Ist es eine panik attacke und was kann ich dagegen tun?

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4 Antworten

Meistens stecken Verlustängste dahinter - manchmal ist auch ein traumatisches Erlebnis (der Tod eines Familienmitgliedes/Freundes) der Grund von Panikattacken.

Mittlerweile weiß man, dass auch pubertierende Jugendliche hin und wieder unter Panikattacken leiden.

Angst ist ein Schutzmechanismus und bewirkt einige Reaktionen im Körper (beschleunigter Puls, Schweißausbrüche etc.).

Wenn man diese Reaktionen dann selbst als Symptome für eine Krankheit oder den eigenen bevorstehenden Tod betrachtet, wird die Angst immer größer und es macht sich Panik breit - ein Teufelskreis.

Es gibt Jugendpsychologen, die hier helfen können. Wende Dich als erstes an Deinen Hausarzt - schon ein leichtes Beruhigungsmittel kann gut helfen.

Gegebenenfalls kann Dich der Hausarzt an einen Facharzt überweisen, oder Dir einen Psychologen nennen, mit dem eventuell eine Therapie angestrebt werden kann.

Wenn Du wieder solch eine Angst in Dir hochsteigen spürst, setze dich ganz bewußt damit auseinander.

Beobachte genau, was passiert, dann spürst Du auch, wie die Angst nach einiger Zeit wieder abflacht und Dir nichts passiert.

Alles Gute!

 

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Ob man dabei von einer Panikattacke sprechend kann oder nicht, muss eine Fachperson beurteilen. Das was ich machen kann, ist dich über Panikattacken zu informieren (nicht zuletzt da ich selbst betroffen war/bin).

Panikattacken kommen meist unvorbereitet aus heiterem Himmel, seltener durch konkrete Auslöser. Sie sind stärker als alles jemals zuvor erlebte. Die Angst gerät komplett auser Kontolle. Man verliert somit auch die Kontrolle über seine Gefühle und deren Regulationsfähigkeit. Eine Panikattacke wird von der betroffenen Person als lebensgefährlich erlebt.

Zentral bei Panikattacken sind die Angstgedanken. Die typischen Angstgedanken sind z.B. "ich habe einen Herzinfarkt", "ich ersticke", "ich sterbe gleich" oder "ich werde verrückt". 

Hinzu kommen oft noch psychosomatische Beschwerden wie Schwitzen, massiv erhöhter Puls, Übelkeit, Atemnot, Schwindel etc. aber auch psychische Begleiterscheinungen wie z.B. Depersonalisation/Derealisation innere Spannungszustände, Agoraphobie usw.

Meist werden Personen mit Panikattacken zunächst in ein gewöhnlichens Spital eingeliefert, wo festgestellt wird, dass sie rein körperlich gesund sind. Erst anschliessen kommen sie in psychiatrische oder psychotherapeutische Behandlung.

Eine Panikattake ist also nicht einfach eine normale Angst zu sterben, sie ist wie eine unaufhaltsame lebensbedrohliche Welle, die über einem Zusammenbricht.

Panikattacken können, so schlimm sie sich auch anfühlen, relativ gut behandelt werden. In leichteren Fällen reicht meist eine Psychotherapie (z.B. Verhaltenstherapie). Bei schweren Panikattacken helfen meist nur noch Medikamente (Benzodiazepine als Notfall, Antidepressiva als Dauertherapie).

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Hinsetzen ruhig einatmen länger ausatmen versuch tief einzuatmen in den Bauch flache Atmung verstärkt das Herzrasen. Konzentrier dich auf deine Atmung. Hatte das auch meistens nachts wenn man keine Angst mehr davon hat verschwinden die Panikattaken oder man lernt damit umzugehn. Psychotherapie kannst probiern von Tabletten halt ich net viel aber das muss jeder selbst entscheiden. Alles Gute

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Ich glaube an ein Leben nach dem Tod, ich bin Christ. Ich habe keine große Angst vor dem Tod.

Wenn Du einiges wissen möchtest, was mich überzeugt, dass es Gott und
ein Leben nach dem Tod gibt, dann kannst Du mich z.b. fragen oder auf
mein Profil gehen.

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