Ist es heutzutage noch üblich seine Kinder taufen zu lassen (obwohl man nicht gläubig ist)?

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23 Antworten

Hallo,

ich arbeite in einem Büro, wo Taufen angemeldet werden.

Und ich stelle fest, das Taufen oft noch üblich sind. Aber leider immer weniger aus Überzeugung. Viele lassen taufen, weil es in der Familie so üblich ist, eine Tradition, es gehört dazu zu einem guten "bürgerlichem"Leben. Aber aus der Taufe wird immer mehr ein beliebiges Fest. Es wird nicht mehr der Heimatpriester genommen, sondern irgendeiner, der es anscheined besser kann, weil peppiger. Es wird nicht mehr in der Heimatkirche getauft, sondern in der hübschen Kapelle, weil sie ach so schön ist.... ect.

Taufe, aus dem Glauben heraus, wird immer weniger, genauso wie die kirchliche Trauung aus dem Wunsch um Gottes Segen heraus.

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Kommentar von Blitz68
16.11.2016, 21:46

wie steht Taufe  denn im Bezug zu : Heimat  ? (- Heimatpriester, Heimatkirche usw. ?)

der Glaube ist doch personenbezogen, wieso ist die Heimat - der Geburtsort ? oder der Wohnort ? oder welcher Ort  dabei relevant ?

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Hallo!

Ich würde das mal mit der Firmung vergleichen. Als ich 2006 gefirmt wurde, machten die meisten keinen Hehl draus dass sie nur zur Firmung gehen, weil die Familie das so wünscht oder die Eltern es angeordnet haben.... entsprechend passiv waren die dann drauf & störten die Vorbereitungen im Pfarrheim so sehr, dass mir persönlich die ehrenamtlichen Firmbegleiter echt leidgetan haben die da ihre private Freizeit investierten. Sorry, das war mir als nur noch voll peinlich!

Es ist also letzten Endes eigentlich nur der gesellschaftliche oder viel mehr familiäre Druck: MAN macht es so, die Eltern oder die Großeltern usw. wünschen es & dem beugt man sich dann auch. Speziell auf dem Land bzw. in katholisch geprägten Gegenden kann das echt schlimm sein: Da sind dann die Eltern des Täuflings vllt. eher "Kirchvorbeigänger", aber deren Eltern sind wiederum eben "Kirchgänger" und legen größten Wert auf die Taufe... zumal "die anderen" ja reden können warum der kleine Martin/Thomas/Alexander wie auch immer nicht getauft wurde & das nicht mit einer Familienanzeige in der Zeitung, wie das oft Usus ist, gleich mal publiziert wurde. Ich kenn' das!

Auch bei der Firmung geht es meist nicht um Geld oder Geschenke, deswegen fand ich dass das ganz gut passte.

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Die Taufe ist jedem selbst überlassen, und die Gesellschaft macht da auch keinen Hehl draus wenn die Kinder nicht getauft sind.

Ich selbst bin Katholisch, habe aber keines meiner Kinder getauft. Sie sind dennoch in einem Evangelischen Kindergarten gegangen und machen in der Schule ganz normal im Religionsunterricht mit. Es gab nie probleme diesbezüglich.

Taufen lassen kann man sich in jedem alter. Sollten meine Kinder mal Kirchlich heiraten wollen können sie sich immer noch passend taufen lassen, ganz ohne Trara.

Warum hab ich sie nicht getauft?

Meine Schwester ist Katholisch, ihr Mann Evangelisch. Eigentlich wollte meine Schwester katholisch heiraten, aber die Kirche hat sich quergestellt und wollte unbedingt das der Mann sich umtaufen lässt. Das wollten die beiden natürlich nicht. Als sie bei der Evangelischen Kirche anfragten war es kein problem. Also haben sie in der Evangelischen Kirche geheiratet und ihr Tochter ebenfalls evangelisch getauft.

Ich persönlich halte von den Kirchen allgemein nichts, zumal der Glaube für fast jeden Krieg verantwortlich ist. Und wenn ich höre was da manchesmal abgegangen ist krieg ich echt das Grausen. Kindesmisshandlung usw.

