Ist es gut oder schlecht nicht heimische Pflanzen im Garten zu siedeln? Weiß dazu jemand mehr?

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6 Antworten

Aus ökologischer Sicht muss ich sagen: Eher schlecht. Die Pflanzen können sich über ihre Samen verbreiten, auch aus deinem Garten hinaus. Dort können sie dann einheimische Pflanzen überwachsen. Das muss nicht immer der Fall sein, aber leider oft genug.

Ja da ist was dran...ist gar nicht so leicht auf heimische Arten im Gartencenter zu treffen. ;)

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@hw022

Ich weiß. Aber schon mal ein guter Anfang, dass du dich überhaupt informierst. Vielleicht findest du ja irgendwo Informationen darüber, ob die Art, um die es dir geht, Probleme als invasive Spezies macht. (Bin leider eher die Zoologin und noch im Studium, weiß also leider nichts genaues bezüglich der Art)

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Invasive Spezies...sehr gut :) Bei dem Begriff müssen die meisten Gärtner erst einmal googeln. ;) Die einzige Invasive Spezies in unserem Garten ist ein Waschbär. Oder gibt es noch mehr??!! ;)

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@hw022

Goldrute zum Beispiel. Auch Pflanzen können invasiv sein. Viele unserer schönen Gartenpflanzen sind aus ganz anderen Gebieten der Erde, verbreiten sich über ihre Samen über den Garten hinaus und überwuchern dann heimische Pflanzen in der Wildnis. Hier eine Liste der Neophyten in Deutschland: https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Neophyten_in_Deutschland

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@hw022

Da gibts ne ganze Menge. Bambus, Japanischer Staudenknöterich, ich kenne sogar Leute, die Riesenbärenklau im Garten hatten, der wuchert jetzt ringsrum... Und den Begrif invasive Spezies kennt jeder Gärtner oder er hat keine Ahnung von seinem Job. Wir haben eine Hopfenpflanze im Hof, die alles zuwuchert, sich über Ausläufer ausbreitet und das sei vielen Jahren - ist nicht totzukriegen...

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Pachysandra (Dickmänchen) können durchaus invasiv sein, die breiten sich durch Wurzelausläufer aus und können auch im eigenen Garten zur Plage werden. Sind aber überall in Gärten, Parks, Friedhöfen etc. zu sehen.

Das ist oft eher schlecht. Indisches Springkraut, japanischer Staudenknöterich, Riesenbärenklau( sehr gefährlich) Lupine, Robine, Columbusgras, Ambrosia(sehr schlimm für Allergiker), Kreuzstrauch alles invasive Arten die als Zierpflanzen eingeführt wurden und einheimische Arten mehr und mehr verdrängen 

Es geht dir um Dickmännchen. Ich meine, wenn du die Ausläufer, die sich an unerwünschter Stelle zeigen, rechtzeitig kappst, kannst du diese Pflanze durchaus als Bodendecker ansiedeln. Mir gefallen sie nämlich auch, weil sie sehr robust sind. Ich werde meine Geraniumpflanzen auch teilweise gegen diese unempfindliche Pflanze austauschen. Deine Frage ist für viele etwas verwirrend, aber bei den Dickmännchen und entsprechender Pflege sehe ich keine Gefahr, dass sie deinen Garten überwuchern werden.

zB Forsythien sind für die Bienen usw. unnütz, weil sie ihre Blüten nicht besuchen.

Berüchtigt sind zB. das Springkraut und der japanische Knöterich, da sie andere Pflanzen überwuchern.

Das hängt davon ab, welche.

Gibt es da Unterschiede? Generell geht es mir um Dickmännchen den wir demnächst im Garten zur Flächenbegrünung einsetzen. Ursprungsland ist Japan und uns steht sich generell die Frage inwieweit sich heimische Pflanzen mit den Neuankömmling vertragen..

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