Ist es falsch sein Kind Freundschaftlich und Gleichberechtigt zu erziehen?

13 Antworten

Ich bin der Meinung deiner Freundin.

Du sollst dein Kind so erziehen, dass du stets lieb und freundlich mit ihm umgehst und ihm auch Fehler verzeihst, es aber Fehler machen lässt und es nicht überbehütest und überbeschützst. Kinder brauchen Regeln und Grenzen, sie selbst wollen sie erfahren und probieren so lange aus, bis sie an diese Grenzen stoßen, diese auch überschreiten. Das Abtasten dieser Grenzen gibt ihnen aber die Sicherheit und die Orientierung, die sie brauchen. Diese Grenzen werden mit zunehmendem Altern von den Eltern immer weiter ausgedeht und das Kind muss sich ständig neu orientieren. Das ist meiner Meinung nach sehr wichtig!

Du kannst jedem Kind deine Aufmerksamkeit schenken, selbst wenn du zwei oder mehr Kinder hast. Zwei und mehr Kinder sind besser als eins, weil die Kinder nur so, Rücksichtnahme, Sozialverhalten, Teilen, Zurückstecken, den Umgang miteinander lernen. Es bleibt ja gar nicht aus, dass Einzelkinder aus diesem Grund verwöhnt und egoistisch werden und dir später mal vorwerfen, dass sie keine Geschwister gehabt haben.

Mach dich mal über die Nachteile von Einzelkinder schlau!

Du hast das gegenteil erlebt, du bist niedergemacht worden, durftest nicht mitreden, dir wurde keine glückliche Zeit beschert. Nun bist du selbst mutter und drehst alles um. Mach dir klar, bei allen guten absichten, die du verfolgst: kinder sind keine Freundinnen, sie brauchen klare Ansagen und regeln, grenzen, an denen sie sich festhalten und orientieren können. verwöhnst du dein Kind maßlos, lernt es, dass es alles verlangen kann, wird später erschrocken feststellen, dass sein Gehalt nicht ausreicht und wird dir Vorwürfe machen, weil du es nicht anders erzogen hast und ihm aufgezeigt, dass man für wünsche sparen und auf welche verzichten kann. Oder es kommt als Erwachsene immer noch zu dir und du sollst ihm geld geben, weil du es ja immer getan hast und es so verstärkt hat in dem Glauben, die welt sei käuflich. Freilich sollen Kinder sich eine Meinung bilden, mitreden, diskutieren dürfen und mitentscheiden. Aber wenn es darauf ankommt, dann bestimmen eltern, wo es langgeht. Richtlinien sind elementar wichtig. soziale kompetenz, Umgang mit anderen Menschen und Tieren und der umwelt, darauf kommt es an. Förderung der interessen des Kindes, Formung der Persönlichkeit und ein fester Rückhalt, Loslassen, wenn es älter wird, verlässlich da sein, was auch passieren mag. Irgendwann musst du auch mit deinem Kind über die familie sprechen, mit der du abgeschlossen haben magst. Für dich war das richtig und die Rettung, dein Kind hat aber Fragen dazu, Ansprüche, will sich vielleicht mit jemandem treffen oder baut eine Beziehung auf. Auch damit musst du klarkommen. Kinder erfüllen nicht unsere Vorstellungen und Ansprüche, sie gehen ihren eigenen , oft steinigen und umständlichen Weg. Gerade ein  Einzelkind braucht viel kontakt mit anderen gleichaltrigen kindern, immer mit Erwachsenen zusammen tut ihm nicht gut. achte drauf!

Hallo. danke für deine Antwort. Das was du geschrieben hast ist mir durchaus bewusst und da achte ich auch darauf. mir ist wichtige dass sie weiß dass man im Leben nichts geschenkt bekommt. sie muss zuhause auch mithelfen. muss auch mal auf etwas hin sparen das sie haben möchte. sie bekommt sehr viel von uns. Halte ich das was sie möchte aber für quatsch muss sie es von ihrem Taschengeld kaufen und wenn das nicht ausreicht muss sie sparen. was aber seltenst vorkommt da sie dies geizig ist und daher eine recht ansehnliches Sümmchen angehäuft hat inzwischen. Und Freundinnen hat sie auch sehr viele und unternimmt auch viel mit ihnen also sie hat da auch ihre sozial Kontakte.

