

---der satan (das ist nicht der teufel) ist auch einer fundamentalen Regel unterworfen:

---er muß fliehen, wenn man ihm ERKENNTNIS entgegensetzt.

---in der bibel findest du mehrere stellen, wo die gläubigen dazu angehalten werden, mit moral und erkenntnis den widersachermächten mit erfolg zu trotzen.
------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------Der teufel wird in der bibel 29 mal benannt, getrennt davon der satan 50 mal und beide zusammen nur 2 mal

Ich lese derzeit die Bibel und in ihr werden sowohl der Teufel als auch die Hölle erwähnt. Demnach müsste es beides ja auch wirklich geben.... Doch wie man sich das nun vorstellen soll ist die Frage..... Es kann sein, dass wir uns die Hölle selber auf der Erde erschaffen, wenn wir schlechte Entscheidungen treffen - es kann aber auch sein, dass die Hölle ein Ort ist, wo man am Ende hinkommt, wenn man viel Böses zu Lebzeiten getan hat....

Das kann ich schwer beurteilen, wie ich Hölle und Teufel nun genau auslegen soll... Ist der Teufel eine Person in Menschengestalt oder doch eher ein Geistwesen??? Steckt der Teufel in uns allen drinnen oder/und gibt es Leute, die da weniger anfällig sind?

Jedenfalls müsst es erlaubt sein, an den Teufel zu glauben, weil er ja auch Teil der Bibel ist. Das Christentum selbst gibt an, dass es den Teufel gibt.

Was heißt "erlaubt" ?  Die Existenz von Teufel und Hölle gehören zur Lehre des Christentums dazu, weil Jesus Christus sie viele Male erwähnt hat.

Auch wenn es schon Kirchen und Gemeinden gibt, die die Existenz des Teufels und der Hölle verleugnen, findet sich beides in der Bibel.

Das Gericht über den Teufel nach dem 1000jährigen Friedensreich von Jesus (Messianischen Reich) wird z. B. folgendermaßen beschrieben:

"Und wenn die 1 000 Jahre vollendet sind, wird der Satan aus seinem Gefängnis losgelassen werden, und er wird ausgehen, um die Heidenvölker zu verführen, die an den vier Enden der Erde leben, den Gog und den Magog, um sie zum Kampf zu versammeln, deren Zahl wie der Sand am Meer ist. Und sie zogen herauf auf die Fläche des Landes und umringten das Heerlager der Heiligen und die geliebte Stadt. Und es fiel Feuer von Gott aus dem Himmel herab und verzehrte sie. Und der Teufel, der sie verführt hatte, wurde in den Feuer- und Schwefelsee geworfen, wo das Tier ist und der falsche Prophet, und sie werden gepeinigt werden Tag und Nacht, von Ewigkeit zu Ewigkeit" (Offenbarung 20,7-10).

Jesus hat in Markus 9,43-44 gesagt: "... in die Hölle fährst, in das unauslöschliche Feuer,  wo ihr Wurm nicht stirbt und das Feuer nicht erlischt."

Deshalb ist es - nach der Bibel - wichtig bzw. am wichtigsten, Gottes liebevolles Angebot der Errettung anzunehmen: "Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat. Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richte, sondern damit die Welt durch ihn gerettet werde. Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet, weil er nicht an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes geglaubt hat" (Johannes 3,16-18).

Der Teufel ist eine erfindung der Katholischen Kirche um den Ablasshandel im Mittelalter anzukurbeln.

Ähnlich ist es auch mit "Gott" ist für Kirchen einfach nur eine Einnahmequelle für die sich keine gegenleistung erbringen müssen.

Zum Christentum gehört der Teufel. Wer an Gott glaubt, glaubt auch unweigerlich an den Teufel. 

Tolle Antworten bisher. Hab mich schief gelacht. Klar glauben kann man an alles. Trittst du vor das Anschlagbrett einer großen Kirche wirst du überall Theologie-Veranstaltungen sehen. Theologie ist im Grunde nichts anderes als menschliche Vorstellungen, die in den christlichen Glauben aufgenommen werden.

Viele evangelische Freikirchen z.B. beten den Teufel an. Haben auch eine im Ort bei uns. Die beten ein schwarzes Kreuz an (satanistisches Symbol) und glauben, dass Satan der Teufel (Der Teufel gibt sich als "der Engel des Lichts" aus) ihr Führer ist.

Die Höllenlehre ist in allen heidnischen Religionen verankert. Ägypten, Griechen, Römer, Druiden, Mayas. 

Als Christ glaubst du doch automatisch an Teufel. Du betest ihn nicht an, aber du glaubst an ihn.

Das "Christentum" glaubt seinem "Boss" (Offb.12,9) derart, dass es nicht begreift, dass dieser von unserem Schöpfer "Satan" oder auch "Teufel" genannt wird (Mt.4,10; 1.Joh.3,7).

In Offb.17,1-6 liest man, was noch von dieser "Gottheit" zu erwarten ist.

Gott sei gedankt für Sein Eingeifen (Offb.20,2).

Man darf sich nur nicht in der Pforte irren,

denn auch Moslems habeb einen Teufel

:-)))

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