Ist es eine geistige Krankheit?

10 Antworten

Er fühlt sich wahrscheinlich von der Gesellschaft ausgeschlossen und möchte integriert werden ich kenne das da ich in der 5ten auch ausgeschlossen war und mein rücken trägt immer noch die gürtelnarben der Gesellschaft. er versucht einfach nur ein paar freunde zu finden aber das muss man mit ihm persönlich bereden da solche Sachen schwer auf einem lasten und er sich somit nicht so gut sein wahres ich zu anderen Leuten zeigen kann

Muss denn immer alles gleich eine Störung oder Krankheit sein? Der Junge ist völlig normal. Das rumalbern ist eben seine Art, seine soziale Unsicherheit zu verbergen.

Wir hatten auch so einen in der Klasse, der in der Gruppe nie ernst sein konnte, aber ganz normal war, wenn man alleine mit ihm geredet hat.

Autismus wäre IMMER vorhanden. Das kann man nicht an und ausknipsen, wie es einem passt. Genau wie eine geistige Behinderung.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – diagnostizierter (Asperger-)Autist

Schön, dass du ihm ein Freund bist, bei dem er sich sicher fühlt. In der Menge ist er unsicher und uebertuenchetseine Ängste mit Pausenclown- und Machtspielchen. Seine Seele, Selbst, wahre Ich manifestiert das Zittern in seine Beine. Das bedeutet in ganzheitlicher Medizin: Ängste vorm weitergehen. Das heisst, dass er nicht offen und frei neues annehmen kann. Ihm würdest du noch mehr helfen können, da er dir vertraut, wenn du mit ihm Selbstbewusstsein aufbaust. Hilfe dazu wären Videos. Ihr könntet sie euch gemeinsam angucken, dann hättet ihr noch mehr Gesprächsstoff. Guck rechts in der Sprechblase.

Autismus und Vorstellungsvermögen?

Heyy,

Bei den meisten Autisten soll ja das bildliche Vorstellungsvermögen ziemlich stark ausgeprägt sein. Ich glaube, ich habe da auch ein paar Auffälligkeiten, darum die Frage ob das so, wie ich es beschreibe, auch bei vielen Autisten der Fall ist / typisch ist.

Also zuerst zu den Redewendungen:

Wenn ich eine neue Redewendung höre, checke ich eigentlich direkt automatisch, dass da was nicht in den Kontext passt und brauche so 1-2 Gedenksekunden, bis ich sie völlig verstanden habe. Aber es gibt da auch einige Ausnamen, wie z.b. "Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen". Immer wenn ich die Redewendung bis jetzt im Kontext gehört habe, habe ich den die Botschaft verstanden, aber den genauen übertragenden Sinn der Redewendung an sich nicht, das habe ich erst vor kurzem Gegooglet.

Es gibt einige Redewendungen, welche ich grundsätzlich nicht-bildlich verstehe, aber die meisten stelle ich mir bildlich vor, weil das einfach intuitiv bei mir so ist, worauf deutet das hin? Auf eine starke linke Gehirnhälfte? Auf Asperger?

Der zweite große Punkt ist die Fantasie bei Büchern oder Geschichten. Wenn ich eine Geschichte höre, spielt sie fast immer an Orten, welche ich aus dem echten Leben kenne. Z.b. In einer bekannten Wohnung oder einer bekannten Schule. Wenn ich mir zum Beispiel in Kopf bewusst ein Bild ausmale, z.b. Wie meine Traumfrau aussieht, kann ich mir nur schwer ein Bild von einer Person machen, welche ich noch nie gesehen habe, also die Gesichtszüge mir komplett auszudenken.

Auch bei sexuellen Fantasien kann ich mir schwer Dinge vorstellen, die ich noch nicht erlebt habe.

