Ist es eine erhaltenswerte Tradition, dass der Mann bei einem Date für die Frau zahlt?

Das Ergebnis basiert auf 102 Abstimmungen

Nein (bin m) 33%
Nein (bin W) 23%
Ja (bin m) 21%
Ja (bin w) 21%

45 Antworten

Da diese "Tradition" bereits tot ist, wähle ich keine der Antwortmöglichkeiten. (Ich bin männlich.)

Tatsächlich gibt es heutzutage sehr viele Schwierigkeiten damit, abgesehen von geizigen Männern natürlich.

Es gibt durchaus gar nicht mal so wenige Männer, die zwar zahlen wollen, aber gerade damit auf die Schnauze fallen, weil sich die Frau aus verschiedenen Gründen nicht finanziell vom Mann abhängig machen möchte, insbesondere beim ersten Date, beispielsweise um dem Mann nichts schuldig zu bleiben. Allerdings gibt es durchaus auch andere Gründe.

Ich habe bereits vor mehreren (!) Jahren gelesen, dass man vorher wirklich lieber absprechen sollte, ob und wie die Rechnung geteilt wird, um peinliche Momente zu vermeiden.

Zudem stammt diese "Tradition" unter anderem auch daher, dass der Mann früher nun mal öfter die Brötchen verdient hat und im Schnitt einfach mehr Geld hatte, aber auch das ist heute nicht mehr zwingend so herum.

Letztlich kommt es natürlich auf den Einzelfall auf an. Ich persönlich würde zwar anbieten, die Rechnung komplett zu übernehmen, aber darauf zu bestehen würde ich nicht wagen.

Nein (bin m)

In Zeiten, wo beide ihr Geld verdienen, ist das Geschlecht Nebensache. Wichtig finde ich, dass beide bereit sind, zu zahlen. Ansonsten kann man sich das ganze Date sparen. Wozu auch, wenn nicht von beiden Interesse gezeigt wird?

Man sollte sich also höchstens darum streiten, wer zahlen darf, und nicht, wer zahlen muss. Gute Argumente dafür, zahlen zu dürfen:

  1. Wer einlädt, darf zahlen.
  2. Wer besser verdient, darf zahlen.
  3. Wer etwas zu feiern hat, darf zahlen.

Zu berücksichtigen ist auch, das Nehmen genauso wichtig ist wie das Geben. Wenn keine Einigkeit erzielt werden kann, zahlen beide. Bei negativer Tendenz jeder für sich. Bei positiver Tendenz jeder für den Anderen.

Nein (bin m)

Ich würde sagen, das es darauf ankommt! Wenn jemand sagt, dass man den anderen einlädt, dann soll das auch so sein! Bei einem Kaffee, oder Cocktail ist das im Prinzip auch kein Problem, weder das Einladen, noch das 'Annehmen'!

Wenn man aber gemeinsam, ausgeht, mit 'unkalkulierbaren' Kosten, bzw. 'ungewissem' Ausgang, finde ich das nicht OK, damit zu 'rechnen', bzw. das als 'Verpflichtung' zu sehen!

Natl gibt es auch Varianten, bei denen das OK ist!

"Ich bereite Dir einen unvergesslich tollen Abend!" (Na, dann mal los! Eine Verpflichtung entsteht dadurch aber nicht!)

Er: "Wollen wir zu X und dort Y machen?" Sie: "Nee, das ich kann/will ich mir nicht leisten!" Er: "Ach komm, dann lade ich dich ein, das ist toll!" (Gut, wenn Du unbedingst möchtest?!? Auch da entsteht eigentlich keine Verpflichtung, andererseits gibt es doch auf beiden Seiten iwie die Erwartung/Ansicht, dass man so eine Einladung nur annimmt, wenn man da echte Chancen sieht! Falls nicht, sollte mMn SIE so eine Einladung ablehnen!)

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