Ist es gut wenn die Deutsche Bahn privatisiert wird

Das Ergebnis basiert auf 28 Abstimmungen

Ist Schlecht 75%
Ist Gut 14%
Keine Ahnung 11%

12 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
Ist Schlecht

Hat leider nur Nachteile für den Bürger, auch wenn die Bahn AG gerne gegenteiliges behauptet. Die englische Bahn ist ein wunderbares Beispiel. Seitdem sie privatisiert wurde kommt es immer häufiger zu schweren Unglücken, weniger Service da eine beachtliche Anzahl an Angestellten eingespart wurde (man muss ja die Kapitalanleger zufrieden stellen und etwas für die Rendite tun), Bahnhöfe wurden geschlossen und so vor allem die Landbevölkerung benachteiligt, etc. Da lobe ich mir doch die Bahn wie sie früher war, oder die Bahn in der Schweiz. Die ist verstaatlicht, und hat eine ganz fantastische Pünktlichkeitsquote, jeder Schweizer kann und ist zu recht stolz darauf (sein). Das gleiche gilt übrigens für die Post, denn ich habe lieber einen unfreundlichen Beamten vor mir der wenigstens Ahnung hat als irgendeine Poststellen-Pfeiffe mit 1-wöchiger "Ausbildung" die überhaupt keinen Plan hat (kein Einzelfall). Ach ja, um im "Wettbewerb zu bleiben" zahlen mittlerweile die Konkurrenten der Post Hungerlöhne von teilweise €2 in der Stunde. Eine super Entwicklung. Außerdem, und das ist eigentlich noch viel wichtiger, haben wir Steuerzahler die Bahn (sowie die Post, Telekom, etc.) zu dem gemacht was sie ist. Jede Verschraubung einer Schiene gehört den Bürgern, sowie jeder Zug. Jetzt denken unsere lieben Politiker lieber an ihren zukünftigen Aufsichtsratsitz und geben klein bei. Das ist unsere Bahn und sollte dies auch bleiben. Das Preise steigen werden ist ja wohl ganz klar, wer das nicht glaubt lebt auf dem falschen Planeten. Und warum lassen wir Deutschen es zu daß man UNSEREN Eigentum an Banken und Hedge-Fonds verschleudert? Weil wir ein Volk der Akzeptierer sind, und nie widersprechen. Schade eigentlich.

Ist Schlecht

Die Aufgabe eines Privatwirtschaftlichen Unternehmens ist es, Gewinn zu erwirtschaften. Wie es dies tut, spielt keine Rolle.. Ich bin aslo dr Meinung, das gerade ein Börsengang der Bahn nichts gutes sein kann, zumal wenn dann über die Börse auch noch die Möglichkeit besteht, dass sich Hedge-Fonds im großen Stil einkaufen und dann der Deutschen Bahn von Irgendeinem aufgedrückt bekommt, was sie zu tuin und zu lassen hat, auch wenn der Bund größter Anteilseigner bleiben sollte. Das zweite , was mich daran erschreckt, ist die vorgesehene Trennung zwischen Schiene und rolendem Material..das sind doch schon wieder Streitereien jemseits von Gut und Böse vorprogrammiert....Lobbyismus sage ich nur..

Ist Schlecht

Privatisierung ist gut für's Geschäft, aber schlecht für den Nutzer.

Privatisierung ist halt modern und deshalb muß sie auch durchgeführt werden. Für den Bürger bringt sie zwar nur Nachteile, aber naürlich jubelt er, weil etwas neues geschieht.

Nun ja, mir soll's egal sein. Solange habe ich nicht mehr.

Ist Gut

Das Gegenteil ist der Fall, die Bahn muss dann rentieren und gibt sich Mühe im europäischen Wettbewerb zu bestehen. Die Preise werden nicht mehr steigen, neue Strecken werden gebaut und Gegenden wo heute noch das geliebte Auto Trumpf wird mit der Bahn erschlossen. Bedingung: Die Politik muss den Leistungsauftrag klar festlegen und durch Verträge absichern. Die Angnstmacherei der Gewerkschaften muss aufhören, die deutsche Autoindustrie soll dorthin liefern, wo es noch Autos braucht auf dieser Welt und das Land hat nach einer Generation klarem Bekenntnis zum ÖV ein tolles Verkehrsystem, wie es in der Schweiz seit den 80er Jahren bestens funktioniert. Jedes Haus kann min. im Stundentakt mit dem ÖV erreicht werden.

Ist Schlecht

Wie könnte das gut für den Bürger sein ? In Europa - und in USA nicht minder - ist bisher keine einzige Privatisierung ein voller Ersatz für eine vorher gesetzlich getätige Staatsaufgabe.

Das ist eigentlich sehr schade, dass Privatisierungen noch nirgend ihre Vorteile richtig zeigen konnten. Alles wird sofort der Geldgier geopfert !

Der Staat will zwar wegen selbst gestrickter Überblähung a la Kommunismus nicht mehr selbst zu einer Verjüngung kommen, sodass Aufgaben nicht mehr sinnvoll vertretbar durch den Staat gemacxht werden können, aber eine vor dem Bürger verantwortbare Privatisierung, dazu ist er überwiegend - auch wenn er gesetzlich dazu verpflichtet ist - auch nicht mehr in der Lage ???

Es verläuft alles wie gegenwärtig beim Kapital - es frisst seine Kinder.

Das Kapital möchte die Privatisierung und gesunden Wettbewerb, um den Staat angeblich zu entlasten und sein Versagen zu ändern - ist aber das Kapital eigentlich ein Vorbild ?

Im Gegenteil, das könnte in etwa der Verlauf von staatlich geförderter Dekadenz sein !

Es geht nur um die eigene persönliche Sicherung - siehe Ex - Bayerischen Wirtschaftsminister ???

Die Schweizer Bahn ist dabei die vorbildliche Ausnahme in Europa !!!

Vielleicht auch weltweit...

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