Ist es gesetzlich verboten, für nicht im Haushalt lebende Personen die Wäsche zu waschen?

5 Antworten

Also @janis, Deine Antwort finde ich mehr als daneben. Ich möchte Dich nicht erleben, wenn Deine Nachbarn für außerhalb deren Haushalts wohnende Personen ständig Wasser verbrauchen, das Du dann mitzahlen darfst.

Ich hatte den gleichen Fall in unserem Haus. Als von einer Familie die beiden Söhne und von einer anderen Familie der Sohn fast zeitgleich auszogen (zusammen mit Freundin in eine eigene Wohnung!), brachten diese über JAHRE hinweg die Wäsche zu ihren Eltern zum Waschen. Unser Hauswirt stellte sich taub, obwohl wir ihn mehrfach darauf ansprachen. So ist das, wenn der Hauswirt nicht mit im Haus wohnt, da interessiert ihn das nicht. Wir haben dann alle zusammen einen Brief verfasst. Den hat er auch ignoriert. Schlimm war ja auch, dass die Wäscheleinen von fremder Wäsche frequentiert waren und wir gucken konnten, wo wir Mieter bleiben! Die Stadtwerke hatten wir auch schon befragt nach extra Wasserzählern. Hätten wir selbst bezahlen dürfen. Als wir Mieter uns dann entschlossen, die Kosten für das Wasser zu kürzen, ergab es sich zufällig, dass 2 Söhne Vater wurden, und sie zogen dann in eine andere Wohnung und haben nun dort eine eigene Waschmaschine. Der Mieterbund und der Hauswirt hatten uns einfach hängen lassen.

Ich nehme an, dass der Kommentar von Janis gelöscht wurde. Es war eine Antwort vorhanden, die reichlich mit Beleidigungen gespickt war.

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@Traudl

Nein, die Antwort ist noch da, aber vom GF-Team moniert worden.

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Hallo Critter, vielen Dank für Deine Unterstützung mit der Antwort an janis. Wir wohnen jetzt fast 35 Jahre in diesem Haus und haben uns bisher mit allen Mietern geduzt und uns super verstanden. Mit diesen Mietern (sie wohnen jetzt ca. 2 Jahre hier) ist wirklich kein Auskommen. Als wir sie ganz vorsichtig mal darauf ansprachen, das wir ja alle die Wasserkosten mittragen müssen, hätten wir uns fast ein paar blaue Augen eingehandelt. Wir haben uns auch bei den Stadtwerken erkundigt, hätten die Kosten für eine eigene Wasseruhr auch gern selbst getragen, aber das Haus ist von 1962 und wir müssten dann in unserer Wohnung an jeden einzelnen Wasserausgang eine eine Uhr installieren.

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@Bridget50

Warst Du schon beim Mieterverein? Ich weiß z.B. vom Mieterverein München (bei dem ich leider nicht mehr bin), dass dieser DIREKT den Hauswirt anschreibt. Auf solche Briefe reagieren die Hauswirte meist prompt. Kannst ja dann vielleicht auch anklingen lassen, dass Du vermutest, die Familie würde gewerbsmäßig für Andere waschen. Lass Dich doch mal bei Deinem Mieterverein beraten.

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@critter

ungerechtfertigte Anschuldigungen, wie gewerbsmässige Nutzung, die ja anscheinend nicht vorhanden ist wenn sie für ihre 2 Kinder wäscht, nur um seine Ziele durchzusetzen ist schon fast kriminell. Ein Mieterbund kann auch nichts ausrichten, da es gesetzlich nicht verboten ist. Natürlich kann der Hausbesitzer überall Wasseruhren instalieren lassen. Aber die Kosten (Instalationskosten, Ablesekosten, Austausch der Wasseruhren alle 5 Jahre) dafür werden auf die Mieter umgelegt. Wenn dies nur für jeden Wasseranschluß einzeln machbar ist müssen so pro Wohneinheit ca. mindestens 5 Wasseruhren installiert werden. Die Kosten dafür werden wahrscheinlich 1/3 des gesamten Wasserverbrauches ausmachen. Dann werden zwar die Wasserkosten gerecht verteilt sein (Allerdings kann es auch dann zu Streit kommen, wenn Allgemeinwasser z.B für Gartenbewässerung verbraucht wird), aber dann wird jeder! einiges mehr an Wasserkosten haben als es zur Zeit ist.

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Hatte einen ähnlichen Fall in einem 9 Familienhaus.Dort wurde nicht nur die Wäsche gewaschen sondern auch noch geduscht und gebadet.Der Vermieter sorgte nach Beschwerde für Abhilfe.

wie hat er denn für Abhilfe gesorgt?

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Ja - das Problem kenn ich. Da in vielen Mietskasernen der Wasserverbrauch pro Person umgelegt wird, ist man immer an den Waschkosten der anderen Mieter beteiligt. Das ist unfair und das würde ich aber mit dem Vermieter nachdrücklich besprechen. Am besten und fairsten ist die Lösung einer eigenen Wasseruhr - bloß ich kenne kein Mietshaus mit extra Waschkeller, wo auch noch jeder seine eigene Wasseruhr hat :-). Manche Vorredner regen sich über Deine rage auf - und da stellt sich für mich die Frage: Sind das betroffene Hunde die da bellen? Es gibt nämlich durchaus viele viele Fälle, wo Mieter so gaaaanz nebenbei schwarz eine Art Waschsalon betreiben und sich neben Stempelgeld und Hartz4 ordentlich Kohle verdienen und Du darfst dafür wesentlich mehr Wassergeld löhnen und gehst womöglich für Dein Geld auch noch arbeiten. Auch slche Fälle sind mir durchaus bekannt. Da gabs eine, die hat Kinder- und Erziehungsgeld kassiert, der Macker hat Hartz 4 kassiert und die Waschmaschine und der Trockner liefen wirklich zum Teil rund um die Uhr. Da hast also auch noch den Krach !!

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