Ist es eine reine Abblockreaktion wenn viele Menschen sofort widersprechen ohne überhaupt zehn Sekunden wirklich neutral über eine Frage nachgedacht zu haben?

9 Antworten

Ja, es ist ein Defensivmechanismus, der einsetzt, wenn der Mensch seine Überzeugungen durch eine Frage in Zweifel gezogen sieht. Das liegt eher in der Natur des Menschen, als in der Erziehung.

Vielmehr erfordert es Training, seine eigenen Überzeugungen infrage stellen zu lassen und auch selbst bei Bedarf anzuzweifeln und zwar nicht nur als Alibi, sondern tatsächlich auch unter der Prämisse, dass sich eine Überzeugung auch ändern kann und man sich dann evtl. eine Fehleinschätzung eingestehen müsste.

Auf die Gefahr hin, arrogant zu klingen, ich glaube, die meisten Menschen können und wollen das garnicht.

Das ist nicht arrogant, es ist die traurige Wahrheit. Danke für die Antwort.

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Ich denke du möchtest auf den atheistischen Glauben ansprechen. Es liegt, wie du vermutet hast, wahrscheinlich zum Teil in der Erziehung. Darüber hinaus denke ich das Atheisten schlechte Erfahrungen mit Religion gemacht haben und sich daher jeder sachlichen Diskussion verschließen. Man sollte das diesen Menschen nicht übel nehmen und ihnen mit Liebe begegnen. Oft stellen sie auch provokante Fragen nur um die Community aufzumischen. Man sollte es mit Humor nehmen. Halte an deinem Glauben zu Jesus fest und lasse dir nichts einreden. Gott segne dich. 🙂

Ist dir klar, dass du mit mir schon erbitterte Diskussionen geführt hast und dennoch nie einen Beweis für deine Aussagen hattest? Ach doch...ich erinnere mich - einmal, ich glaube es war erst gestern, hast du Harald Schmid, einen Entertainer als Quelle verwendet.  :D

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Es kommt, denke ich, auf den Kontext an. Wenn jemand spontan gefragt wird und vielleicht auch noch öffentlich, wird er eher zur Abwehr und zur Selbstbehauptung neigen, damit er auf andere nicht unsicher und schwach wirkt. Internet und Talkrunden sind nicht unbedingt der Ort zum reflektierten Nachdenken, da eine schnelle Antwort erwartet wird. 

Wenn man dagegen eine solche Frage als Hausaufgabe gestellt bekommt, zu der man drei Din-A-4-Seiten schreiben soll, wird die Antwort wohl überlegter und auch selbstkritischer ausfallen. 

Gibt es wirklich dumme Menschen?

Hey,

Ich hab mal ein wenig darüber nachgedacht, warum es Menschen gibt, denen es so leicht fällt zu lernen und für die zum Beispiel Mathe und Physik ein Kinderspiel ist und andere, die einfach nichts mit Formeln und dergleichen anfangen können.

Mich selber würde ich eher in der Mitte einschätzen; Mathe klappt und wirkt meist logisch, Physik und Chemie aber fand ich immer schon sehr anstrengendt, wenn ich das mal so sagen darf.

Die Menschen haben doch alle ein Gehirn, klar gibt es Fälle von nicht ausreichend funktionsfähigen Gehirnen oder von Menschen mit Lernschwächen, aber im Allgemeinen könnte man doch, wenn man wollte alles mögliche im Hirn speichern und Dinge logisch zur Kenntnis nehmen oder nicht?

Ist das teilweise vielleicht auch erblich bedingt?

Oder ist es eine reine Sache der Disziplin? Kann man Disziplin lernen?

Was spornt uns denn dazu an, lernbegierig zu sein oder zu sagen: Ach, das brauch ich sowieso nie wieder, das interessiert mich nicht?

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Wieso kann man der Politik von heute nicht trauen?

Ich finde, dass die Politiker bzw. Politik von heute sehr verlogen ist und nur aus Lügen und Verarsche besteht. Siehe als Beispiel die SPD. Ich glaube diese drei Buchstaben sprechen mehr als tausend Worte. Ich verstehe nicht, wieso es nicht eine Volkspartei gibt, die sich für die Nation einsetzt und auch das macht, was das Volk will, und nicht so eine Regierung aufzubauen wie die Groko mit Merkel, die die Hälfte der Deutschen nicht mehr wollen. Ich finde eine gute Mischung aus CDU und AfD würde Deutschland guttun und helfen aus dieser linken Politik herauszukommen. Beachtet, dass ich persönlich die AfD von ihrer "Radikalität" mit den Linken vergleichen würde, jedoch die AfD viel mehr Hass abgekommt, weil sie sich in erster Linie gegen Masseneinwanderung stellt, was für viele Menschen in Deutschland sofort Rassismus bedeutet.

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Warum streiten sich Menschen über banale Themen?

Beispiel sind hier:

  • Warum liegt die Fernbedienung nicht auf dem Tisch?
  • Wieso wurde keine neue Toilettenrolle aufgesetzt?
  • Wieso lässt du immer die Tür offen?
  • Wieso räumst du deine Sachen nie weg?

Alles Themen die in 30 Sekunden vom Tisch sein könnten, aber dass sind sie meist nicht, unter ner Stunde kommen die meisten aus solch einem Thema nicht raus.

Wenn es aber um wirklich wichtige Themen geht, wie:

  • Ernährung
  • Universum
  • Politik
  • Bildung

Dann spricht man nur höchstens 10 min darüber und dann ist das Thema durch.

Warum ist das so?
Brauchen Menschen manchmal nur Aufmerksamkeit und deshalb reden sie so lange über völlig sinnlose Themen? Wenn man schon lust auf Streit hat, wieso dann nicht mal über das Universum, dass hat den tollen Nebeneffekt, man lernt aus diesem Streit sogar noch :)

Was glaubt ihr, warum sich einige Stundenlang über banale Themen streiten können?

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Frage an die Österreicher: Warum lasst ihr euch die Wehrpflicht gefallen?

Es sind doch eure Leben, warum lasst ihr zu, dass ein Staat da eingreift und euch auf so eine Art zu etwas zwingt. Ihr seid doch eigenständige Menschen und schuldet eurer Gesellschaft gar nichts und schon mal gar keine lebensgefährlichen Kriegseinsätze Die Wehrpficht ist sexistisch (da sie nur Jungs betrifft), sie ist gegen die Menschenwürde (da man beim Militär unterworfen wird), warum macht ihr da mit, warum lasst ihr euch von den Alten in der Politik dazu nötigen?

Man müsste sich doch nur zusammen weigern, einfach friedlich weigern und wenn zehn oder hundert das machen, kann euer Staat vielleicht noch damit umgehen, aber wenn sich der halbe Jahrgang weigert, sind die da oben in eurem System machtlos.

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Was bedeutet es, wenn immer relativ langer Blickkontakt zwischen mir und einem Menschen herrscht? ..

Wir sehen uns fast jeden Tag einmal; manchmal im Laufe des Tages auch öfter. Der Blickkontakt besteht immer so ungefähr 2-4 Sekunden. Ist unterschiedlich.

Wir sind ungefähr im gleichen Alter und was den Charakter betrifft ziemlich ähnlich - also beide eher ruhige Menschen.

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Ist Fluoxetin (Prozac) eine Ersatzdroge, wenn man auf Entzug einer anderen Droge ist?

Wenn ja, welche Droge ist das?

Es ist keine reine medizinisch Interessierte Frage, sondern betrifft einen Menschen aus meinem Umfeld.

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