Ist es ein Kündigungsgrund den Chef privat blöd anzureden?

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12 Antworten

Es ist jedem selbst überlassen, wen er grüßt und wen nicht. Für eine Kündigung reicht auch diese Aussage nicht.

Eine Mitarbeiterin die sich allerdings so verhält wie geschildert, muss sich nicht wundern, wenn sich das Betriebsklima (speziell ihr gegenüber) verschlechtert. Sich so aufzuführen zeugt von einer schlechten Kinderstube und fehlendem Anstand. Wenn jetzt auch noch Fehler bei der Arbeit passieren, hat sie ein Problem.

Ich muss meine Vorgesetzten nicht mögen aber wenn ich gegrüßt werde, grüße ich zurück und zwar ohne blöde Bemerkungen und egal ob in der Firma oder auf der Straße.

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Kommentar von Centario
15.03.2016, 09:01

Letzter Abschnitt kann nur eine persönl. Ansicht sein. Privat ist privat und da bestimme ich mit, von wem ich gegrüßt werden möchte und von wem nicht. Ich lasse mich doch von niemanden die Jacke wegnehmen und bedanke mich dann dafür das ich frieren darf. Also bei privaten Dingen die Kirche im Dorf lassen und Grußzwang haben wir noch nicht. Es wäre einfach schlimm so etwas noch einführen zu wollen. Der Anstand fängt nicht erst beim Grüßen an und hört dann für mache auch gleich wieder auf.

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Rein rechtlich hat der Chef aufgrund dieser Äußerung keine Handhabe, die Mitarbeiterin zu entlassen.

Aber was glaubt die Dame, was für ein freundliches und entspanntes Arbeitsverhältnis sie ab diesem Zeitpunkt haben wird..?

Wenn es darum geht, dass irgendwann jemand entlassen werden muss und es kommen mehrere Mitarbeiter in Frage - für wen wird sich der Chef entscheiden?

Seinen Chaf nicht zu mögen ist EINE Sache, es so deutlich zu zeigen, eine andere.

Gibt ein Sprichwort: Beiß nicht die Hand, die Dich füttert.

Vielleicht ist es direkt und ehrlich, dem Chef seine Meinung so zu offenbaren, vielleicht aber auch nur dämlich....

Grüße, ----->

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Hallo, das ist eine sehr schwierige Frage. Also es war ja keine richtige Beleidigung. Es ist allerdings möglich das der Chef es so auslegt, das kein Vertrauensverhältnis mehr besteht. 

Sicher würde eine Kündigung in diesem Fall vor dem Arbeitsgericht landen.

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Unwahrscheinlich mit diesem Grund, aber es werden sich sicher andere Finden lassen. Wobei ich die Antwort der Frau nicht gut finde (um es mal vorsichtig zu sagen), wenn sie so unzufrieden ist, dann soll sie kündigen, statt den AG anzugehen.

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Gekündigt werden ja wegen zb. unüberwindbarer Differenzen wenn mich nicht alles täuscht (ich bin kein Anwalt).
Diese gibt es zwar noch nicht können aber natürlich aufgrund des Treffens auftreten irgendwann. Auch der Chef ist ein Mensch - wie borniert er auch sein mag.

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Wahrscheinlich nicht. Aber man muss auch mal sagen das es eine unglaublich arrogante Frau ist. Einfach zurück grüßen kann ja wohl nicht so schwer sein. Der Arbeitsatmosphäre hat es sicher nicht genützt. Sie wird gegangen werden sobald es die nächste Gelegenheit legal zulässt.

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Hallo: Wie so oft: Es kommt darauf an. Wenn es sich um eine echte Führungskraft handelt könnte es eng werden. Bei "normalen" Arbeitnehmern jedenfalls nicht. Selbst eine Abmahnung könnte hierauf nicht gestützt werden bzw könnte dann angegriffen werden. In der Äußerung ist jedenfalls eine Abkehr von dem Arbeitsverhältnis nicht zu sehen und eine Pflichtverletzung ist ebenfalls nicht gegeben. Aber nochmal....es kommt darauf an, vielleicht gibt es ja eine längere Vorgeschichte. Grundsätzlich erkennt die Rechtsprechung auch an, dass in jedem Arbeitsverhältnis mal der Umgangston rauher werden kann....

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Ob der Chef das als Kündigungsgrund angibt halte ich für ein Gerücht, zumal sie ihm gesagt hat das sie jede Einmischung in ihr Privatleben nicht haben möchte. Der Chef sollte lieber mal nachdenken wie es soweit kommen konnte?

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Kommentar von Hexle2
14.03.2016, 08:43

das sie jede Einmischung in ihr Privatleben nicht haben möchte.

Was bitte schön hat ein Gruß mit "Einmischung in das Privatleben" zu tun? Das ist keine Einmischung, das ist Höflichkeit.

Ich vermute mal, hätte der Chef nicht gegrüßt, hätte sich die "Dame" über seine Unfreundlichkeit beschwert und ihn als Stoffel bezeichnet.

Egal was man von einem Vorgesetzten/AG hält, ein gewisses Maß an Höflichkeit kann man verlangen und wenn der Chef wirklich so schlimm ist, suche ich mir einen anderen Job.

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In welchem Proletenviertel ist denn die aufgewachsen? Der Chef wird schon Mittel und Wege finden, dass sie freiwillig das Handtuch wirft.

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Zumindest war die Frau unklug.

Auch wenn sie den Chef nicht mag,- das kann sie sich denken, sich anderweitig umschauen, mit anderen drüberreden-, ihm gegenüber sollte sie höflich bleiben.

Er kann ihr Verhalten nur als Affront deuten und es wird spätestens ab diesem Vorfall ein ungutes Arbeitsklima werden.

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Nicht direkt wegen des Vorfalls.

Aber wenn der Chef sie jetzt feuern will, wird sich irgendwie schon ein Grund finden, sie loszuwerden.

Unglaubliches Sozialverhalten von dem Weib.... es wäre ihr kein Zacken aus der Krone gebrochen, kurz und höflich zurück zu grüßen.

Demnächst kann sie ihr Krönchen dann mit ALG1 polieren....

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Kommentar von Herb3472
14.03.2016, 08:19

Wenn er sie dazu bringt, das Handtuch zu werfen (ich würde es an seiner Stelle darauf anlegen), dann tut sich vorerst nichts mit ALG, weil sie gesperrt wird.

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ja:  grund - vertrauensverhältnis gestört.

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