Ist es Glaubwürdig das man keine Motivation bzw. mehr zur Ausbildung hatte, und diese 2 mal nicht bestanden hat, wenn man danach den Betriebswirt besteht?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Irgendwie kommt mir die Frage sehr bekannt vor. Ich hab ein Problem mit menschen die sich hängen lassen und was von fehlender Motivation erzählen. damit macht man sich nur sein Leben kaputt.

Und der bestandene Betriebswirt sagt jetzt nicht aus, dass du deine Probleme wirklich in der Zukunft meistern kannst.

Naja hängen lassen kann man nicht sagen wenn man nur zum schlafen nachhause kommt? Aber man hat aus den Fehlern gelernt und deshalb den Betriebswirt nebenberuflich abgeschlossen. Das hat doch dann nichts mehr mit hängen lassen zu tun?

0
@rabuo

Diese Angaben hsat du aber nicht in dein eingangsposting geschrieben, wo sie hin gehört hätten. wie soll man eine Aussage machen wenn man nur einen bruchteil mitgeteilt bekommt.

Ich verstehe nicht warum du da drüber nachdenken mußt. Die Vergangenheit ist abgehakt.

Die Ausbildungszeiten interessieren irgendwann niemanden mehr, man muß nur seine Qualifikationen nachweisen.

0

Aber die Motivation wurde dann ja später gefunden.

0

Ja das ist auch bekannt und die selbe Fragestellerin.

0

Ja weil es verständlich ist. Ich habe auch länger zur Matura (Abitur) als die meisten anderen in Österreich aufgrund von vielen Problemen gebraucht. Ich stehe mir eine Teilschuld zu ja aber nicht eine ganze. Wenn du natürlich nur faul warst oder nicht intelligent für einen Abschluss dann wars deine ganze Schuld ABER wenn es so ist wie bei mir es damals war, dass es an Klassenmobbing oder/und unfaire Lehrer, familiäre Probleme zuhause oder andere unglückliche Zustände dann spreche ich hier höchstens von einer Teilschuld.

Außerdem solange man die gewünschten Abschlüsse bekommt ist alles in Butter :) . Außerdem zeigt das, dass du ein Kämpfer bist und ein Durchhaltevermögen wie ein Elitesoldat hast. Das kann auch nicht jeder von sich behaupten.

Ja danke, ich glaube nicht das es bei mir an der Intelligenz gelegen hat. Sonst hätte ich schwer bis unmöglich den Betriebswirt nebenberuflich abgeschlossen. Die Ausbildung wo ich vorher 2 mal durchgefallen war, war die Kaufmann im Einzelhandel Ausbildung. Bei mir war es ähnlich, bin mit meiner Berufsschulklasse Super ausgekommen. Hatte auch einen Super Freundeskreis. Nur bin ich im Betrieb wie der allerletzte Dreck behandelt wurden. Beleidigt wo es nur ging, und trotzdem habe ich Blödmann es 3 Jahre ausgehalten bis die Luft raus war. Auch musste ich immer um 6 Uhr aufstehen und war nie vor 20 Uhr zuhause. Und zuhause hatte ich auch Probleme weil ich das Abitur nachmachen wollte, es meine Mutter aber nicht erlaubte. Und die Berufe die ich eigentlich ergreifen wollte mein Schulabschluss zu schlecht war.

0

Aber danke für das Kompliment mit den Durchhaltevermögen, das sehen hier einige ja anders . Obwohl man alles dafür getan hat den Fehler wieder gut zu machen.

0

Ja, Motivation ist von vielen verschiedenen Faktoren abhängig, z.B. der aktuellen Lebenslage, dem Ausbildungsbetrieb, den Möglichkeiten, die sich einem bieten, usw. Von daher ist das schon glaubwürdig. Ankommen wird es allerdings nicht gut, weil man meist von mangelndem Durchhaltevermögen ausgeht.

Ok das mit den Durchhaltevermögen verstehe ich, aber in der  Ausbildung waren extrem lange Arbeitszeiten da hätten die meisten schon nach 4 Wochen abgebrochen. Und Durchhaltevermögen hat man doch bewiesen wenn man den Betriebswirt nebenberuflich abgeschlossen hat?

0
@rabuo

Naja, man hat eher zwei mal bewiesen, dass man keins hat.

