Ist es eine gute idee zur Bundeswehr zu gehen?

6 Antworten

Ich kann deine Einstellung verstehen(ich möchte auch zur Bundeswehr). Ich denke deine Eltern sind dagegen, weil sie denken du musst Leute töten und dass Frauen dort nicht respektiert werden. Wenn du 18 bist kannst du ganz alleine entscheiden ob du dorthin möchtest oder nicht. Es ist dein Leben und du musst die Konsequenzen tragen, also lass dich von deinem Wunsch nicht abbringen und mach was du für richtig hältst.

In jedem Beruf kann eine sexuelle Belästigung vorkommen.

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@MaB66

Psst, nicht Motorrads sehr sehr sehr gefestigtes Weltbild angreifen. Wie du unten lesen kannst, ist er ein sehr militanter Antimilitarist und alles bei der Bundeswehr ist schlecht und böse. ;)

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@Apfelkind86

Wie schön, dass du auf einem hohen Niveau der Diskussion bleibst. Diffamieren kannst du wohl gut. Sachlich bleiben wohl nicht.

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@MaB66

Heißt das, dass es in Ordnung ist, wenn es passiert? Wieso sollte gerade der Bund nicht dafür kämpfen es Frauen angenehmer bei sich zu machen? Das ist ein Argument, dass sexuelle Übergriffe verharmlost. Nur weil sie oft vorkommen, heißt es nicht, dass es ok ist, wenn sie auch im Bund passieren.

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So ganz kann man das nicht sagen. Nur so viel vorneweg: Dass man als Frau nicht respektiert wird stimmt überhaupt nicht.

Wieso willst du denn zu dem Verein? Überbrückungsjahr, quasi mal reingucken, Langzeitsoldatin, ...

Ich geh jetzt mal davon aus, dass du die militärische Karriere meinst und hier kann ich dir zum FWD in jeden Fall raten. Gutes Geld, keine Ausgaben, keine Vorraussetzungen. Man lernt viel, nicht gerade was andere Berufe angeht aber was dich selber ausmacht.

Soldat auf Zeit für 8 jahre oder mehr als Mannschafter kann ich nicht empfehlen.

Dass man als Frau nicht respektiert wird stimmt überhaupt nicht.

So viel dazu: http://www.zeit.de/politik/deutschland/2014-01/bundeswehr-frauen-sexuelle-belaestigung

Aber halt, LÜGENPRESSE. Fakten sind eins, emotionale Realität ist was anderes. Oder täusche ich mich da?

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@motorrad95

So viel dazu: http://www.taz.de/!5047159/

Die Bundeswehr ist einfach nicht besser als die Gesellschaft, wie könnte sie auch?

Ein böser Mörderhaufen, wie du einen gern glauben machen magst (wenn auch mit schwachen Argumenten) ist sie natürlich nicht. ;)

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@Apfelkind86

Achso, na dann ist es ja völlig in Ordnung, dass jede zweite Frau im Bund sexuell belästigt wurde! Hörst du dir eigentlich selber zu? Wie kann das überhaupt annähernd ok sein?! Nur weil es leider im Alltag genauso ist, heißt das noch lange nicht, dass es eine akzeptable Norm ist! Wie könnte die Bundeswehr besser als die Gesellschaft sein? Vielleicht indem man sexuelle Belästigung strenger verfolgt und härter verurteilt? Indem man solche Schweine gleich rausschmeißt? Aber das wäre ja zu viel verlangt. Solange die Bundeswehr genauso schlimm wie die Gesellschaft ist, kann man sich ja nicht beklagen.

Mal ne Gegenfrage: Wieso sollte die Bundeswehr NICHT besser als die Gesellschaft sein? Wieso sollte sie sich nicht mehr Mühe geben gerade dafür zu kämpfen? Nur weil Person A Person B schlägt, heißt es nicht, dass es in Ordnung ist wenn Person X Person Y schlägt. Aber bei euch gilt wohl immer noch Auge um Auge.

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@motorrad95

Wo habe ich geschrieben, dass das ok ist?

Du versuchst aber darzustellen, dass Frauen beim Bund besonders häufig sexuelle belästigt würden und man daher als Frau dort nicht hin sollte. Da es aber überall passiert, sollen sich Frauen deiner Meinung nach in ihrer Wohnung einschließen oder wie?

