Ist es eine versteckte impfpflicht, wenn ungeimpfte nichtmehr einkaufen dürfen?


16.10.2021, 10:32

Es wurde doch gesagt dass ungeimpfte immer einkaufen gehen dürfen. „Nur Kino und Sachen die nicht notwendig fürs Leben sind werden für umgeimpfte Taboo“

Vorallem ist der Impfstoff nicht wirklich getestet und es kommen immer mehr Nebenwirkungen raus, da dieser nur eine „Notzulassung“ hat und keinerlei Langzeittests gemacht wurde. Was ja normal der Fall bei einem Impfstoff ist.

 - (Gesundheit und Medizin, Politik, Impfung)

7 Antworten

Nichts wird so heiß gegessen wie es gekocht wird. für Supermärkte lohnt der Aufwand nicht. Die haben ja eh keine Kundenbegrenzung mehr. Müssten aber für Kontollen Personal einstellen. Die werden das also eher nicht machen. Zumal das auch enormen Kundenverlust bedeutet.

Und für eineig wenige Branchen kann es sich lohnen.

Erstmal zur Faktenlage:

Hessen will die MÖGLICHKEIT einführen, dass Einzelhändler SELBST ENTSCHEIDEN können, ob sie 2G anwenden und im Gegenzug auf Maske und Abstand verzichten.

Das heißt:

  1. Es bleiben 15 andere Bundesländer, die das nicht machen (nach derzeitigem Kenntnisstand).
  2. Für Einzelhändler des täglichen Bedarfs (Supermarkt) wird das wenig attraktiv sein (muss ja kontrolliert werden), sie werden es also wahrscheinlich nicht einführen.
  3. Die Einzelhändler, für die es attraktiv sein könnte (z.B. Geschäfte, wo Abstand halten durch die räumlichen Verhältnisse schwieriger ist oder die eine höhere Auslastung erzielen wollen (enge Boutiquen, Schreibwarenhändler, Kinos)) werden das wahrscheinlich nur tageweise machen.
  4. Eine Infektion ist weitaus gefährlicher (auch für junge, gesunde Menschen) als eine Impfung. Für die allermeisten Menschen gibt es objektiv also keinen rationalen Grund, sich nicht impfen zu lassen. Je mehr Menschen geimpft sind, desto mehr Maßnahmen können beendet werden.

Alles richtig, bist auf 1.

Niedersachsen ist nachgezogen

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Da steht, dass Geschäft den Zutritt verweigern DÜRFEN, nicht müssen. Dem Kunden stünde es frei, woanders einzukaufen. Ich fände die 2G-Regel sowieso unter aller Sau und würde den Laden nicht unterstützen wollen.
Ich glaube kaum, dass die großen Ketten da mitziehen und sehe es deshalb auch nicht als verdeckte Impfpflicht.

Dumm wären sie auch, wenn sie auf ein Drittel ihrer Einnahmen verzichten würden. Aber Idioten wird's immer geben und so glaube ich auch, dass es Geschäfte geben wird, die das ernsthaft umsetzen.

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@Nordseefan

Im Artikel steht, dass das kein Laden das täglichen Grundbedarfs ist. Außerdem haben sie einen Online-Handel. Ich tippe auf Klamottengeschäft.

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@Nudelauflauf28

Für machen kann es sich schon lohnen zum Beispiel bei Optikern, Brautmoden, überall da wo eine Beratung nötig ist kann ich es mir auch gut vorstellen.

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@Nudelauflauf28

Keine Klamotten:

Wer den Grillfachhandel Grillfürst in Gründau (Main-Kinzig) betritt, fühlt sich in eine gar nicht allzu ferne Vergangenheit versetzt: Weder die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter noch die Kundschaft tragen Maske. Es gibt keine Markierungen auf dem Boden oder Hinweisschilder, die auf die Abstandsregeln verweisen. Denn: Hier gilt das alles nicht mehr.
Geschäftsführer Joachim Weber setzt auf 2G. Zutritt zu seinem Geschäft haben nur nachweislich Geimpfte und Genesene. Und das nicht erst, seitdem das Corona-Kabinett diese Option in der neuen Verordnung auf den hessischen Einzelhandel ausgeweitet hat. Weber ist vielmehr der Grund für diesen neuen Beschluss.
Weil die Corona-Schutzverordnung des Landes 2G im Einzelhandel bisher nicht vorsah, klagte er und bekam Ende September vor dem Frankfurter Verwaltungsgericht Recht.

https://www.hessenschau.de/gesellschaft/kein-zutritt-fuer-ungeimpfte-nur-fuer-wenige-einzelhaendler-ist-2g-eine-option,2g-einzelhandel-100.html

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Es wurde doch gesagt dass Geschäfte des alltäglichen Lebens immer offen bleiben werden.

Sie sind ja offen. Betreiber:innen nutzen nur das Hausrecht und das ist absolut verständnlich da sie davon ausgehen müssen dass ungeimpfte Menschen andere und Mitarbeiter:innen aktiv in Gefahr bringen.

Es gibt Lieferdiesnte, Freunde/Bekannte, Nachbarschaftshilfen und zumeist die Möglichkeit woanders einkaufen zu gehen. Die meisten kleinen Ortschaften haben ja mehr als einen Laden.

Ich bin ganz fuers Impfen, aber dieses Gesetz spaltet die Gesellschaft nur weiter, das ist voellig unnoetig, und dagegen wuerde ich sogar auf die Strasse gehen (lebe aber im Ausland...)

P.S. Pfizer/BioNtech haben uebrigens inzwischen volle FDA Zulassung. KA wie es mit den anderen aussieht.

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