Ist es gesund wenn man Gemüse isst, aber immer nur gekocht und gebacken?

13 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Es gibt Menschen, die allein mit gekochtem Gemüse überleben. Richtig gesund ist es aber, auch Rohkost mit einzubauen. Ich bin so aufgewachsen, dass es im Beet immer Möhre, Kohlrabi, Tomaten, Petersilie usw. gab, wo ich mich bedient habe (gewaschen natürlich!).

Manche Gemüsesorten, wie Brokkoli, Blumenkohl, Rosenkohl, haben hitzeempfindliche, dafür aber wundervolle gesundmachende Inhaltsstoffe, darunter Sulforaphan und Vitamin C, so dass man sie sehr wohl roh essen sollte (das machen die klugen Rohköstler ja auch!). Dadurch hat man gleich auch ein Vorbeuge- und Heilmittel gegen z.T. schwere Krankheiten! Gekocht - und vor allem ÜBERkocht sind sie vergleichsweise entwertet.

Um einen Überblick zu haben, was roh wunderbar ist, habe ich mal bei den Smoothiezutaten in Pulverform nachgeschaut: Rote Bete-Pulver, Grünkohl-P., Brokkoli-P., Spinat-P., Erbsen-P., Alfalfa-P., Algenpulver, etc. - alles ist roh essbar mit hohem ernährungsphysiologischem Wert für die Gesundheit.

"Sulforaphan ist ein sekundärer Pflanzenstoff, der nur in bestimmten Gemüsearten vorkommt. Besonders reichlich ist Sulforaphan in Brokkoli, Rosenkohl und Blumenkohl enthalten. Sulforaphan kann in der Krebstherapie (z. B. Blut- und Hautkrebs) eingesetzt werden. Ähnlich faszinierend ist die Wirkung des Sulforaphans bei Arthritis und Atemwegserkrankungen. Sulforaphan ist jedoch nicht nur zur Behandlung sinnvoll, sondern empfiehlt sich auch als präventive Massnahme, um fit zu bleiben und die genannten Krankheiten vorzubeugen." (https://www.zentrum-der-gesundheit.de/sulforaphan-brokkoli-ia.html , https://www.apotheken.de/gesundheit/gesund-leben/ernaehrungsmedizin/9726-brokkoli-roh-verzehren)

Was ich bei Gemüse auch so wichtig finde, ist, dass auch Salate zum Kochen geeignet sind: Entsprechend gewürzt ist das sehr lecker! Kopfsalat, der sich durch die milchige Flüssigkeit (französ. Laitue - da steckt das Wort 'lait' = Milch drin) von anderen unterscheidet, macht der Verdauungs Beine. So eine Salatsuppe mache ich mir manchmal, auch mit anderen Sorten (Chicoree, Romana), denn ich entsorge nicht so einfach etwas, das man noch prima essen kann.

Während meiner Jahre in Paris habe ich zuerst auf dem Wochenmarkt davon gehört: da kaufte eine Frau eine ganze Steige von leicht geschossenem Kopfsalat (leicht bitter) und antwortete auf meine Frage, dass sie Suppe davon macht. Eine Spezialität: Vélouté de laitue - also Kopfsalatsuppe (http://www.marmiton.org/recettes/recette_veloute-de-laitue_222394.aspx) (deutsch: https://www.chefkoch.de/rezepte/3105911463487406/Kopfsalatsuppe.html )-- Ebenso wird in Frankreich aus den grünen Stilen von Radieschen und auch aus ganzen Radieschen eine herrliche Suppe zubereitet: https://www.chefkoch.de/rezepte/3321721493232272/Radieschen-Suppe.html

In Zusammenhang mit dem (normalen) Anstieg der weißen Blutkörperchen nach dem Essen habe ich mal von einem spannenden Zusammenhang, bezogen auf Tomaten, gehört: wenn man selbstgemachter Tomatensuppe kurz vor dem Servieren 1-2 kleingeschnittene Tomaten zufügt und alles püriert, ist der Anstieg der weißen Blutkörperchen deutlich reduziert. Das heißt: durch den rohen Anteil fährt das Immunsystem wieder runter, das ohne ihn schon in Abwehrstellung war. Das kann man ja auch gezielt nutzen und seinem Stoffwechsel ein isschen unter die Arme greifen!

Bem menschlichen Verdauungssystem ist - sehr wichtig!- ein Tagesrhythmus zu beachten, der ja auch überliefert ist: morgens fürstlich, mittags gut und vielfältig, abends wenig. Abends soll man aber auch keine Rohkost und vor allem kein rohes Obst mehr essen, da die Brigaden, die das verdauen müssen (Enzyme), erst am nächsten Morgen wieder zur Schicht kommen ;) - bis dahin liegt der Brei nur herum und bildet Fuselalkohole, die auf Dauer die Leber belasten.

Wenn man mit Rohkost richtig umgeht, ist sie ein Segen.

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Klar, dass viele Gemüseaarten wie grüne Bohnen und Kartoffeln (mehr fallen mir gerade nicht ein) roh unbekömmlich sind.

Nachschattengewächse (Kartoffen, Tomaten, Paprika, Chilli, usw.) sind für Menschen mit Entzündungsneigung sowie Schilddrüsenerkrankungen sogar auch gekocht regelrecht giftig und müssen gemieden werden!
Leider erfährt man fast nirgendwo bzw. nur in informierten Kreisen Betroffener, die nach Ursachen für ihre Erkrankung suchen, etwas darüber!

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Ich esse meist im erst nach 18.00 Uhr.

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ZdG = Zentrum der Gutgläubigen.
Das ist eine als pseudowissenschaftlich getarnte Verkaufsseite.

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@kiniro

Jau - glaub du das ruhig! Ich meinte es hier zum Lesen (wie meist, wenn man etwas zitiert) - niemand soll die Seite kaufen!

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@Spielwiesen

Verkaufsseite hat nichts mit "kauf die Seite", sondern vielmehr mit "kauft die angepriesenen Produkte" zu tun.

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@kiniro

Nachdem noch niemand zum Kauf gezwungen wurde, sehe ich da überhaupt keine Probleme. Davon mal abgesehen, handelt es sich bei dem Shop um ein vom ZdG getrenntes Unternehmen. Es ermöglicht einen Gratis-Zugang zu den Infos, was ich sehr schätze.

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Danke fürs Sternchen, Mulano! Freut mich!

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Hi mulano

Es ist gesund Gemüse nur gebacken und gekocht zu essen. Es muss keine Rohkost gegessen werden, es gibt einfach keinen Grund dafür. Da ist nichts was man braucht oder was super gesund ist und nur in rohem Gemüse wäre.

Nur sollte man sich vielleicht...nicht daran gewöhnen grünes Gemüse ständig zu übergaren.

wenn warm, dann blanchieren.

Informieren, in wie weit man individuelle Gemüsearten vitaminschonend verarbeiten kann.

Um den Vitaminhaushalt aufrechtzuerhalten genügen auch gute Gemüse/Obstsäfte oder Obst.

Hab letztens einen Gemüse/Obstsaft im Bioladen entdeckt. Der ist ganz gut.

Vorher vll mal den Mineralstoffhaushalt bei einen Heilpraktiker abchecken lassen, damit man Gewissheit hat, was einen fehlt und was man auffüllen sollte.

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Du meinst in gekauften Säften sind noch Vitamine drin?

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