Ist es gesetzlich verboten, für nicht im Haushalt lebende Personen die Wäsche zu waschen?

6 Antworten

Also @janis, Deine Antwort finde ich mehr als daneben. Ich möchte Dich nicht erleben, wenn Deine Nachbarn für außerhalb deren Haushalts wohnende Personen ständig Wasser verbrauchen, das Du dann mitzahlen darfst.

Ich hatte den gleichen Fall in unserem Haus. Als von einer Familie die beiden Söhne und von einer anderen Familie der Sohn fast zeitgleich auszogen (zusammen mit Freundin in eine eigene Wohnung!), brachten diese über JAHRE hinweg die Wäsche zu ihren Eltern zum Waschen. Unser Hauswirt stellte sich taub, obwohl wir ihn mehrfach darauf ansprachen. So ist das, wenn der Hauswirt nicht mit im Haus wohnt, da interessiert ihn das nicht. Wir haben dann alle zusammen einen Brief verfasst. Den hat er auch ignoriert. Schlimm war ja auch, dass die Wäscheleinen von fremder Wäsche frequentiert waren und wir gucken konnten, wo wir Mieter bleiben! Die Stadtwerke hatten wir auch schon befragt nach extra Wasserzählern. Hätten wir selbst bezahlen dürfen. Als wir Mieter uns dann entschlossen, die Kosten für das Wasser zu kürzen, ergab es sich zufällig, dass 2 Söhne Vater wurden, und sie zogen dann in eine andere Wohnung und haben nun dort eine eigene Waschmaschine. Der Mieterbund und der Hauswirt hatten uns einfach hängen lassen.

Ich nehme an, dass der Kommentar von Janis gelöscht wurde. Es war eine Antwort vorhanden, die reichlich mit Beleidigungen gespickt war.

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@Traudl

Nein, die Antwort ist noch da, aber vom GF-Team moniert worden.

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Hallo Critter, vielen Dank für Deine Unterstützung mit der Antwort an janis. Wir wohnen jetzt fast 35 Jahre in diesem Haus und haben uns bisher mit allen Mietern geduzt und uns super verstanden. Mit diesen Mietern (sie wohnen jetzt ca. 2 Jahre hier) ist wirklich kein Auskommen. Als wir sie ganz vorsichtig mal darauf ansprachen, das wir ja alle die Wasserkosten mittragen müssen, hätten wir uns fast ein paar blaue Augen eingehandelt. Wir haben uns auch bei den Stadtwerken erkundigt, hätten die Kosten für eine eigene Wasseruhr auch gern selbst getragen, aber das Haus ist von 1962 und wir müssten dann in unserer Wohnung an jeden einzelnen Wasserausgang eine eine Uhr installieren.

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@Bridget50

Warst Du schon beim Mieterverein? Ich weiß z.B. vom Mieterverein München (bei dem ich leider nicht mehr bin), dass dieser DIREKT den Hauswirt anschreibt. Auf solche Briefe reagieren die Hauswirte meist prompt. Kannst ja dann vielleicht auch anklingen lassen, dass Du vermutest, die Familie würde gewerbsmäßig für Andere waschen. Lass Dich doch mal bei Deinem Mieterverein beraten.

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@critter

ungerechtfertigte Anschuldigungen, wie gewerbsmässige Nutzung, die ja anscheinend nicht vorhanden ist wenn sie für ihre 2 Kinder wäscht, nur um seine Ziele durchzusetzen ist schon fast kriminell. Ein Mieterbund kann auch nichts ausrichten, da es gesetzlich nicht verboten ist. Natürlich kann der Hausbesitzer überall Wasseruhren instalieren lassen. Aber die Kosten (Instalationskosten, Ablesekosten, Austausch der Wasseruhren alle 5 Jahre) dafür werden auf die Mieter umgelegt. Wenn dies nur für jeden Wasseranschluß einzeln machbar ist müssen so pro Wohneinheit ca. mindestens 5 Wasseruhren installiert werden. Die Kosten dafür werden wahrscheinlich 1/3 des gesamten Wasserverbrauches ausmachen. Dann werden zwar die Wasserkosten gerecht verteilt sein (Allerdings kann es auch dann zu Streit kommen, wenn Allgemeinwasser z.B für Gartenbewässerung verbraucht wird), aber dann wird jeder! einiges mehr an Wasserkosten haben als es zur Zeit ist.

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Bei der nächsten Nebenkostenabrechnung kannst Du die Wasserkosten, die auf Dich entfallen um einen bestimmten %-Satz kürzen. Du überlegst Dir wie viel es sein wird das ungerechtfertigt ist. Du hast doch auch Jahre in denen der erhöhte Verbrauch noch nicht war. Um wie viel hat sich denn inzwischen der Betrag erhöht? Wenn der Vermieter glaubt, dass Deine Kürzung nicht zu Recht besteht, dann muss er Dir beweisen, dass Du wirklich soviel verbraucht hast. Ohne Wasseruhren kann er eben nichts beweisen und Du kannst wirklich eine Kürzung vornehmen.

das ist Blödsinn! Der Vermieter muß gar nichts beweisen. Er kann die Abrechnung so machen wie er will. Ob er Wasseruhren einbauen läßt ist auch seine Sache. Er kann nach Quadratmeter oder gemeldeten Personen abrechnen. Alles andere wäre ja willkürlich und viel zu kompliziert. Die einzige Möglichkeit eine Wasserabrechnung zu kürzen, wäre wenn es sehr extrem hohe Wassermengen wären die ein einzelner Haushalt auch bei ständigem Wasserlufanelassen niemals erreichen könnte. Dann müßte aber Mieter dies nachweisen. Nur weil die Wasserkosten etwas höher ausfallen (kann ich mir aber bei einem 6 Familienhaus nicht vorstellen, da das zusätzliche wöchentliche Wäschewaschen kaum ins Gewicht fallen wird, 1x Wäschewaschen sind ca. 60 Liter x 52 Wochen =3120 Liter, also ca. 3 Kubikliter /6 Haushalte = 0,5 Kubikliter pro Jahr!!! * 3,3 Euro? 1,65 Euro pro Jahr und Haushalt. Bei 2 Maschinen halt das doppelte) kann man dies nicht einfach nicht bezahlen. Die höheren Kosten können ja genauso gut am eigenen höhren Verbrauch liegen. Wenn man so rechnet könnte man auch meckern wenn jemand oft Besuch mit mehreren Leuten hat die oft zur Toilette gehen. Man sollte sich ersteinmal selbst ausrechnen wiehoch die Mehrbelastung wirklich für einen ist, bevor man groß Theater macht.

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Verboten ist es nicht. Aber ich vermute es geht dir um das Wassergeld. Wenn die Familie dadurch mehr Wasser verbraucht, wäre es sinnvoll über Wasseruhren nachzudenken.

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