Wieso sollte sie sich nicht mehr Mühe geben gerade dafür zu kämpfen?

Das tut sie. Es gibt in Deutschland wohl kaum einen Arbeitgeber, der Verfehlungen so hart bestraft wie die Bundeswehr.

Vielleicht indem man sexuelle Belästigung strenger verfolgt und härter verurteilt?

Du forderst in Deutschland also eine Militärgerichtsbarkeit, wie wir sie in den USA haben, mit eigenen Gerichten? Da höre ich dich ja jetzt schon schreien, wenn wir sowas einführen würden. xD Soldaten, die sich der sexuellen Belästigung schuldig machen, werden wie jeder andere Bürger zivilgerichtlich abgeurteilt. zusätzlich werden sie vom Dienstherrn noch diszipliniert, also werden sie bereits härter bestraft als der Normalbürger. Das kann je nach Schwere des Vergehen auch durchaus bis zur Entlassung führen.

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Wenn es dir zusagt ja warum nicht?

Soweit ich weis musst du dich allerdings de facto als Unteroffizier verpflichten um eine Berufsausbildung machen zu können. ich schätze mal 7-9 Jahre mindestens

nein. auch SaZ 8 Mann können eine machen

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@rav3ry

Ich dachte immer dies sei nur nach bedarf...Also möglich aber kein muss. Naja okay

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Ich finde das unsinnig. Erstens wird man als Frau in der Bundeswehr nicht respektiert oder ernstgenommen, zweitens ist die Bundeswehr an sich eine sinnlose Organisation. Mach lieber deinen Abschluss und studiere danach etwas oder mache eine anständige Ausbildung. Übrigens, der Bund ist super im Propaganda machen...

Es gibt da eine schöne Gegenkampagne: http://machwaszaehlt.de/

Solltest du lesen, bevor du dich auf sowas einlässt!!

Dazu sollte man dann auch wissen, dass evtl die Zahlen korrekt sind, die daraus gezogenen Schlüsse aber entweder ausgedacht oder schlicht und ergreifend gelogen sind.

Ausbildung, Studium etc und alles auf sehr hohem Niveau bietet die Bundeswehr ebenfalls. Ich werde die Bundeswehr mit 2 Masterabschlüssen und jeder Menge Soft-Skills verlassen.

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@Apfelkind86

Nachtrag:

Ich habe mal die von den linken Aktivisten als wertvoll erachteten Berufe ganz unten angeschaut: Natürlich fehlt die Polizei, denn Ordnung ist ja der Feind eines jeden Antifanten. ;)

Ansonsten: 

  • Arbeit mit Geflüchteten hat man als Soldat, da die Bundeswehr hier massiv unterstützt.
  • Arzt kann man bei der Bundeswehr sein.
  • Jeder militärische Vorgesetzte ist der Erzieher seiner Soldaten und dafür verantwortlich, sie zu guten Menschen zu formen.
  • Lehrer: Da bin ich als Jugendoffizier nun natürlich ein Sonderfall aber meine Aufgabe ist es, mit Schülern zu arbeiten und ihnen internationale Politik zu erklären. Und das läuft sehr erfolgreich.
  • Feuerwehr hat die Bundeswehr ebenfalls.
  • Krankenpfleger hat die Bundeswehr auch.
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@Apfelkind86

Das sind alles tolle Berufe... aber wenn man wirklich Interesse daran hat Menschen zu helfen, dann sollte man dies nicht in einer Organisation tun, die für viele Opfer verantwortlich ist.

Ach und man bringt euch im Militär internationale Politik bei? Vielleicht auch sowas wie "violence is the last refuge of the incompetent" oder "war is the fail of diplomacy"? Das wird man euch in einer Institution, die das Handwerk zum Töten lehrt wohl kaum hören. Vor allem nicht von den Propagandastellen, die ja auch in Grundschulen ihre Besuche genehmigt kriegen. Das Militär hat nichts in der Schule verloren und nicht umsonst hab ich auf den Boden gespuckt wenn ich Soldaten in meiner Schule gesehen hab.

