Ist es ein Mythos, dass zu viel Glucose-Konsum Diabetes hervorruft?

5 Antworten

Nicht wirklich, nur indirekt.

Typ 2 Diabetes, der unter anderem von der Ernährung abhängig ist, setzt einen Gendefekt voraus.Hat man diese genetische Disposition, hat man noch keinen Diabetes, zumindest nicht sofort.

In früheren Zeiten brach er meist im Alter aus, weshalb er fäschlicherweise auch als Altersdiabetes bezeichnet wurde. Heute sind teilweise auch Kinder betroffen, was nicht verwunderlich ist.

Vorausgesetzt man hat die genetisch Disposition, können Übergewicht, Bewegungsmangel, ungesunde Ernährung und Mangel an bestimmten Vitaminen, Proteinen und Mineralien den Dibates Typ 2 auslösen.

Wenn Du es genauer wissen willst, google einfach "Typ 2 Diabetes Ursachen".

Zucker ist durchaus ein Faktor, der mit dazu führen kann. Und Glucose wird keineswegs nur als Glycogen gespeichert. Wenn nämlich die Speicher voll sind, wird der Rest als Körperfett gespeichert. Eigentlich war das daraus resultierende Fettpolster für Hungerzeiten gedacht, sozusagen als Reserve.

Hungerzeiten haben wir aber keine mehr, daher wird man, wenn man nicht aufpasst, dicker und dicker. Hat man die Genetische Disposition, kann man den Diabetes Typ 2 dadurch auslösen. Hat man sie nicht, droht Fettleibigkeit bzw Adipositas.

Haushalts-/Kristallzucker hat noch einen weitern Nachteil. Er besteht zu je 50% aus Glucose (Traubenzucker) und Fructose (Fruchtzucker). Fructose wird aber anders im Körper verarbeitet (grösstenteils über die Leber) was bei einem Zuviel zur Leberverfettung (Steatose) führen kann.

Andere Krankheiten durch übermässigem Zuckerkonsum sind Herz- und Kreislauferkrankungen, Hirnerkrankungen (z.B. Entzündungen im Hippocampus), Krebs, Karies, etc.

Und ganz nebenbei manipuliert man noch sein Belohnungssysten und erzeugt so unbewusst eine Zuckersucht.

https://www.welt.de/gesundheit/article148017029/Warum-zu-viel-Zucker-uns-dumm-macht.html

https://www.ndr.de/ratgeber/verbraucher/Wie-gefaehrlich-ist-Zucker-wirklich-,zucker133.html

Es ist ein unausrottbarer Halb-Mythos, weil eben bei Diabetes ofensichtlich etwas mit Zucker nicht stimmt. Diabetes mellitus heißt ja auch "süßer Urin".

Halbmythos deshalb weil Übergewicht ein Risikofaktor von großer Bedeutung ist. Und hoher Zuckerkonsum, das ist trivial, natürlich zu Übergewicht beitragen kann.

Nur Übergewicht ist ja auch alles andere als monokausal in der Entstehung. Und dazu muss man nicht unbedingt viel Zucker essen.

Allerdings solltest du die Sachen nochmal nachlesen. Es besteht für den Körper bei Mehrfachzuckern oder Stärke kein großer Aufwand.

Zudem ist auch eine kohlenhydratfreie Ernährung möglich, das ist aber in der Regel von Nachteil (und ziemlich unangenehm)

Sorry, wenn ich da einhake, aber Glucose ist nicht das Endprodukt der Glykolyse. Dass Zucker schnell verwertbar ist, ist deshalb gut, weil man schnell Energie aus ihm gewinnen kann, wenn man sie braucht. Wenn man aber ohne entsprechenden Enrgiebedarf trotzdem so viel Zucker isst, wird dieser nicht abgebaut, sondern in eine Speicherform überführt, die sich Glykogen nennt.

Langkettige Zucker sind auch ein etwas seltsamer Begriff, es gibt Polysaccharide, quasi eine Zusammensetzung mehrerer Zucker Einheiten, die machen den Körper nicht müde, da sie als Monosaccharideinheiten in die Glykolyse eingeschleust werden können, aber dem geht vorher eine Spaltung durch ein spezielles Enzym voraus (bei Stärke ist es die Amylase, bei Lactose die Galactosidase)

Schuppen/ Schuppenflechte? am Kopf / Was könnte helfen?

Meine Mutter (70+) hat seit ein paar Jahren eine ausgeprägte Schuppenflechte am Hinterkopf.

Sie kann diese im Alltag gut kaschieren und trägt daher keine dunkle Kleidung (wegen der Schuppen), aber trotzdem ist das natürlich sehr unangenehm, weshalb sie diese Erkrankung endlich erfolgreich bekämpfen möchte.

Als Hintergrund: Meine Mutter war bereits bei verschiedenen Hautärzten und hat bereits viele verschiedene Tinkturen etc. verabreicht bekommen, die sich leider alle nur durch die unterschiedlichen Nebenwirkungen unterschieden. Einige haben z.B. sehr stark auf der Kopfhaut gebrannt, zum Teil über mehrere Stunden.

Vielleicht ist die Information wichtig, dass sie an Diabetes leidet (Typ 2), diese Erkrankung allerdings gut eingespielt ist. Das heißt, dass nach ihrer Ernährungsumstellung und der damit verbundenen Gewichtsreduktion ihre Werte zusammen mit den Tabletten, die sie nimmt, fast wieder normal sind.

Sport betreibt sie ihrem Alter entsprechend übrigens auch.

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