Ist es ein "gutes" Gedicht?

6 Antworten

Es ist abgesehen von der netten Reimerei ein Gemisch verschiedener Stilebenen.

Die Sätze "Liebe ist genug", "es gibt eine Kraft, die dich beschützt" passen sprachlich gar nicht zu "es gibt auch Flieger", "hart erwischt", sich das "Leben versauen".

Beide Arten von Formulierungen sind durchaus statthaft, in ein und demselben Gedicht sollten sie nicht zusammentreffen. Ein wunderschönes Liebesgedicht wurde mir mal verdorben,. weil der Begriff "Automat Mond" drin vorkam, genau so würde mich ein Satz wie "meine Stille ist die eines Steines, über den der Bach sein Murmeln zieht" in einem Ringelnatz-Gedicht außerordentlich befremden.

Ganz ehrlich? Als ein normales Gedicht finde ich es nicht gut, weil sich das für mich so anhört: "Reim dich oder ich fress dich" ...

Als Lied gibt es heutzutage alles und mit der richtigen Begleitmelodie wäre es eventuell besser geeignet.

Nur meine Meinung ;-)

Die menschliche Liebe ist genau wie der Krieg eine Seite der Medaille.

Ohne Frieden kein Krieg und umgekehrt. Du bist mit deinem Gedicht in der Dualitaet und kannst dadurch nicht ueber den Tellerrand ausserhalb schauen, wo die wahre Liebe und Frieden existiert. Das musst du mehr ausarbeiten.

Aus den Gegensaetzen ausbrechen ...

Schaue von Aussen auf Liebe und Krieg und erkenne beide als Illusion, dadurch gibt es also eine dritte Moeglicheit, die du nicht durchscheinen laesst.

Aber sonst, mach' weiter so ...

Wie findet ihr das Gedicht? Was würdet ihr da dran, wie ändern? ?

(bis auf den dritten und den letzten Absatz, beinhaltet jede Strophe 5 Verse)

Wenn Liebe vergeht

Wenn die Liebe vergeht, der Lebenssinn verblüht, dennoch etwas im Magen dreht Dann! Ja, dann zählt was einem so fehlt

Die Zweisamkeit ihre Nähe, ihre Wärme, ihre Liebe beschleichen still und leise meine Seele, schmiegen sich sanft an mich und hüten die Geborgenheit in mir, geben Lebenslust mir!

So ergreif ichs!

Werde zum Himmelsstürmer, Erhasche jeden Hoffnungsschimmer bin quicklebendig. Auf der Suche nach dem Höhepunkt. Schaue ich in den Sternenhimmel und sehe…

Eine zauberhafte Sternschnuppe sie überstrahlt meine Welt mit eindrucksvollem Glanz, raubt mir zeitlos den Atem, sodass andere eifersüchtig warten.

Mit Engelsgeduld, Sehnsucht und Angst ich komme nicht wieder, geradewegs steigt die Umnachtung in mir, sorgt Verwirrung, den mein Augenstern schweift dahin, nichts will mehr einleuchten, kein Licht geht auf.

Mein Vertrauen ist gebrochen, fließt dahin und ich mit meiner Durststrecke hinterher. Doch mein Quälgeist bringt Trauer in her erlöscht meine farbenfrohe Welt, die schönen Momente meiner Lebenszeit.

Weltschmerz füllt meinen Herz, stille Sehnsucht drückt nieder mein Herz. Ach, mein Herzensschmerz! bin vor Lebensmüdigkeit gestürzt in den Teufelskreis.

Bin ein vom Leben erschöpfter Habenichts, so nehme mir die Kraft des Augenlichts.

                                         -OMM

Dankeschön :)

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__________________

Ich glaub an die Liebe, die niemals vergeht. Sie ist die Kraft, die selbst Mauern bewegt. Sie trägt uns auf Flügeln durch Tränen und Leid. Denn sie ist der Anfang und das Ende aller Zeit.

Verlier nicht die Hoffnung, fällt auch mal kalter Regen. Ich halt Dich, ich wärm Dich, werd dich verstehen. Vertrau mir, gemeinsam geh ich mit dir durchs Leben. Aus Zweifeln da werden Träume entstehen.

(Das Feuer der Liebe wird niemals vergehen.)

Ich glaub an die Zunkunft, die zu uns gehört. Sie ist die Hoffnung, die niemand zerstört. In eisigen Zeiten und endloser Nacht, da ist sie, die Sonne, die am Morgen neu erwacht.

Ich glaub an die Liebe, ich glaube an Dich. Du bist die Zukunft und die Hoffnung für mich. Wenn wir uns gehören, gehört uns die Welt. Was kann uns geschehen? Du allein bist das was zählt.

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