Ist es eine gute Entscheidung die Bibel zu lesen? Kann man wirklich neue Eindrücke erhalten und etwas lernen? War bisher eher nicht religiös, soll ich trotzdem?

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22 Antworten

Auf jeden Fall wirst Du dann wenn Du bereit bist die Bibel vom ersten bis zum letzten Buchstaben zu lesen eine Menge über uns Menschen lernen können. 

Empfehlenswert ist als Verständnishilfe die "Bibel in gerechter Sprache" mit zu lesen. Diese versucht nach neuesten Erkenntnissen aus verschiedenen Wissenschaftsbereichen die überlieferten Texte neu zu übersetzen. Da kann durchaus im Vergleich zu den auf dem Markt befindlichen vielen verschiedenen Versionen der Bibeln in deutscher Sprache mancher andere Sinn bei raus kommen. Es mag auf den Senkel gehen, als Beispiel, dass die Rolle der Frau in der Übersetzung übertrieben wird. Für mich wird hier versucht einen Gegenpol zur üblichen Übersetzung anzubieten der ja bekanntlich die Frau versucht zu diskriminieren. 

Und nein: Es taugt einfach nicht irgendwo mittendrin anfangen zu wollen denn z.B. das NT bezieht sich in sehr vielen Bereichen auf das AT. Wer also das AT nicht zuerst gelesen hat kann keinen Zusammenhang herstellen. Das erscheint mir reichlich sinnfrei. Denn ohne diesen Zusammenhang ergibt sich oft ein anderer Sinn. 

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Man kann die Bibel auch lesen ohne religiös zu sein. Sicher ein Buch das zum Denken anregt. Wohin die Reise geht bleibt offen. Immerhin ist es ein Stück Kultur. Etwas über die eigenen Hintergründe zu kennen hilft  sich und andere zu verstehen. Immerhin sind unsere Gesetze nicht frei von Religion.

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Ja das kann man brauchen, als ein historsches Kultur-Wissen und auch als religiöses Wissen.

Empfehlen würde ich erst anzufangen das NT der Bibel zu lesen und erst dann das AT, um es besser zu verstehen auf welche Inhalte Christen sich berufen. Finden kann man es im Inhaltsverzeichnis.

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Wenn du in der Bibel liest, dann wirst du mit Sicherheit neues Wissen und neue Erkenntnisse gewinnen, ganz unabhängig davon, ob du dich auf den Gott einlassen willst, der sich da vorstellt, oder nicht. Das bleibt nach wie vor deine ganz persönliche Entscheidung. Immerhin weißt du nach dem Lesen mehr als vorher.

Wenn du dich zum Bibellesen entscheidest, dann lies zuerst das neue Testament (also die 4 Evangelien, die Apostelgeschichte, die Briefe, die Offenbarung), und danach das alte Testament.

Grund: für uns Nichtjuden ist das neue Testament wichtiger als das alte.

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Hallo Thelostboy342,

das musst Du gewiss selber entscheiden.  Aber auf folgendes möchte ich Dich gerne hinweisen - was die Bibel sagt:

Johannes 17:3 Dies bedeutet ewiges Leben, daß sie fortgesetzt Erkenntnis in sich aufnehmen über dich, den allein wahren Gott, und über den, den du ausgesandt hast, Jesus Christus.

Das betete einst Jesus Christus. Er spricht hier von einer "Erkenntnis, die zu ewigem Leben führt". 

Genau diese Erkenntnis zu vermitteln, dafür wurde die Bibel geschrieben. 

Und uns zu lehren, was in den Augen des Schöpfergottes richtig und falsch ist.

Viele suchen Gott in der Schöpfung (wo man seine Eigenschaften erkennen kann) - aber die Erkenntnis, die zu ewigem Leben führt,  kann nicht aus der Betrachtung der Schöpfung kommen.

Überlegung: 

Lebte Jesus wirklich und zählen wir unsere Jahre nicht nach einer Märchenfigur und könnte ein Fünkchen Wahrheit an dem sein, was die Bibel über das oben zitierte Gebet von Jesus berichtet - wäre es nicht wert das genauer zu überprüfen?