Ich glaube mit meinem Herzen, an das was ich selbst erlebt und kennengelernt habe, denn da weiß ich das es wirklich existiert hat.

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Kommentar von JTKirk2000
16.11.2016, 04:19

Wenn ich so Deine Antwort lese, bekomme ich nicht den Eindruck, dass Du katholisch bist. Du magst vielleicht katholisch getauft worden sein, aber katholisch zu sein bedeutet auch, in der katholischen Kirche aktiv zu sein oder zumindest entsprechenden Glauben zu haben. Die Taufe ist, wie bei jeder anderen Kirche auch, das Einstiegsritual, aber das allein macht noch nicht den Glauben aus.

Die Kirchen sind ebenso wie Gott nicht an den Kriegen schuld, welche die einzelnen Menschen verschuldet haben die Gott als Vorwand genommen haben, um Kriege anzuzetteln, während die eigentlichen Gründe wesentlich egoistischer waren, nur haben sie diese Kriege nur deshalb "im Namen Gottes" angezettelt, weil sie für ihre egoistischen Zwecke wohl kaum so viele Anhänger gefunden hätten.

Ich würde meine Kinder auch nicht einfach so taufen lassen, sondern sie sollten sich, wenn sie möchten irgendwann selbst entscheiden, ob und welcher Glaubensrichtung sie sich anschließen möchten. Das ändert aber nichts daran, dass mir mein Glaube wichtig ist und bleibt, und die Entscheidungsfreiheit ist laut diesem Glauben ein wichtiges Gut, weshalb ich nichts daran tun werde, die Entscheidungsfreiheit meiner Kinder zu beeinträchtigen.

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In erster Linie lassen (nicht gläubige) Eltern ihre Kinder taufen, um Oma und Opa nicht zu enttäuschen. Das gibt Stress mit der älteren Generation, wenn man erklären muss, warum denn die Kinder nicht getauft werden. Erst recht, wenn man selber immer noch Kirchenmitglied ist.

Wenn du den Konflikt nicht scheust, gibt es keinen vernünftigen Grund, deine Kinder taufen zu lassen.

Letztendlich können die Kinder ja auch, sobald sie 14 Jahre alt sind, selbst entscheiden, welcher Religion sie angehören möchten. Und sich dann immer noch taufen lassen, so sie denn möchten.

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Ich hatte das Thema mal in einer Vorlesung, kann mich aber nicht mehr an alle Einzelheiten erinnern ;) 

Ging um die Stellung der Kirche heute und die Dozentin meinte, dass für viele die Kirche zu einer Dienstleistung geworden ist. Man konsumiert sie sozusagen bei gegebenem Anlass wie Heirat, Beerdigung oder eben Taufe. Im Grunde sind ja diese Dienste der Kirche auch mit Bedingungen an die Personen verknüpft. Ist ja keine Einbahnstrasse. So soll das Kind das getauft wird zB. im christlichen Sinne erzogen werden und auch zu einem Mitglied der Gemeinde werden, im Idealfall. Heute denken scheinbar viele (und ich meine das nicht wertend): Nützts nichts, so schadets nicht. 

Der allergrösste Teil der Menschen die auf dem Papier Christen sind, fühlen sich nicht mit der Gemeinde verbunden und auch nicht allzusehr mit dem Christentum, das die Kirche vertretet. Es gibt regelmässig soziologische Studien und die Leute werden dann anhand Befragungen usw in Gruppen eingeteilt. Eine Gruppe ist zB. "die Distanzierten". Die sind eben distanziert von der Kirche. Aber viele haben eben doch in ihrer Weltanschauung sehr viele Elemente des Christentums integriert, weil unsere Kultur ist christlich sozialisiert, oder sind sich vielleicht selbst unsicher was ihren Glauben betrifft. Da will man lieber kein Risiko eingehen und tauft das Kind um auf Nummer sicher zu gehen. "Und irgendwie ist das ja auch normal" und so. Wir haben uns da ein Ausschnitt aus "Sex and the city" angeschaut, bei der die rothaarige (Miranda?) so ziemlich genau diese Diskussion mit ihrem Freund hatte ^ ^ 

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Kommentar von stine2412
16.11.2016, 14:00


für viele die Kirche zu einer Dienstleistung geworden ist. Man
konsumiert sie sozusagen bei gegebenem Anlass wie Heirat, Beerdigung oder eben Taufe.

