Ist es eine Kunst, immer gelassen zu sein, alles locker zu nehmen und das Leben so zu akzeptieren so wie es ist?

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9 Antworten

Wie NewKemroy bin ich der Ansicht, das Gelassenheit nichts ist, was man sich durch innere Anstrengungen auf irgendeine Weise erarbeiten kann.

Genau so wie Meditation keine Technik zur Selbstoptimierung darstellt, sondern ein Zustand entspannter Achtsamkeit ist.

Mann kann eigentlich nicht "meditieren", sondern letztlich nur "meditativ" sein.

Gelassenheit, Heiterkeit, die Fähigkeit über sich selbst lachen zu können, das sind Eigenschaften, die im Zuge der eigenen Entwicklung auftreten können, aber nicht das Ziel sind.

Man darf Gelassenheit auch nicht mit Gleichgültigkeit verwechseln.

Jemand der sich den Geist mit Drogen betäubt, verspürt womöglich völlige Gleichgültigkeit, lässt sich nicht stressen und kichert, wenn jemand sich aufregt.

Das hat mit Gelassenheit, wie sie im Zuge meditativer Praxis auftreten kann, nichts zu tun - denn einem betäubten Menschen fehlt die Achtsamkeit.

Wenn man der Spruchweisheit "Kunst kommt von können" folgt, dann ist Gelassenheit keine Kunst, da man zuvor nichts können muss.

Wenn man aber sagt "Die Kunst kommt aus der Praxis", dann kann ich dem zustimmen, denn in der Praxis der Meditation ist bereits alles vorhanden.

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Gelassenheit ist nichts, was man machen kann. Für Gelassenheit kann man sich nicht entscheiden. Gelassenheit entsteht (sprichwörtlich), wenn man sich selbst gelassen hat, wenn das Ego schwindet und das selbstzentrierte Denken aufhört. Sich selbst zu lassen bedeutet aber soetwas wie sterben. Ich vermute sogar, dass man um das Ego komplett auszulöschen, man für einen Moment lang den eigenen Lebenswillen lassen muss (ohne ihn jetzt durch einen Todeswillen zu ersetzen, wie bei Suizidgefährdeten). Ich denke dabei eher so an einen Moment der kompletten Resignation, während einer Meditationsübung.

Im Fernsehn sagte mal ein Zen-Mönch und Abt eines japanischen Zen-Klosters: Man müsse bereit sein auf dem Kissen (Meditationskissen) zu sterben. - Interessant auch: Die Aleviten (Islam) kennen das Prinzip, was  sie nennen: "Das Sterben vor dem Sterben." Dies steht bei ihnen für eine Art regelmäßiges Sündenbekenntnis-Praxis, was eben auch eine Art des Sterbens ist, wenn man bekennt, dass man unfähig war recht zu handeln.

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Denke nicht :) musst nur immer dein bestes geben und mit dir selbst zufrieden sein. Solange du hinter dir stehen kannst wird dich nicht viel unter druck setzen können. Wenn du mit dir selbst zufrieden bist, werden es auch andere genau so akzeptieren und verstehen. Aber es gilt natürlich je länger du lebst desto mehr braucht es um dir wirklich was anhaben zu können ;)

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einstellungssache. wenn man immer versucht, das positive zu sehen, ist es nicht schwer, das leben so zu akzeptieren, wie es ist. außerdem ist dein leben nur so schön, wie du es dir selbst machst. es sind die kleinen dinge im leben, die uns glüchlich machen. geld kann uns kein glück kaufen (man kann sich mit geld aber ein flugticket kaufen, was meiner meinung nach sehr nah an glück grenzt). ein schlauerer mensch als du und ich hat mal gesagt: hoffnung ist nicht die überzeugung, dass alles gut aus geht, sondern die überzeugung, dass alles einen sinn macht, egal wie es aus geht.

[ selbstverständlich ist vieles nur im übertragenen sinne zu verstehen ]

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Das ist die Höchste Kunst Im leben die du Erlernen kannst ^^

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Kommentar von AsianHomie
04.09.2016, 15:18

Kein Spaß?

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Kommentar von achimhausg
05.09.2016, 14:18

Den Radetzkimarsch spontan in Moll, rückwärts und im 3/4 Takt zu spielen, das ist eine höhere Kunstr.

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ja aber das hatt nichts mit buddhismus zu tun 

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Oh ja! Das ist wirklich eine Kunst. Die Art von Selbstbeherrschung, die am schwersten zu erlangen ist!

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Ja sicher ist das eine Kunst, denn Kunst kommt von Können, und in jeder Situation locker zu bleiben, das ist nicht Jedermanns Sache, vor Allem, wenn Sie sich verinnerlichen, was es Alles an eher Unangenehmem gibt.

Immer ist immer, und nicht nur, wenn das Leben Einen bauchpinselt.

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Ja, es ist eine Kunst.

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