Bei Gesichtern ist das auch soone Sache. Ich erinner mich meist nur an die gröbsten Umrisse, also Haarfarbe, Augenfarbe, Brille (wenn ja), aber in erster Linie die Ausstrahlung des Gesichtes (verspielt, rational...)

Worauf lässt diese Fantasieart schießen, welche Hirnhälfte? Tendenziell ADS (diagnostiziert) oder Autismus (Verdacht)?

Danke

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Asperger-Diagnose-Verweigerung - was tun?

Liebe Menschen,

ich möchte nicht allzu sehr ins Detail gehen, weil das evtl. Persönlichkeitsrechte verletzen würde - falls für eine brauchbare Antwort wichtige Einzelheiten fehlen, bitte erst nachfragen.

Es geht bei meiner Frage um eine Person mit Schwierigkeiten, die sehr eindeutig auf Asperger-Autismus schließen lassen. Zumindest sagen das Leute, die selbst die Asperger-Diagnose haben und diese Person erlebt haben, und Leute, die Angehörige mit Asperger haben und von sich aus beim Erleben der Person diesen Verdacht geäußert haben. Und was das Internet darüber hergibt, klingt für mich auch ziemlich passend für diese Person.

Nun war diese Person zur Diagnostik in einer Praxis. Dort wurde gesagt, dass der Verdacht zwar nahe läge, aber dieser Person kein solcher "Stempel" gegeben werden könne. Weil Autismus eine schwerwiegende Behinderung sei, bei der keinerlei Besserung zu erwarten sei (was meiner Ansicht nach Unfug ist - ich kenne mehrere Asperger MIT "Stempel", die großartige Strategien entwickelt haben, um klarzukommen, einer davon ist ein gutbezahlter Fachlehrer an einem Gymnasium)

Darum würde etwas anderes als Diagnose benannt, wo Chancen auf eine Besserung wahrscheinlicher wären. Die Vorgehensweise bei dieser Alternativ-Diagnose wäre allerdings komplett gegenteilig zur Vorgehensweise bei Asperger-Diagnose.

Zumindest soweit ich das als Halb-Gebildete zu diesem Thema beurteilen kann, bedeutet das: OHNE Asperger-Diagnose wird dem Betroffenen MEHR Druck gemacht, sich anzupassen, MIT Asperger-Diagnose gäbe es die Chance, dass die betroffene Person WENIGER Druck bekommt und eher passend gefördert werden könnte.

Beim Befundgespräch war ich auf Bitte der betroffenen Person dabei (um hinterher rückzumelden, ob die Person das Gesagte so verstanden hat, wie es gesagt wurde)

Ich hab das Gesagte leider genau so verstanden wie die betroffene Person: Die Fachpersonen in der Praxis glauben, dass die Diagnose "Asperger" bedeutet, dass es keine Hilfe gibt. Mit der anderen Diagnose gäbe es eine Hoffnung. - Und DAS ist ja nun mal ganz und gar falsch! (Das haben andere Menschen in Hilfesystemen schon jahrelang bewiesen, indem ihre Vorgehensweisen mit "Verdacht auf... Alternativdiagnose" deutliche Verschlechterungen zur Folge hatten.) Die Praxis hat sich tatsächlich so geäußert, als würde nicht das, was der Patient hat, darüber entscheiden, ob Besserung möglich ist, sondern ausschließlich das, was die Praxis aussagt. - Wenn mir da jemand meine Fassungslosigkeit über eine solche Aussage austreiben könnte, wäre ich seeehr dankbar.

Hat jemand mit Ahnung von Asperger eine Idee, was die betroffene Person jetzt machen kann? - Ich hatte die Idee, sich an die Kassenärztliche Vereinigung zu wenden und dort nachzufragen, ob man da was machen kann, aber die betroffene Person will das nicht und hat Angst vor schwerwiegenderen Folgen (befürchtet, bei nochmaligem Begutachten für "Einweisungspflichtig" - eigene Wortwahl desjenigen - befunden zu werden)

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