Mein Mann fragte mal seine Sekretärin, warum sie noch in der Kirche ist und noch Kirchensteuern bezahlt - sie hält doch sonst nichts davon? "Wenn meine Töchter mal in Weiß heiraten wollen!" Na denn!

Das Problem der Landeskirchen ist, dass sie keine Glaubensinhalte mehr bringen, es ist alles so ein Wischie-Waschie! Sie haben (insbesondere die EK) biblische Lehren so hingebogen, daß sie den populären Anschauungen entsprechen. Dann verbündet sich die Kirche mit dem Staat; wie schnell die Szene der Welt wechselt, sehen wir alle nur zu gut. Und genauso schnell müssen dann auch die Kirchen sich anpassen: Jesus sagte nicht umsonst, dass wir kein Teil dieser Welt sein sollen, sondern, da wir in ihr leben, gesetzestreue Bürger sein sollen, wenn sie diese Gesetze den Gesetzen Gottes nicht widersprechen!

Aus diesen Gründen, nicht nur wegen der Kirchensteuer, sind auch viele aus den Kirchen ausgetreten und viele, die nach Antworten suchten, haben sich anderen Gemeinden angeschlossen.

Und die Kindertaufe ist ja auch nicht biblisch! Nirgendwo steht dort etwas davon, dass Babys getauft wurden! Jesus wurde als Baby in den Tempel gebracht, getauft wurde er erst als Erwachsener, obwohl er sündenlos war. Eine Taufe ist ja auch dazu da, dass einem alle vorherigen Sünden, die sie bereuten,  vergeben werden durch das Loskaufsopfer Jesu. Welche Sünden hat ein Baby begangen und zu bereuen? Jesus verurteilte nicht umsonst die Pharisäer, die an Traditionen festhielten, aber die Grundlagen des Glaubens vergaßen.

Es bleibt jedem selbst überlassen, ob er seine Kinder taufen läßt. Aber wenn schon mal die Frage hier gestellt wird, sollte man sich auch der Bedeutung bewußt sein, dass durch diese Babytaufe schon mal ein voraussichtliches Mitglied gebunden wird, ob es gläubig sein wird oder nicht!

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Also bei uns gehts es vorallem darum, dass manche Kindergärten und Schulen getaufte Kinder anderen ungetauften vorziehen. (kirchliche Schulen und Kindergärten) 

Meistens (zumindest bei mir in der Umgebung/Stadt) haben solche Kindergärten und Schulen einen besseren Ruf als die städtischen Schulen. Das war der Hauptgrund wieso meine Jungs getauft wurden. ;) 

Ach ja und weil die Großeltern es gerne gesehen haben. Sobald es ums Thema Kommunion/Konfirmation geht, lasse ich meine Kinder selber entscheiden ob sie das wollen oder nicht, aber zumindest ist dann der erste Stein - sollten sie das denn wollen - gelegt und sie können rein regulär sofort mit in den kirchlichen Unterricht dafür. 

Ich hoffe ich konnte dir helfen :) 

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Kommentar von KaeteK
16.11.2016, 10:19

Also bei uns gehts es vorallem darum, dass manche Kindergärten und
Schulen getaufte Kinder anderen ungetauften vorziehen. (kirchliche
Schulen und Kindergärten)

Davon haben meine Kinder nie etwas zu nachteiliges zu spüren bekommen Sie waren in einem katholischen Kindergarten, einer katholischen Mädchenschule und haben ihre Ausbildung in einer kirchlichen Einrichtung absolviert (katholisch/ev., ). Es wurde nur einmal nachgefragt, welcher Konfession sie angehören, aber es hatte keinerlei Konsequenzen sich als Christ ohne Kirche zu outen. Und hier bei uns ist es katholisch, fast wie in Bayern.