Das könnte eine der  Grundlagen für Deine Entscheidung sein.

Man könnte Dir viel über erfüllte Prophetie u.s.w. erzählen - aber das bringt nichts wenn Du es nicht selber überprüfst. Und das erfordert schon etwas Zeit. 

Falls Du die Bibel lesen möchtest, dann gehe bitte nicht daran sie sozusagen in ein paar Tagen wie einen Roman durchzulesen. Das geht kaum und macht keinen Sinn.

Tipp: Beginn 1. Buch und 2. Buch Mose

Auch das Markus Evangelium oder eines der anderen (Matthäus, Lukas, Johannes) Evangelien könnten am Anfang stehen. 

Um die Bibel ganz durchzulesen genügen ein paar Kapitel am Tag, dann schaffst Du es in einem Jahr.

Beste Grüße

JensPeter

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Lieber lost boy!

Wenn du dich auf das Abenteuer Bibel einlassen möchtest, dann tu es doch einfach! Dafür brauchst du weder Zustimmung noch Abraten von anderen Leuten. Du könntest einfach mit den Evangelien anfangen (Bergpredigt Mat. 5). Liefere dich doch einfach der macht dieses Wortes aus! Ein schlechter Mensch wirst du dadurch nicht, wenn du mit dir selbst ehrlich bist.

Ich kann dir noch ein paar Hinweise geben, die ich zuerst für Zeugen Jehovas geschrieben habe (Keine Angst! Ich überrede niemanden zu irgendeiner Gemeinschaft!)

Vom ehrlichen Umgang mit der Bibel

Die Bibel scheint ein Instrument zu sein, auf dem man alle Melodien spielen kann. Das ist jedenfalls der Eindruck, den man bei den vielen Kommentaren zur Bibel gewinnt. Jeder scheint gerade das „beweisen“ zu wollen, was ihm passt. Alle christlichen Religionsgemeinschaften benutzen die Bibel, um ihrer eigenen Standpunkt beweisen zu wollen. Und so kommen die unterschiedlichsten Meinungen und Auslegungen der Bibel zustande.

Dieser Wirrwarr der Auslegungen ist oft darauf zurückzuführen, dass man nicht ehrlich mit dem Wort Gottes umgeht. Man missbraucht die Bibel.

Die erste Regel für die Bibelauslegung muss der Grundsatz aus dem 1. Korintherbrief (4:6) sein: „Geht nicht über das hinaus, was geschrieben steht.“Wenn man diesen Grundsatz anwendet, dann verbieten sich z. B. Spekulationen über den Zeitpunkt der zweiten und letzten Gegenwart (oder Wiederkehr) Christi, denn deutlich genug sagte er selbst, dass Tag und Stunde niemand wisse, außer Gott (Mat. 124:36).Also kann man über Dinge, über die Bibel nichts sagt, auch nichts sagen. Und da ist Bescheidenheit und Respekt vor dem Wort Gottes gefordert!

Zweitens darf man keinen Text der Bibel aus seinem Zusammenhang lösen. Der Zusammenhang oder der Kontext entscheidet oft über die Bedeutung eines Satzes. Man darf z. B. nicht behaupten dass in der Zeit des Endes ein Hunger nach dem Wort Jehovas herrscht, der durch die Zeugen Jehovas befriedigt werden muss. So kann man den Eindruck erwecken, dass Amos 8:11 ein Motiv für eifriges Predigen ist. Liest man den Vers 12 dazu, dann entsteht ein ganz anderer Sinn! (Die Reihe dieser Beispiele lässt sich mühelos erweitern.)

Drittens ist es nicht erlaubt, willkürlich ein Wort aus einem Text zu nehmen, es fest zu definieren und dann einen Schluss zu ziehen.