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Schon so früh am morgen eine so ernste frage ^^ ich bin erzieherin und schreibe dir mal meine sicht der dinge auf. Was du erlebt hast, ist echt nicht schön. Und ich finde es auch gut, dass du da für dein kind deine lehre daraus gezogen hast. Aber: wie du dein kind erziehst, ist genau das andere extrem. Du bist die mutter deines kindes und nicht die freundin. Dein kind muss lernen, dass es nicht das sagen haben darf, sondern das es sich unterordnen muss, da es bestimmte regeln und strukturen nun einmal gibt, diw für alle menschen gelten. Ein kind soll und darf nicht das sagen in der familie haben. Sie hat ein anrecht darauf, von dir erzogen zu werden. Wenn ein kind zu viele freiheiten besitzt, verunsichert dass das kind, da es keinen rahmen hat, an was es sich orientieren kann. Aus erfahrung kann ich dir sagen, dass das den eltern später von den kindern sehr übel genommen wird. Grenzen setzen bedeutet nicht, dass du dein kind nicht liebst oder es einengen willst, sondern das genaue gegenteil. Das ist die sache mit den Flügeln und wurzeln. 

Sorry, aber du schreibst hier wie von der Hundeerziehung. Das Kindern Grenzen gesetzt werden müssen ist klar. Aber Begriffe wie "unterordnen" will ich in dem Zusammenhang nicht hören.

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@jimithechainsaw

Es ist jeden selbst überlassen, ob er den rat annimmt, um den er gebeten hat oder nicht....

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Das selbe dachte ich auch und wollte deshalb auch erst mal nicht antworten aber mir lässt das keine Ruhe. Du sagst im Endeffekt nichts anders als wie: das Kind hat zu tun was du willst. Du sagst das Kind darf nicht das sagen haben und muss sich unterordnen. Sag mal: sie ist doch kein hund den man dominieren kann. Hier hat niemand das sagen sondern es werden Kompromisse gefunden. Gleichberechtigung ist das Zauberwort. Ein Kind soll und darf nicht das sagen in der Familie haben! Warum nicht? Heißt also doch nur wieder: Eltern das Chef-Kind nix! das ist deine Aussage. Du sagst das aus worum es mir geht dass ich so entwürdigend und widerlich finde wenn Kinder so runtergemacht werden. Tut mir leid aber deine Meinung finde ich zu .......

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Lies doch mal das Buch "Warum unsere Kinder Tyrannen werden" - da geht es um genau das: Eltern sehen ihre Kinder heutzutage nicht mehr als ihre Kinder sondern eher als ihre Partner. Wenn du so an der Erziehung deines Kindes interessiert bist, dann solltet du dir vielleicht ExpertenMeinungen einholen, anstatt Leute im Internet zu fragen. Ich War Erzieherin im Kinderheim und ich kann dir sagen, von solchen Eltern hab ich erstmal die Nase voll - sich nicht durchsetzen können aber gross herumposaunen wie toll ihre Erziehung ist. bis sie mit dem Kind nicht mehr zurechtkommen und es ihnen auf der Nase rumtanzt. und das arme Kind - verunsichert bis zum gehtnichtmehr. Du als Elternteil hast einen Erziehungsauftrag. das heisst nicht nur, dass du dein Kind lieben sollst und ihm alles erlauben, sondern du bist der Pflicht sein Kind zu einem funktionkerenden Mitglied der Gesellschaft zu erziehen. wie soll das klappen, wenn sie alles machen darf und alles bekommt und nie lernt, wo wo die Grenzen sind und dass sie nicht der einzige Mensch auf der Welt ist. Einzelkinder haben eh schon eonen Ruf weg und dann noch diese Einstellung... zudem sollst sollst dein Kind auf seine Zukunft vorbereiten. dazu muss es lernen selbstständig zu sein, damit damit veizeiten für sich selbst sorgen kann. Da gibt es auch keine Diskussion von wegen "ich will das nicht aufräumen". Was zum Henker willst du denn mit dem Kind aushandeln, wenn es nicht mal sein Zimmer aufräumen will? Lächerlich.