Lehrer... Habt ihr da welche, die auch wirklich Pädagogik studiert haben und wissen wie man mit Kindern und Jugendlichen umgeht? Ein Lehrer darf nicht Gewalt lehren genausowenig wie er Krieg und alles was damit zutun hat verherrlichen sollte. Im Bund wird man dir das aber nicht sagen. Definiere "erfolgreich" internationale Politik beibringen. Wenn das so einfach wäre, dann hätten wir nicht Pegida und Co. am Hals! Ich bezweifle sehr stark, dass ein einziger Lehrer internationale Politik erklären kann, wenn man dafür hunderte Professoren, Doktoranten und hochgebildete Leute an den Universitäten braucht.

Wer wirklich einen guten Beruf erlernen will soll sich doch bei der richtigen Feuerwehr, beim richtigen Krankenpflegerdienst und bei echten Flüchtlingshilfsorganisationen engagieren. Und wer Arzt werden will soll ein ziviles Studium absolvieren, genauso wie wer Erzieher werden will, sollte nicht im Bund versuchen Soldaten zu erziehen, sondern lieber die Zukunft: Kinder! Was willst du an Soldaten erziehen? Schießt nicht auf Kinder? Wie wäre es mit lasst den Unsinn sein und engagiert euch in der Gesellschaft anstatt mit Waffen und Co.

Die Schlüsse, die von den Zahlen gezogen werden, sind keineswegs gelogen oder ausgedacht. Es gehört zum Beruf des Soldaten die Realität für Zivilisten und Zivilistinnen zu verdrehen, hm? Der Bund ist eine unsinnige Geldverschwendung. All das Geld, was dort verloren geht, kann mindestens 3 mal so gut in die Gesellschaft investiert werden. Soldat ist kein alltäglicher Beruf, genauso wenig wie alle anderen sonst "alltäglichen" Berufe, die man bei euch erlernen kann. Eure Ausbildung dient nur einem Zweck, dem Krieg. Oder Verteidigung, wie ihr es vielleicht nennt.

Wer nichts wird, geht zum Bund. Da kann er sich die Autoritätskette hocharbeiten und schön von oben herumkommandieren. Die Anzahl an Nazis im Bund sind erheblich, wie Frauen im Bund behandelt werden ist erbärmlich und wie der Bund es hinkriegt Menschen ein völlig banales Bild der Welt zu vermitteln, ist mir ein Rätsel. 

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@Apfelkind86

Aber cool, wie du dich gar nicht zum Thema Sexismus im Bund äußerst ;) Frauen werden nicht respektiert und als zu schwach angesehen. 

http://www.zeit.de/politik/deutschland/2014-01/bundeswehr-frauen-sexuelle-belaestigung

http://www.tagesspiegel.de/politik/sexuelle-uebergriffe-bei-der-bundeswehr-angst-vor-der-macho-truppe/9399244.html

Tut mir Leid, wenn das zu viel Text für dich ist. Nicht jeder Mensch kann so viel am Stück lesen ohne von einer Dokumentation über das Dritte Reich auf N24 abgelenkt zu werden!

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@motorrad95

Ach und man bringt euch im Militär internationale Politik bei? Vielleicht auch sowas wie "violence is the last refuge of the incompetent" oder "war is the fail of diplomacy"? Das wird man euch in einer Institution, die das Handwerk zum Töten lehrt wohl kaum hören. 

Lustig, genau das sage ich den Schülern in meinen Vorträgen als Jugendoffizier. Aber bitte, ich will dir dein lustiges linkes Weltbild hier nicht zertrümmern. xD


Habt ihr da welche, die auch wirklich Pädagogik studiert haben und wissen wie man mit Kindern und Jugendlichen umgeht? 

Natürlich, viele Offiziere sind studierte Pädagogen, es wird an den Bundeswehrhochschulen angeboten.


Das Militär hat nichts in der Schule verloren und nicht umsonst hab ich auf den Boden gespuckt wenn ich Soldaten in meiner Schule gesehen hab.

Das spricht ja sehr für deine geistige Reife und Diskussionskultur!

Die Schlüsse, die von den Zahlen gezogen werden, sind keineswegs gelogen oder ausgedacht.

Ach nein? Beispiel: "58 rechtsextreme Vorfälle im Jahr 2013" - Aussage: " Viele Soldat/innen sind überzeugte Neonazis und scheuen nicht davor zurück, ihrer Gesinnung Ausdruck zu verleihen."

Wie man bei 58 Vorfällen (von denen die meisten auch noch lediglich der Besitz von rechter Musik war) bei 186000 (!) Soldaten zu solchen Aussagen kommen kann, ist nur mit einem in sich geschlossenen Weltbild und dem Ziel, Menschen zu diffamieren, zu erklären!