Viertens muss man, weil die Sprache ein unscharfes Werkzeug ist, den Gebrauch eines Wortes im ganzen biblischen Text berücksichtigen. Man kann nicht von einer einzigen Bedeutung ausgehen und so tun, als könnte ein einzelnes Wort nicht verschiedene Bedeutungen haben.

Fünftens muss man mitunter den Horizont weit machen, so weit, wie es nötig ist, um eine Sache zu verstehen. Die Bibel hat zu Recht eine schlechte Meinung über Sodom und Gomorrha und stellt die Menschen dieser Stadt als warnendes Beispiel hin. Petrus und Judas nennen die Bewohner dieser Städte als warnendes Beispiel ewiger Vernichtung (2. Petr. 2:6; Judas 7). Und dann haben wir die Aussprüche Jesu, z. B. in Mat. 10:15: „Wahrlich, ich sage euch, es wird dem Lande Sodom und Gomorrha am Gerichtstag erträglicher ergehen, als jener Stadt.“ Wie kann das sein, wenn diese Leute nicht auferstehen werden? Man hat versucht, diesen scheinbaren Widerspruch durch Erklärungen wegzuerklären.  Nein, man muss auch daran denken, dass Sodom und Gomorrha nicht nur zur Zeit Abrahams bewohnt waren, als diese Orte vernichtet wurden. Es haben doch vielleicht schon Jahrhunderte vorher dort Menschen gelebt, die sich nicht in der Weise schuldig machten, wie ihre Nachkommen zur Zeit Abrahams. Also werden auch Menschen aus Sodom und Gomorrha auferstehen. Und wo ist nun das Problem?

Sechsten sind Ehrlichkeit und Rechtschaffenheit gefordert, wenn man Texte aus der Bibel erklären will. Hat ein Ausleger unlautere Absichten und will er täuschen, dann wird er auch Texte der Bibel in seinem Sinne verwenden. Und hier gibt es so viele Negativbeispiele, dass es einem schwerfällt, darüber zu schreiben.

Wer die Bibel zum Belehren gebraucht, muss sich dem Geist des Wortes unterwerfen, muss sich dem Wort ausliefern. Er darf keine andere Absicht haben, als es zu verstehen, um es mit aller Aufrichtigkeit und Ehrlichkeit auf sich wirken zu lassen.

Wir tasten häufig wie Blinde an der Wand entlang. Paulus schrieb dazu: „Denn jetzt sehen wir durch einen Spiegel, undeutlich, dann aber von Angesicht zu Angesicht. Jetzt erkenne ich stückweise, dann aber werde ich erkennen, gleichwie auch ich erkannt worden bin.“ Mit dieser Tatsache müssen wir leben und uns damit abfinden, dass wir nie alles verstehen werden. Diesen Ehrgeiz sollte man auch nicht in allen Fällen haben, denn wir dürfen Gott vertrauen. Und das ist weit mehr, als wirklich alles verstehen zu wollen. (Jes. 55: 8-11)

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Hab die Bibel auch mal gelesen. Man hat natürlich einen anderen Blick drauf, wenn man selbst nicht gläubig ist, aber interessant war's allemal. Naja, der erste Teil ist ein bisschen abgedreht... und die Evangelien im neuen Testament sind ein gutes Beispiel für selektive Wahrnehmung.

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Soweit mir bekannt ist, kann Lesen eigentlich nur einer Sache schaden: gegenüber dem was man liest schadet es dem Unwissen, da es durch entsprechendes Wissen ersetzt wird.

Und die Frage, ob man durch Lesen neue Eindrücke gewinnen kann, beantwortet sich eigentlich von allein mit einem "ja". Die Frage ist nur, ob Du diese Eindrücke als erstrebenswert ansiehst, aber das kann Dir niemand wirklich beantworten, da jeder individuell ist, also auch Du.

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Das ist die beste entscheidung die du treffen kannst.. den die bibel ist gottes wort und die offenbarung gottes an uns.. es ist nicht irgendein buch.. dieses wort ist lebendig!

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Ja, da kann man etwas lernen, nämlich wie man Menschen mit Fantasieggeschichten manipulieren kann.

