Ist es für ein Kind doch nicht so schlimm, wenn es oral sexuell missbraucht wird?

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11 Antworten

Ich denke schon dass das Alter des Kindes eine Rolle spielt in 10 Jahren wird es nicht mehr wissen was passiert ist oder es erinnert sich dran und stürzt in eine tiefe Depression weil ihm klar wird was geschehen ist

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Die Richter haben halt so entscheiden. 

Aber ich denke für das Kind war es zwar nich äußerlich sichtbar schlimm ,aber seelisch ,es wird sich vermutlich bis ins hohe Alter daran erinnern und eine ekel haben ,bzw immer Angst habe auf eine Toilette zu gehen ?

Ggf in späteren Leben phychische Probleme haben.

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Ist das wirklich so?

Ja.

Es war vier Jahre alt, kann es diese Tat möglicherweise schnell vergessen?

 Die Frage ist, wie sehr die Handlung das Kind traumatisiert hat. Das geht von "gar nicht" bis "sehr schwer".

Spielt die Unwissenheit über Sexualität eine Rolle, dass es das nicht als schlimm empfindet?

Nein. Sexualität als solche gilt ja auch als angenehm - egal in welchem Alter. Und auch unangenehmer Sex wird relativ schnell wieder abgehakt.

Was dauerhaft traumatisiert ist nicht der (unerwünschte) Sex, sondern die (physische und/oder psychische) Gewalt, die dazu notwendig war, den Willen des Opfers zu brechen, bzw. dass er überhaupt gebrochen wurde.

S. auch die BKA-Studie "Sexualität, Gewalt und psychische Folgen".

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Für ein Kind ist es immer schlimm wenn es sexuell missbraucht wird. Leider wird es immer zu milde bestraft. L.g

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Naja das haftstrafen für sowas so gering sind tja deutsche rechte. Und zweiten kommt wahrscheinlich immer auf den menschen an wie er sowas aufnimmt und verarbeitet

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Bei dieser wieder mal absolut katastrophalen Urteilsbegründung hätte ich mich als Elternteil des Kindes verbal vergessen.

Solange in Urteilsbegründungen mehr auf die Täter, als auf die Opfer Rücksicht genommen wird, sind unsere Gesetze nach wie vor Schweinegesetze.

Kein Missbrauch ist "weniger schlimm".

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Kommentar von Havenari
18.09.2016, 12:03

Die Urteilsbegründung kennen wir nicht. Wir wissen nur, was der FS in der Zeitung gelesen hat, und das ist mit Sicherheit nur ein Bruchteil der tatsächlichen Urteilsbegründung gewesen.

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Ich glaube missbraucht zu werden ist immer schlimm und die Strafen leider nicht hoch genug, da die Rechtsprechung immer abwägen muss und zu falschen Ergebnissen kommt...

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Kinder die sexuell missbraucht werden müssen eine Therapie erhalten weil sie sonst den sexuellem Missbrauch in die eigene Sexualität übernehmen und an die nächste Generation weiter geben. Ein vierjähriges Kind, sollte es nicht in eine Therapie bekommen, erleidet auf jeden Fall ein Trauma. Es kann doch nicht wissen was richtig oder falsch ist. 

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Das kann niemand prognostisch beantworten, und nur hoffen, dass das Kind das vergißt.

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Kommentar von extrapilot351
18.09.2016, 11:49

Doch die Prognose ist bekannt. Ein schweres Trauma welches das Kind ein Leben lang begleiten wird, wenn es nicht in einer langen Therapie danach von Kinderpsychiatern behandelt wird.

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Ich würde sagen das sexualdelikte immer schlimm für den Betroffenen sind. WIe schlimm ist allerdings immer ne sache des eigene empfindens. Wenn sich das Kind verhältnissmässig schnell davon erholt hat dann ist das gut. Trotz alledem kann man die schwere einer solchen Tat nicht pauschaliesieren.

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Wenn es sich hier um eine "Aufforderung" handelt, kann die vom Opfer natürlich auch völlig unterschiedlich - vielleicht auch gar nicht - wahr genommen worden sein. 

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