0

Naja, dann zeigt mir mal eine Ausbildung mit Arbeitszeiten von 8 bis 18 Uhr und jeden 2 Samstag dann noch von 8 bis 13 Uhr, hinzu noch 4 Std Anfahrtsweg zur Ausbildung, zusätzlich noch Mobbing. Wer das 3 Jahre aushält hat kein Durchhaltevermögen? Und auch nicht wenn er den Betriebswirt nebenberuflich abschließt bei eine Ganztags Job?

0
@rabuo

Das mag ja alles sein, klingt wenn du dich bei einer Firma bewirbst aber nach Ausreden. Firmen suchen Mitarbeiter, die belastbar und flexibel sind und nicht direkt das Handtuch werfen. Die Hintergründe interessieren da häufig leider wenig.

0
@rabuo

Das sind keine so ungewöhnlichen Arbeitszeiten - auch nicht in der Ausbildung.

Den Anfahrtsweg hat man sich ja selbst ausgesucht. Man hätte ja näher dran was suchen oder in eine WG ziehen können. Bei 4 Stunden Weg ist die Fahrt in dem Fall teurer als ein WG-Zimmer.

Bei Mobbing in der Ausbildung bin ich (berate Azubis und Firmen) immer seeeeehr vorsichtig. Oft ist es auch einfach nur mangelnde Kommunikationsfähigkeit beider Seiten.

Diese IHK- oder HWK- Betriebswirte macht man immer nebenbei. In der Branche weiß man aber auch, was davon so allgemein zu halten ist ;)

0

Ja stimmt diese Betriebswirte sind viel leichter als eine Ausbildung:) Deswegen ist es ja auch eine Weiterbildung:)

0
@rabuo

Natürlich ist das leichter als eine Ausbildung, was denkst Du denn *g* Diese Weiterbildung geht nicht über 3 Jahre ;) Es ist ja nur ein zusatz, damit man andere Aufgaben mitübernehmen kann oder - wenn es halt diese IHK/HWK-Fortbildungen sind, eine Selbstständigkeit aufbauen kann.

0

Alles andere als eine Ausbildung ist natürlich Quatsch

0

Nein hätten sie nicht. Ich hatte viel längere als du

0

Diese Weiterbildungen sind viel komprimierter . Und zwischen einer Ausbildung zum Kaufmann im Einzelhandel und Betriebswirt IHK oder HWK liegen Welten

0
@rabuo

Sag ich ja... Kann man nicht vergleichen. Darum macht man es ja berufsbegleitend - weil man es recht easy schaffen kann und es im Grunde nur "ein Papier" ist, damit man halt eben was Eigenes aufmachen kann.

0

Du kannst jeder Zeit es eigenes aufmachen auch ohne dieses Papier.

0
@rabuo

Ja, aber damit hast du ein poaar Grundlagen, die es Dir erleichtern. Brauchen tut mans nicht. Daher ist es auch eher ein schöner Zuverdienst für die Kammern. Oder anders: man muss sich überhaupt nichts auf diese Weiterbildung einbilden ;) Tatsächlich rate ich Firmen eher zum Meister oder Techniker, damit lann man mehr anfangen. Die Meisterausbildung Teil 3 beinhaltet ebenfalls das relevante Wissen der betriebswirtschaftlichen Weiterbildung. Mehr braucht man im Handwerk eigentlich nicht.

0

das hat ja auch keiner gesagt das man sich was darauf einbildet. Aber ich kann Dir nur sagen das in unserer Klasse 20 Leute waren 5 haben nach ca 3 Monaten abgebrochen. Und 5 Meister haben nicht bestanden, ist ja schon komisch wenn Sie schon soviel Betriebswirtschaftliches Wissen mitbringen? Da hat der Teil 3 eben noch nicht ausgereicht. Du willst doch nicht ernsthaft behaupten das eine Kaufmännische Berufsausbildung schwerer ist, bzw. mehr Inhalt wie der Betriebswirt hat.  Das Kaufmännische wird heute unterschätzt ich kenne so viele Meister die Pleite gegangen sind. Und zur Information auch den Techniker und Meister macht man Nebenberuflich sind die auch leichter als eine Ausbildung. Das glaubst du doch alles selber nicht was du da sagst

0

Guck Dir mal die Durchfallquoten bei den Fachwirten an den man auch erst mal braucht um zu den Betriebswirt zugelassen zu werden.

0

diese liegen zwischen 50 und 60 %

0

Was möchtest Du wissen?