Ist es gewerblich, wenn man zum EK weiterverkauft?

5 Antworten

Die Frage erscheint mir sehr theoretisch.

Teil der Definition einer gewerblichen Tätigkeit ist die Absicht Gewinn zu erzielen. Dies wäre beim Verkauf zum Einkaufspreis nicht gegeben. Allerdings ist das Einkaufen von Ware zur Weiterveräußerung grundsätzlich kaufmännisch, händlerisch.

Ohne Gewinnerzielungsabsicht, ist das keine gewerbliche Tätigkeit.

Typisches Beispiel sind die Sammelbesteller bei Versandhäusern oder andere Einkaufsgemeinschaften, die gemeinsam für ihren Eigenbedarf einkaufen, um Mengenrabatte zu erzielen.

Tatsächlich sehr theoretisch.

Eine Gewinnerzielungsabsicht liegt hier nicht vor.
Eine Einnahmeerzielungsabsicht schon. Somit ist eine Umsatzsteuererklärung anzufertigen.

Ist es eine ernste Frage oder eine Schulaufgabe ;)

Wo fällt denn hier Umsatzsteuer an?

Die zu zahlende Umsatzsteuer wäre nach Abzug der Vorsteuer exakt gleich Null.

Würde man noch andere Ausgaben als Betriebsausgaben geltend machen, hätte man ene Vorsteuerstattung und ein Verlust aus dem Gewerbe zur Minderung der Einkommenssteuer. Das würde das Finanzamt auf Dauer nicht akzeptieren.

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@Georg63

Durch den Verkauf fällt Umsatzsteuer an.
Aber bitte genau lesen. Ich habe nicht geschrieben, dass Umsatzsteuer gezahlt werden muss. Sondern, dass eine Umsatzsteuererklärung anzufertigen ist.

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