Die Anzahl an Nazis im Bund sind erheblich, wie Frauen im Bund behandelt werden ist erbärmlich und wie der Bund es hinkriegt Menschen ein völlig banales Bild der Welt zu vermitteln, ist mir ein Rätsel.

Da du niemals dort warst und mit deiner radikalen Weltanschauung auch nie mit einem Soldaten ins Gespräch kommen wirst/willst, gehe ich auf diesen Schwachsinn gar nicht erst ein.

Besuch mal eine Veranstaltung eines Jugendoffiziers, ich lade dich gerne ein, auch zu einer Podiumsdiskussion. Aber komm etwas besser vorbereitet als hier, sonst wird es zu einfach für mich. ;)

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@Apfelkind86

viele Offiziere sind studierte Pädagogen, es wird an den Bundeswehrhochschulen angeboten.

Ja viele, aber nicht alle! Es ist aber nicht verpflichtend. Also nehmen da Offiziere eine Erzieherfunktion an, ohne einer entsprechenden Ausbildung! In der normalen Welt ist sowas undenkbar, bei euch ist das wohl egal.

Das spricht ja sehr für deine geistige Reife und Diskussionskultur!

Ich diskutiere gerne mit Soldaten, aber nicht in der Schule! Die Bundeswehr ist ein Militär und Militär dient hauptsächlich für Einsätze im Krieg. 

(siehe: http://www.bundeswehr.de/portal/a/bwde/!ut/p/c4/DcLBDYAwCADAWVwA_v7cQvujlhLSBg1Su77mDhP-jF4VCr2MOu54nLrmCXkWhiecNZoT12AQH1Y6CRvQqOEkeLdt-QDDPuoC/)

Der Bund zieht Kinder in seinen Bann und macht sie zu Soldaten.

"Unter 18-Jährige dürfen in Deutschland nicht wählen, sie dürfen nicht Auto fahren oder gewaltverherrlichende Videospiele spielen. Jungen und Mädchen dürfen aber mit 17 Jahren schon zur Bundeswehr gehen, dort Panzer fahren und in Techniken der realen Kriegsführung ausgebildet werden, einschließlich der simulierten Tötung. Sie bekommen dort dasselbe militärische Training wie Erwachsene, das Jugendarbeitsschutzgesetz gilt ebenso wenig wie besondere Maßnahmen zum Schutz vor sexueller Belästigung oder Missbrauch." (http://www.schule-ohne-bundeswehr-nrw.de/)

Ach nein? Beispiel: "58 rechtsextreme Vorfälle im Jahr 2013" - Aussage: " Viele Soldat/innen sind überzeugte Neonazis und scheuen nicht davor zurück, ihrer Gesinnung Ausdruck zu verleihen."

Das bezieht sich gar nicht auf die Zahl 58! Du bringst das aus dem Kontext! Es bezieht sich auf eine Statistik von "Truppenbild ohne Dame", wo sich fast 26% der männlichen Soldaten als rechts einstufen. Es lohnt sich mal in das Gutachten zu schauen... Dann verstehst du woher dieser Schluss kommt! Du versuchst das reale Bild der Bundeswehr zu verdrehen. Vielleicht ist es gerade bei DIR nicht so, aber die gesamte Bundeswehr sieht bisschen anders aus. Na klar nimmst du deinen ach so tollen Arbeitgeber in Schutz.

Da du niemals dort warst und mit deiner radikalen Weltanschauung auch nie mit einem Soldaten ins Gespräch kommen wirst/willst, gehe ich auf diesen Schwachsinn gar nicht erst ein.

Woher willst du wissen wo ich alles war? Ich habe vielleicht eine leicht radikale Weltanschauung, das liegt wohl daran, dass ich Waffen hasse und Gewalt ablehne. Außerdem war ich bereits im Gespräch mit Soldaten. Die konnten mir so einiges bestätigen, da sie die Struktur im Bund nunmal auch etwas kritischer anschauen als so manch ein anderer (Ich schaue hier niemanden an, hust*Apfelkind86*hust). Ach und die Statistik, dass knapp die Hälfte der Frauen im Bund schon sexuell belästigt wurden, ist dann wohl auch kompletter Humbug? Die Frauen wollten bestimmt nur Aufmerksamkeit... Aber hey, lebe weiter in deiner tollen Institution, wo Zahlen für sich sprechen und Emotionen dich die Zahlen ignorieren lassen.