Taufe macht dich nicht automatisch zu einem Christen. Um Christ zu werden, muß man an Jesus Christus glauben, mit aller Konsequenz.

Da hapert es in den Kirchen gewaltig.

lg

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Ja, es ist auch heute durchaus noch üblich Kinder taufen zu lassen, selbst wenn man als Eltern nicht direkt gläubig ist. Die Zahlen mögen zwar rückläufig sein, aber so ein bisschen spielt dabei der diffuse, oft heimlich gehütete Gottesglauben der Eltern eine Rolle, welche ihrem Nachwuchs stets die besten Zukunftschancen mit auf den Weg geben wollen. - Und dazu gehört fälschlicherweise auch die naive Annahme, dem Kind mit der Taufe einen "Einlassschein" ins Paradies gespendet zu haben, falls es selbiges (entgegen allgemeiner Annahme) doch geben sollte.    

Der Hauptgrund ist aber wohl eindeutig in Jahrhunderte altem Brauchtum zu suchen und/oder, um die Erwartungen der Großeltern oder Verwandtschaft nicht zu enttäuschen. 

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Kommentar von danhof
16.11.2016, 10:22

"sollte es das Paradies (entgegen allgemeiner Annahme) DOCH geben"

Nee, entgegen der Annahme von Nicht-Christen höchstens :-)

Aber ansonsten volle Zustimmung. Warum so tun, als ob?

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Kommentar von KaeteK
16.11.2016, 10:32

Man will sich halt ein Hintertürchen offen halten...Ich kenne das aus meiner Familie. Doch Gott kann man nicht hinters Licht führen..lg

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In meinem Verwandten-und Bekanntenkreis wurden alle Kinder getauft, auch wenn die Eltern nicht oder nur selten zur Kirche gehen. In manchen Kirchlichten Einrichtungen , wo das Kind später evtl. arbeiten will, legt man Wert auf so etwas.

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Ursprünglich war die Taufe ja auch ein Bund mit Gott und Jesus .

Das hat sich dann ja irgendwann geändert , die Taufe bestimmt ja zu welcher Kirche jemand gehört . Trotz dem finde ich es gut wenn Kinder auch heutzutage getauft werden . Nicht im Sinne für die Kirchen , aber doch damit Kinder gemeinsam im Glauben aufwachsen , ich habe immer noch die Hoffnung das nachwachsende Generationen  die Trennungen der verschiedenen  Glauben überwinden und verstehen das Glaube mehr ist als nur Kirche . Wenn man den eigentlichen Sinn versteht und lebt , nicht den Sinn von Kirche , Macht und Geld und Einfluss auf die Menschen, usw.

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Konsequent ist es, aus der Kirche auszutreten und auch seine Kinder nicht taufen zu lassen, wenn man nicht an Gott glaubt oder mit der Institution katholische/evangelische Landeskirche irgendein anderweitiges Problem hat.

Meine Eltern haben mich nicht taufen lassen, sondern überließen mir die Wahl. Gläubig bin ich erst viel später geworden und seitdem Mitglied einer Freikirche - aus voller Überzeugung.

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Kommentar von Blitz68
16.11.2016, 10:36

Hut ab vor deinen Eltern

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Ich habe schon mal gehört, dass einige Eltern ihre Kinder taufen damit die Kinder sich zugehörig fühlen. Man kann zum Beispiel nur als getauftes Kind bei der Erstkommonion dabei sein. Als ich in der Volksschule war war jeder meiner Klassenkameraden  bei der Erstkommonion dabei. Es gibt gewisse Zeiten bei der man sich in der Gruppe trifft damit man sich auf die Kommonion vorbereitet. Ich kann mir da schon gut vorstellen, dass man als Kind gekränkt ist wenn man nicht dabei sein darf.

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Kommentar von sternchen01973
16.11.2016, 00:30

Glaube mir es gibt nichts langweiligeres als der Kommunions- bzw. Konfirmantenunterricht. Ich kenne niemanden der da gerne hingegangen ist. Nur die mit strengem Glauben, die sind dann aber auch später immer in der Kirche tätig gewesen.