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@SuMe3016

Wir Erzieher haben da wahrscheinlich einfach einen anderen blick darauf. Einerseits wollen die eltern einen rat von uns aber wenn sie ihn bekommen, passt er ihnen auch nicht.

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Das stimmt. wobei es mir hier eher so vorkommt, als würde die TE eher Beifall heischeind ihre Meinung bestätigt haben wollen als wirklichen Rat zu befolgen. Eltern können ja alles erzählen, aber Pädagogik ist eine Wissenschaft mit unumstößlichen Fakten und Beweisen. ist einfach so, da kann man die Augen vor verschliessen, aber ändern kann man es nicht.

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Wie reagiert man am besten auf Angst und Dominanz einer betagten Hundedame?

Hallo Tierfreunde!

Ein 10-jähriges Shih-Tzu Geschwisterpaar ist vor zwei Wochen bei uns eingezogen. Der alte Herr ist fett, aber immer gut drauf. Die Dame aber war von Anfang an etwas ängstlicher. Sie hat vor allem in den ersten Tagen viel gezittert, kam auch mit kahlen und blutenden Stellen bei uns an vom Kratzen / Knabbern / Schubbern, die Rute hat sie drei Tage lang zwischen den Beinen getragen (alles jetzt nicht mehr zu erahnen wenn man sie anschaut).

Trotzdem hat sie von Anfang an ihren Bruder bestiegen, nach und nach auch immer mürrischer auf unsere Babys reagiert (sehr genau beobachtet, geknurrt). Gestern ist es dann passiert, sie hat nach einem Baby geschnappt. Ich ging rechtzeitig dazwischen, so dass sie meine Hand erwischte anstelle des Babys. Nach kurzer “Klärung der Rangordnung“ verzog sie sich auf ihren Platz, versuchte aber dann nochmal, mich herauszufordern (Richtung Hals oder Gesicht gesprungen), ich konnte mich schützen und ihre Zähne streiften nur meine Hand. Von einer Freundin bekam ich gezeigt, man soll das Tier in solchen Situationen auf den Rücken drehen und halten, bis es von selbst liegen bleibt und den Kopf wegdreht, das habe ich gemacht.

Abend und Nacht musste die Hündin dann im Obergeschoss verbringen, damit sie nicht in der Nähe der Kinder ist. Dort verhielt sie sich unterwürfig, auch beim Spazieren abends und morgens. Ließ sich von den Kindern streicheln, Leckerli geben, hielt den Kopf gesenkt oder abgewandt, machte sogar zufriedene “Schnerchgeräusche“ als das Baby das sie gestern beißen wollte sich zu ihrem Platz legte und sie schmuste.

Sie verhält sich jetzt ganz normal würde ich sagen, hat nicht geknurrt oder mit Blicken herausgefordert, frisst, bewegt sich, schläft normal. Aber ich bin sehr verunsichert, ob ich richtig handle und ob ich etwas übersehe. Der Vorbesitzer kann mir leider nicht Auskunft geben, er ist seit zwei Wochen vollständig gelähmt (weshalb die Hunde ja bei uns sind) und war ohnehin kein besonders gutes Herrchen (laut Mitbewohner und Gesundheitszustand).

Was denkt ihr, muss ich beachten? Ist die Methode mit dem auf den Rücken drehen überhaupt empfehlenswert? Gibt es etwas, was man definitiv vermeiden muss? Halten Hunde wirklich automatisch jeden, der auf dem Boden kriecht, für gleichrangig oder weniger? Darf ein Hund jetzt aufs Bett oder nicht? Und wann ist die beste Zeit zum Fressen?

Ach ja, das ganze fand nach einem 2-Stunden-Spaziergang auf neuer Route und Fütterung statt, also an Hunger oder Energieüberschuss kann es kaum liegen. Rückzugsmöglichkeiten haben die Hunde auch genug.

Wer eine Idee hat, immer raus damit! Freue mich über eure Anregungen!

Vielen Dank und liebe Grüße, Anna

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