Habe nach dem Abitur die Bibel komplett gelesen (was sehr mühsam sein kann), und bin anschließend aus der Kirche ausgetreten und Atheist geworden.

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Mein Leben und Glaube hat sich durch die Bibel verändert. Wenn man sie liest weiß man, wie man leben soll.
Wenn du wissen willst warum ich glaube kannst du gerne mal mein Profil besuchen.

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Kommentar von Thelostboy342
06.11.2015, 22:57

Was sind denn die von dir angegebenen Dinge, die dich glauben lassen?;)

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Kommentar von chemikant2
06.11.2015, 23:05

ich kann von der app nicht auf dein Profil was steht denn da ?:)

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Kommentar von comhb3mpqy
06.11.2015, 23:12

ich glaube u. a. aufgrund von: -Menschen, die von ihrer Begegnung mit Jesus berichten -erfüllte Prophezeiungen der Bibel -Sachen, die ich erlebt habe -das die Jünger kein Interesse gehabt haben, sich die Religion auszudenken, da viele verfolgt und getötet wurden @thelostboy342 schau doch am besten den youtube Kanal "mensch Gott" an oder erkundige dich nach Annabel Beam

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Kommentar von jimithechainsaw
07.11.2015, 03:50

Oder du nimmst dir lieber ein Physikbuch oder sowas. Wenn nämlich dass das Zu erwartende Ergebnis ist, nämlich dass Leute aus "die Apostel haben keinen Grund sich dass auszudenken" einen Beleg für irgendwas machen, dann lieber Finger weg.   Als ob man eine Aussage von Alice dazu heranziehen würde, um an das Wunderland zu glauben.

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:-))).......ja mach doch.....es ist nachweislich noch keiner zu Schaden gekommen.

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Kommentar von jimithechainsaw
07.11.2015, 03:44

Naja, da kenn ich schon welche....

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Die Bibel ist heute noch genau so aktuell wie vor 1000 oder 1500 Jahren oder wie die Geschichten aus der Thora vor 2000 Jahren. Man muß sie nur zu Verstehen wissen.Damals passierte genau wie Heute Verrat, Vergewaltigung Prostitution, Kindesmissbrauch Tötung Versklavung  Völkerwanderung, Vertreibung usw. 

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Kommentar von jimithechainsaw
07.11.2015, 03:43

Stimmt, schon heftig was dieser "Gott" alles gemacht hat: Vertreibung, Massenmord, Kindstötung, Vergewaltigung, die Liste ist endlos.... Ich hatte Alpträume nachdem ich als Kind das erste die Bibel gelesen habe.... Warum gibt es da eigentlich keine Altersbeschränkung, gibt esxsowas bei Büchern grundsätzlich nicht? Sollte man ändern, falls ja.

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Naja es scheint schon vielen geholfen zu haben. Probieren kannst du es ja mal

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Also lernen kann man immer dazu und schaden wird es auf jedenfall nicht :)

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du bekommst nur alte eindrücke zu lesen, wenn du die bibel mit dem intellekt interpretierst.

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Ich find einiges was darin steht recht interessant vor allem weil es einem zeigt was von dem was radikale Christen behaupten wahr und was unwahr ist.

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Da kannst du hier fragen und bekommst von 10 Leuten 15 verschiedene Meinungen.

Mein Tipp:

Bibellesen ist nicht gefährlich. Probier es doch einfach mal aus. Dann wirst du ja sehen, ob es dir irgendwie hilft oder nicht. Fang im Neuen Testament an. Das wäre jedenfalls meine Vorgehensweise

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Es gibt Bücher, die lese ich mehrmals. Eines habe ich schon sechs Mal gelesen. Bei der Bibel hat mir ein Mal lesen gereicht.

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Würde dir empfehlen vorwiegend das neue Testament lesen, oder Sprüche und Jakobus! Man lernt echt eine Menge! Mose 1 wo steht wie alles entstanden ist und was es früher alles gab (da wirst du staunen) ist echt Mega interessant. 😃

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