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Kurze Antwort:

Im Großen und Ganzen ist es nicht mehr üblich, es gibt jedoch einige Bundesstaaten die etwas hinter her hinken (Bsp. Bayern) in welchen es wie ich glaube noch Standard ist.

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Kommentar von KaeteK
16.11.2016, 10:29

Auch in BW. Sobald ein  Kind da ist, werden die Eltern religiös..Danach ist die Kirche wieder eine Weile vergessen, bis zur Kommunion oder zur Konfirmation. Dann erst wieder zur Hochzeit und später, zu guter Letzt , wenn der Tod eintrifft. So als ob man sich den Himmel erarbeiten kann - man weiß man nie und man war doch ein guter Mensch.....Leider wird das ein böses Erwachen geben.

Alles nur Kirche, aber leider kein echter Glaube an Jesus Christus..

Ausnahmen gibt es..

lg

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Wenn man keiner Kirche angehört, kann man auch sein Kind nicht taufen lassen. Und wenn man einer Kirche angehört, aber nicht glaubt, dann macht man es vermutlich aus irgendeiner "Tradition". Denn nur getaufte Kinder können zur Kommunion gehen, und auch nur dann gibt es die Geschenke. Und dann sieht man die Leute erst wieder, wenn sie kirchlich heiraten wollen, damit die Braut ein weißes Kleid tragen kann. Das sind dann die Pseudo-Christen, die nur des Feierns willen an den drei Tagen (Taufe, Kommunion, Hochzeit) zur Kirche gehen. Und letztmalig sehen sie den Pfarrer dann, wenn die Lampen ausgehen und er ihnen die Schaufel Dreck auf den Sarg schmeißt.

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Kommentar von danhof
16.11.2016, 10:26

Das ist ja nun mal maaaaßlos übertrieben.

Sie gehen auch schon mal alle fünf Jahre in den Weihnachtsgottesdienst...

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Natürlich kannst du dein Kind taufen und es ist noch ganz üblich allerdings verpflichtest du dein Kind der Kirche an wenn du es taufen lässt 

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Kommentar von Blitz68
16.11.2016, 10:37

und warum sollte man das tun ??

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Das ist meiner Meinung nach genau so gehäuchelt als wenn man kirchlich heiratet wenn man nicht gläubig ist.

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Kommentar von Blitz68
16.11.2016, 10:40

stimmt - wieso vor einem Gott etwas versprechen, von dem ich annehme, dass es ihn gar nicht gibt ??

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Wer sein Kind taufen lässt, muss selber der Kirche auch angehören.

Nur Gläubige lassen ihr Kind taufen. Hat ja anders auch keinen Sinn, wenn man nicht an Gott und Kirche glaubt. 

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Kommentar von Tragosso
16.11.2016, 00:08

Dass das keinen Sinn macht ist schon klar, dennoch tun es viele die nicht gläubig sind. Die Frage ist nur, ob das heute immernoch so verbreitet ist wie z.B in der Kindheit meiner Mutter.

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Die Taufe eines Kindes ist eben ein Familienereignis, dass sich die wenigsten entgehen lassen wollen.

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Der "Gott dieser Welt" (Offb.12,9) hat die "Glaubensgemeinschaften (Offb.17,1-5; 2.Kor.4,4) "unter Kontrolle" und lässt Babies "taufen".

Der göttliche Sinn der Taufe ist eine geistlich Umkehr (Röm.6,4), die nur für "reife Menschen" verständlich ist.

Der zurück kehrende Jesu wird diesen "Gott" einsperren (Offb.20,2).

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Kommentar von Tragosso
19.11.2016, 20:18

Keine sinnvolle Antwort auf die Frage.

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Wenn die Kinder erwachsen werden, also selber bestimmen können, sollte ein jedes das selbst entscheiden.

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Kommentar von Blitz68
16.11.2016, 10:47

dennoch ist es ja nicht schlecht, wenn sie zuvor wissen worüber sie entscheiden sollen

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Wenn man nicht gläubig ist bringt taufe n scheiß, da lässt mans lieber anstatt auf "guter" christ zu machem

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