Ist es erlaubt der Arbeitgeber eventuelle Zusammenhänge zwischen Erkrankungen bei der Krankenkasse erfragt?

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7 Antworten

Der Arbeitgeber darf fragen ob es sich um die gleiche Erkrankung handelt, darüber darf die Krankenkasse auch Auskunft geben, aber nicht, um was für eine Erkrankung es sich handelt

Der Arbeitgeber muss ja schließlich wissen, ob er noch zur Lohnfortzahlung verpflichtet ist.

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Nur in soweit als das die Diagnose die gleiche Erkankung betrifft, dies ist nämlich relevant bezüglich Lohnfortzahlung und Krankengeldanspruch.

Was genau die Diagnose ist, geht den Arbeitgeber aber nichts an.

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Das tun viele Arbeitgeber, da gibt es immer wieder geschickt organisierte Mitarbeiter, die bei den Krankenkassen anrufen und unverbindliche mündliche Auskünft bekommen.

Also nicht, ob die Dauer der Erkrankung möglicherweise ein Hinweis auf den Beginn von Krankengeld ist, sondern die Krankenkotrolle mit Erfragung der Diagnosedaten.

Interessanterweise gehen diese Spielchen auch bis zum Sozialgericht, wo Diagnosedaten mitgeteilt werden, die aber nicht relevant sind für die geführte Klage. Gerichte sehen darain gar kein Problem. Obwohl Verstoß gegen das Sozialgeheimnis.

Zum Thema Betriebsarzt: Insbesondere bei großen Konzernen mischen die mächtig mit, wer dem Betriebsarzt mitteilt, welche Erkrankungen hat, sollte wissen, dass sein Arbeitsgeber es erfährt!

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Um die Lohnfortzahlungspflicht ihres Arbeitgebers prüfen zu können, haben wir Ihre Krankenkasse kontaktiert, um eventuelle Zusammenhänge zwischen der oben genannten Erkrankung und ihren vorherigen Erkrankungen zu klären.

Das hier die Formulierung. ..

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Ich muß noch nicht mal nachfragen, ich bekomme automatisch ein Schreiben der Krankenkasse, ob ich noch lohnfortzahlungspflichtig bin, oder nicht.

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.... natürlich, er muß doch wissen ob er kündigen muß.

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Die dürfen sowieso nicht antworten.

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Kommentar von faiblesse
27.06.2017, 21:05

Doch dürfen sie, aber nur ob es sich um die gleiche Erkrankung handelt.

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