Besuch mal eine Veranstaltung eines Jugendoffiziers, ich lade dich gerne ein, auch zu einer Podiumsdiskussion. Aber komm etwas besser vorbereitet als hier, sonst wird es zu einfach für mich. ;)

Zu Bildungszwecken würde ich so eine Veranstaltung vielleicht aus der Ferne über das Internet besuchen, aber nie im Leben werde ich freiwillig Fuß in einen Raum der Bundeswehr setzen. Außerdem diskutiere ich gerne mit Menschen, allerdings nur, wenn sie auch einsehen können, dass nicht alles was sie von sich geben der Wahrheit entspricht. Ach ja und damit du nicht dasselbe von mir behaupten kannst: Ich finde es gut, dass du dieses eine Bild von internationaler Politik vermittelst! Freut mich zu hören, dass es da zumindest ein micro-bisschen Vernunft gibt. Dennoch bezweifle ich, dass du allein den Schülerinnen und Schülern ein valides Bild von internationaler Politik geben kannst. Immerhin sind sie nicht da, um Politik zu machen, sondern um die Beschlüsse der Politik umzusetzen. Dafür brauchen die Soldaten ja auch keine politikwissenschaftliche Ausbildung, sondern nur die praktische. Oder sehe ich das falsch? Darf die Exekutive etwa auch bei der Legislative und Judikative mitmischen? Wenn ja, dann sorgt die Bundeswehr ja schließlich für ein Versagen unserer "Demokratie"!

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@motorrad95

Es ist aber nicht verpflichtend. Also nehmen da Offiziere eine Erzieherfunktion an, ohne einer entsprechenden Ausbildung!

Falsch, natürlich werden Offiziere intensiv ausgebildet.

Es bezieht sich auf eine Statistik von "Truppenbild ohne Dame", wo sich fast 26% der männlichen Soldaten als rechts einstufen.

Oh, das Argument habe ich ja noch nieee gehört. xD Ich weiß, für jemanden, der soweit links steht und für den die Mitte daher schon rechts ist, ist alles rechts der Mitte natürlich rechtsextrem. Ich würde mich ebenfalls als rechts der Mitte verordnen, nämlich konservativ alà CDU. Das gutachten kenne ich natürlich.

Ach und die Statistik, dass knapp die Hälfte der Frauen im Bund schon sexuell belästigt wurden, ist dann wohl auch kompletter Humbug?

Dazu habe ich dir oben bereits eine Statistik gegeben, aus der hervorgeht, dass das keine Besonderheit der Bundeswehr ist, sondern für alle Frauen EU-weit gilt.

Zu Bildungszwecken würde ich so eine Veranstaltung vielleicht aus der Ferne über das Internet besuchen, aber nie im Leben werde ich freiwillig Fuß in einen Raum der Bundeswehr setzen.

Keine Sorge, das findet im Klassenzimmer oder der Aula der Schule statt. ;) Allerdings lehnen die linken Bündnisse und die Partei all unsere Angebote zum Dialog regelmäßig ab und behaupten im Anschluss, die Bundeswehr hätte Angst, sich der Diskussion zu stellen. xD

Dennoch bezweifle ich, dass du allein den Schülerinnen und Schülern ein valides Bild von internationaler Politik geben kannst.

Kann ich nicht, ist nicht mein Anspruch und auch nicht der Anspruch meines Dienstherrn. Vielmehr soll ich Interesse und Verständnis für dieses sehr komplexe Themenfeld wecken und die Grundlagen und Zusammenhänge erklären. Vielen Linken passt natürlich nicht, dass ich durch meine bloße Anwesenheit den Schülern indirekt zeige, dass Soldaten keine mordenden Monster, sondern denkende und fühlende Menschen mit Freunden und Familie sind. Ich kann genau wie die Sowi und Politik Lehrer, nur Grundsteine legen.

Immerhin sind sie nicht da, um Politik zu machen, sondern um die Beschlüsse der Politik umzusetzen.

Richtig. Aber selbst diese Gewaltenteilung und auch das Prinzip des Primat der Politik und einer Parlamentsarmee, sind vielen Schülern einer 10. und 11. Klasse fremd. Und dafür bin ich dann ja da.

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