Ist es (ethisch) legal einen senilen und dementen 86Jährigen Wertpapierfonds (DEKA Invest.der SPARKASSE!) im Wert von über 20.000Eur zu verkaufen?

... komplette Frage anzeigen

7 Antworten

Eine Sparkasse muss auch Profit machen; sie unterstützen zwar mehr soziale Projekte und fördern auf regionaler Ebene; das verhindert aber leider nicht, dass es geldgierige und verantwortungslose Berater gibt.

GIbt es denn ärztliche Nachweise oder Befunde über seinen Zustand zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses? Stand er bereits unter Betreuung? Damit könnte man den Vertrag bestimmt anfechten.

Die anderen Einträge bzg. Studium und sehr guter Erfahrung sind schwammiger. Ich fürchte, da hilft nur der Gang zu einer Rechtsberatung, um zu eruieren, ob es überhaupt Chancen gibt, etwas gegen den Vertrag zu unternehmen.

Ethisch ist das mit Sicherheit nicht. Inwiefern es gesetzeswidrig war, müssen Anwälte/Richter beurteilen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

So lange dein Opa nicht dement ist oder sonstwie geistig beeinträchtigt kann er mit seinem Geld machen was er will. Das die Banken versuchen ihm so viel wie möglich anzudrehen ist nicht korrekt aber legal und auch nicht neu. Wenn du dem alten Herrn helfen willst geh mit zur Beratung oder rede mit ihm damit du dir die Unterlagen erstmal in Ruhe durchesen kannst und mit ihm drüber reden.

Meine Oma (fast 92) ist mittlerweile ziemlich drüber, meine Ma und ich haben ihr aber auch schon vorher zur Seite gestanden und zum Teil das finanzielle fachchinesisch aufgedröselt mit dem man versuchte sie zu Fonds etc. zu überreden. Oma war immer fit mit Finanzen, jahrzehntelang Buchhalterin aber etwas Hilfe (wobei sie das Gefühl hatte uns helfen zu können^^) ist sicher nicht verkehrt. Letztendlich will jeder nur Gewinn machen, Provision kassieren und verkaufen - egal bei welcher Bank.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Irgendwer muss ja den Vertrag unterschrieben haben.
Alleine davor erhält jeder Anleger z.B. mind. das Produktinformationsblatt (alle wichtigen Infos zu dem Wertpapier) sowie eine Broschüre Basiswissen Börsenhandel mit allen Infos.

Spätestens dort, hätte man das ablehnen können und sagen:"Achso, dass ist etwas mit Fonds - das möchte ich nicht."

Ob es 'vertretbar' ist, hängt auch vom Vermögen ab. Hat dein Opa nur diese 20.000€?
Oder hat dein Opa 100.000€ + zB Immobilien und legt davon 20.000€ in ein Fonds. Dann sieht das schon anders aus. Eine Diversifikation (Streuung) des Vermögens wird gerade von allen empfohlen, um das Geld überhaupt etwas für sich arbeiten zu lassen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Solange drin Opa keiner gesetzlichen Betreuung unterliegt (im Bereich finanzen) ist es natürlich legal. Allerdings hätte man das vor 3 Jahren anfechten können. (Die sparkasse hat auch mal einer 93 einen bausparvertrag mit Laufzeit 15 Jahren aufgedrückt. Der wurde im Nachhinein angefochten).

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Wenn er nicht unter Betreuung steht, ist das seine Entscheidung gewesen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Erstens muss man LittleBobV2 zustimmen und zweitens ist jede Bank eine "Profit Bank".

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von SaBoThage
06.03.2016, 23:00

Sparkassen sind aber einen besonderen gemeinnutz, da öffentlich-rechtlich, unterworfen.

0
Kommentar von Tellerwaermer
07.03.2016, 07:04

Den gemeinnutz kann man in der Pfeife rauchen.

0

Was ist jetzt die Frage?

Ethisch legal gibts nicht.
Entweder ethisch vertretbar oder legal.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von SaBoThage
06.03.2016, 22:58

Die Frage findet derjenige, der sich in juristischen oder bankgeschäftlichen Dimensionen auskennt. Meistens mit einem ? am Ende. Und Ja, wenn eine ethische Richtlinie gibt, die für rechtsgeschäfte gelten soll, dann sind ethische Fragen auch legal...

0

Was möchtest Du wissen?