Ist es gesetzeskonform, wenn ein Anwalt Geschäftsverdinugen zur Gegenseite seines Mandanten unterhält?

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5 Antworten

Das kommt auf die Geschäftsbeziehung an. Es ist beispielsweise vollkommen unerheblich, wenn ein Anwalt in einem Supermarkt einkauft (Geschäftsbeziehung!), dessen Inhaber er gerade für seinen eigenen Mandanten auf Lohnzahlung verklagt. Da liegt kein Interessenkonflikt vor.

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Ob gesetzlich etwas dagegen spricht, weiß ich nicht. Logisch ist es jedoch nicht nachvollziehbar, wenn sich jemand dem Anwalt der gegnerischen Partei anvertraut.

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Das kann einen Interessenskonflikt erzeugen und normalerweise müsste er das Mandat ablehnen. Was sagt denn die Anwaltskammer dazu?

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Der RA darf keine widerstreitenden Interessen vertreten (§ 43a (4) BRAO).

Mehr lässt sich zu den gegebenen Informationen nicht sagen.

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