ist es eigentlich zulässig 500 euro geldscheine als zahlungsmittel abzulehnen?

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9 Antworten

Deine Frage ist rein rechtlich gesehen sehr interessant, denn sämtliche Euroscheine, egal in welcher Stückelung, sind erst einmal gesetzliches Zahlungsmittel. Das bedeutet aber noch nicht, dass sie auch jeder annehmen muss. Geldinstitute müssen das, aber vom kleinen Händler, einer Tankstelle oder einem anderen Dienstleistungsunternehmen kann das niemand verlagen. Einerseits hat nicht jeder die Möglichkeit die Banknoten auf Echtheit zu prüfen und bei hohen Wertstufen stellt das auch ein Risiko dar, andererseits hat ein kleines Unternehmen nie so viel Wechselgeld in der Kasse, um auf alle Scheine rausgeben zu können. Kürzlich habe ich bei einem Kaffeestand am Bahnhof erlebt, dass jemand eine Tasse Kaffee mit einem 500-Euroschein bezahlen wollte. Natürlich wurde das verständlicher Weise abgelehnt. Man riet dem Kunden, diesen Schein bei einer Bank zu wechseln. Dazu kommt noch, dass jedes Unternehmen und jeder Dienstleistungsbereich, der nicht dem Kotrahierungszwang unterliegt, das Recht hat, die Dienstleistung abzulehnen, also einen Vertrag zu verweigern. Im Klartext heißt das: Wir haben in Deutschland eine Vertragsfreiheit (von einigen wenigen Ausnahmen abgesehen). Wenn ein Geschäft dir nichts verkaufen will, dann braucht es das auch nicht. Egal aus welchem Grund. Wenn es dein Geld dann nicht annehmen will, so ist auch das möglich. (Wie gesagt, es gibt Ausnahmen der Vertragsfreiheit, zum Beispiel gehört die Post und die Bahn dazu).

zum einem hat ein geschäft, egal welches nur eine bestimmte smme als wechselgeld, zum anderen darf es tatsächlich ablehnen, wenn ein kunde mit einem grossen schein bezahlen will und ihn erst mal zur bank zum wechseln schicken.

tankstellen haben rund um die uhr geöffnet, banken meist nicht

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die tankstelle und andere geschäfte dürfen 200 und 500€ scheine ablehnen, da sie nicht sehr häufig sind und die wahrscheinlichkeit gefälschte scheine zu bekommen ziemlich hoch ist. außerdem kann vielleicht auch nicht jeder laden einen 500€ Schein wechseln

wenn es ncith zulässig währe, würden es viele Stellen nicht machen. Und mal ganz ehrlich, dann müsste die Tankstelle ja mindestens 1000 € Wechselgeld haben. Und wer hat schon 500 oder 200 € scheine dabei?

Ein Händler kann jedes Zahlungsmittel ablehnen, das er will. Niemand ist verpflichtet, irgendwas anzunehmen. Bei 500 Euro ist es sehr nachvollziehbar, da das Risiko zu groß ist, nen gefälschten zu kriegen.

Die Tankstelle kann es sogar ablehnen, Dich als Kunden zu bedienen! Die sind gesetzlich nicht verpflichtet, Dir überhaupt etwas verkaufen zu MÜSSEN ....

wie das bei selbstbedienungs tanken??

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@harryrrah

indem sie Dir zum Beispiel einmalig Hausverbot erteilen! Dann brauchst Du dort nie wieder zu erscheinen ....

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Der Tankstellenpächter bestimmt wann und an wen er Benzin verkauft und er bestimmt auch, das diese großen Scheine nicht angenommen werden.

Nein Du hast kein Bestimmungsrecht. Die Tanke usw. hat ein Bestimmungsrecht. Wenn Dir das nicht paßt kaufe dort nicht.

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