Ist es falsch, hungernde Völker mit Essen zu versorgen?

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16 Antworten

Man muss dazu die Vorgeschichte kennen, denn viele Völker, wie in Afrika wurden Ihrer Naturschätze beraubt. Sprich sie waren Sklaven der reichen, wie den Europäern und den Amerikanern. Was heute dort vorgeht, hat nicht einmal was mit Ausbeutung seitens der Regierung zu tun, sondern dem Profit der Reichen zu verdanken, die bei den Armen einkaufen und sich sagen "ihr könnt das auch für weniger verkaufen, ich braucht ja so oder so das Geld". Wenn wir was zurückgeben, ist es eigentlich nur, dass wir den Diebstahl zugeben, den wir in der Vergangenheit begangen haben und noch heute betreiben (eigentlich belügen wir uns selbst mit dieser Aktion). - Zumindest kann ich deine Aussage nicht unterschreiben, denn Selbsthilfe hat hiermit nichts zu tun, sondern man hat sie um bestehende Möglichkeiten bestohlen. Wenn man die Länder besser bezahlen würden und wir für Kaffee und Kakao keine Billigpreise akzeptieren, könnten sich auch diese Länder wieder erholen.

Ja... das ist wirklich wahr.. Hab mal einen Bericht von der ARD gesehen, da wo sie irgendwie Hühnerabfall von Europa nach Afrika gebracht haben und die Menschen dort es gekauft hatten.. Die dort ansässigen Farmer konnten dadurch ihre eigentlich völlig guten Hühner nicht gegen den billigen Import mehr verkaufen.. Letzendlich wird es in Zukunft dann keine Farmer mehr geben und man ist auf Import angewiesen..

Beides als einzige Maßnahme ist schlecht. Wenn die Wirtschaft nicht in Schwung kommt, entwickelt sich eine Abhängigkeit. Wenn man die Menschen verhungern lässt, entwickeln sie zwar keine Abhängigkeit mehr, aber auch keine Wirtschaft. Versorgungsmaßnahmen werden in der Regel immer von Projekten begleitet, damit die Menschen sich langfristig selbst helfen können. Insofern hat "jemand" recht, sich aber schräg ausgedrückt.

Hallo,

meiner Meinung nach ist es nicht falsch, sondern eine moralische Verpflichtung, ein Gebot der Nächstenliebe, denn es kann nicht angehen, dass in der Wohlstandsgesellschaft der Industrieländer die Menschen immer dicker werden, während anderswo Menschen (ver)hungern.

Gleichzeitig aber muss man 'Entwicklungshilfe', Hilfe zur Selbsthilfe leisten, d.h. Brunnen bauen, beim Aufbau von Ackerbau, Viehzucht, Handwerk, Infrastruktur unterstützen, und das entsprechende Wissen dazu vermitteln, damit die hungernden, armen Länder und Menschen auf lange Sicht die Möglichkeit und Chance haben, sich weitestgehend selbst zu ernähren.

:-) AstridDerPu

BabyShay 15.10.2010, 23:57

Sehr gute Antwort;)

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Das Problem ist, eine Hungernot liegt heutzutage meistens nicht daran, dass es zu wenig Nahrung gibt, sondern an der Wirtschaft. Die Hungernot hängt zwar häufig mit Missernten zusammen, aber selten führen Missernten wirklich dazu, dass es überhaupt nicht genug Essen für alle gibt, sondern dass das Essen für die arme Bevölkerung zu teuer wird.

Deshalb hilft man hungernden Völkern in der Regel mehr, wenn man ihnen Geld gibt statt Essen.

Klar ist es total kurzsichtig, lieber sollte man sie selbst darin bestärken, für sich selbst sorgen zu können. Aber man kann auch beides parallel tun, also ist es nicht prinzipiell schlecht, aber lediglich eine Notlösung.

bedingt

wenn die not akut ist sollte man helfen

was bringt ein langfristiger plan wenn man nächste woche verhungert

ansonsten hast du recht

und das würde uns z.b. auch viel billiger kommen

teilweise werden nur kleinigkeiten benötigt wie ein brunnen oder wissen (evtl etwas technik)

anstatt in afrika für sauberes trinkwasser und brauchwasser zu sirgen schmeist man sie lieber kurfristig mit zuwenig lebensmittel zu

ein großer teil der lebensmittel gehen dann auch noch an die örtlichen warloards und rebellenführer

das stinkt vorne und hinten

aber wir brauchen die piraten in somalia

sonst hätten wir zuwenig worüber wir jammern könnten

Laotse: Gib einem Mann einen Fisch und er hat einen Tag zu essen. Lehre ihn das Fischen und er wird sein Leben lang satt sein.

DAS WÄRE NATÜRLICH EIN GROSSES RISIKO ich glaube ich würde es nicht ohne besonderen grund machen

es ist wichtig, die Geburtenkontrolle in Gang zu kriegen, essen schicken, nutzt nur für den Moment

Hilfe zur Selbsthilfe - mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln.

Hallo??

Du lebst bestimmt im Überluss und daher kümmert es dich wenig,stimmts?

Die Bauern arbeiten da härter als bei uns,wenn sie nun nichts ernten können aufgrund der Dürre,muss man ihnen zu essen geben.

BabyShay 15.10.2010, 22:51

Tschuldige,wollte schreiben,der lebt im Überfluss und daher kümmert es ihn wenig.

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TeeEi 16.10.2010, 01:07

Die Frage hier ist nicht, ob man Menschen in Not helfen soll, sondern wie.

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gib einem Mann einen Fisch und er hat einen Tag zu essen, lehre ihm das Fischen und er hat sein Lebtag zu essen.

brot für die welt kuchen für mich

Es ist besser Hilfe zu Selbsthilfe zu geben, so weit ist doch schon lange mit der Entwicklungshilfe.

Aber wenn Menschen hungern ist es eine Frage der Humanität dort zu helfen, da kann doch keine Frage sein.

schließ dich einfach unicef an wenn du der meinung bist

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