Ist es eigentlich schlimm wenn man im Leben noch nie wirklich etwas erlebt hat?

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32 Antworten

Tja, DAS

ist dann schlimm, aber es stimmt keineswegs.

Es fängt schon mit der Geburt an, bei der war schließlich jeder dabei - auch du - und gelebt hat er dann auch!!! Also, wenn DAS nicht aufregend war, weiß ich es nicht!!

Mit anderen Worten: mit dem Blickwinkel auf die tatsächlichen Dinge gelenkt kann man es auch anders sehen - und sollte das auch. Es sei denn, man möchte mit negativen Gedanken Geld verdienen - das gibt es.

Warum erinnert sich nur niemand an seine Geburt, obwohl jeder dabei war?

Es ist also wesentlich, wie "sensibel" man auf sein eigenes Leben sieht - oder ob man wegschaut.

Das Leben an sich ist ein Wunder und jeder Affe beneidet jeden Menschen um seine Denkfähigkeit.

Daraus erwächst aber dennoch selten Zufriedenheit. Bitte verändere den Blick so, dass du erst mal etwas sehen kannst. Dann kann man auch mit Kritik anfangen, Dinge zu verändern - nun, an der Kritik hapert es ja nicht, aber an dem, was die meisten Menschen zu viel haben: Am Selbstbewußtsein.

Das Maß von allem macht den Wert aus, nicht das Extrem. Und dann, wenn man ideelle Werte erfüllt, wird es hochwertig. Das fängt bei der Nächstenliebe an und hört bei selbstloser Hilfe auf.

Ich vermisse fordern und fördern aus deinem Umfeld und weiß nicht, ob es das nicht gibt oder du es nur nicht erkennst.

Wichtig in jedem Fall ist es, sich beruflich wie privat zu fragen, was man mit welchen Mitteln erreichen möchte, welche Art einem liegt, sofern man sich nicht längst festgelegt hat, oder was man stattdessen daraus entwickeln kann, wenn es sichtbar falsch ist oder doch nicht so toll...

Die größte Schwierigkeit ist das Erkennen von Situationen, weniger das Meistern von Situationen. paradox? Ja! Und warum ist das so? Weil die meisten mehr können, als sie sich zutrauen und zutrauen möchten. Und Gedanken zu machen über etwas ist auch immer ein Stück weit unbequem, es führt ja z.B. bei Dir zu Zweifeln. Die Aufgabe ist es aber, die richtigen Schlüsse aus etwas zu ziehen und einen Weg einzuschlagen, der von schlechten Dingen weg lenkt - oder dem, was man für schlecht hält.

Beispiel: es nützt nichts, wenn man sich verlaufen hat, es bemerkt und weiß, man geht in die falsche Richtung, wenn man dann nicht umkehrt, sondern stattdessen z.B. schneller wird. Es ist nicht immer eine Frage von Geschwindigkeit oder Intensität, wenn die Richtung nicht stimmt. Und die ist für jeden etwas anders, das zeichnet uns Menschen aus und macht uns zu Individuen. Und deshalb tun wir uns auch so schwer, Ratschläge zu geben oder umzusetzen - das sind nämlich wieder 2 Seiten aus dem Leben.

Sofern niemand krankhaft bedingt durchhängt, hat derjenige die Möglichkeit, durch ändern der Sichtweise etwas Motivation zu schöpfen - das wird dann zum positiven Selbstläufer. Die anderen wiederum brauchen eine Starthilfe in Form einer Betreuung oder Beratung- bis hin zur medikamentösen ärztlichen Hilfe bei Depressionen.

Aber auch da ist das erste das Erkennen - und nach Hilfe fragen.

Entweder man erkennt dann schon selbst gute Dinge und fängt an, sich auf diese zu konzentrieren, oder man läßt sich eben dabei helfen - sei es in der Sichtweise, sei es in der Bewertung (was dem noch sehr ähnlich ist), sei es in der Beratung und Umsetzung.

Ich wünsche dir die Initiative zum Positiven.

Frage nach Selbsthilfegruppen. Diese werden die z.B. von jeder Kirche genannt, auch ein Arzt kann da helfen, wenn er sich die Zeit dazu nimmt, mit einer konkreten Auskunft.

Du fragst hier öffentlich - ist das nicht positiv, diesen Mut zu haben? Für mich schon. Mein Respekt!

 

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Nein, das ist nicht schlimm. Wir sind heute diesen ganzen Medien ausgesetzt, besonders Filmen und bestimmten Blogs bzw. Artikeln, die uns vorgaukeln, jeder müsste ein besonderes Leben haben. Aber wenn jeder ein besonderes Leben hätte, wäre das natürlich wieder normal. Früher - noch nicht allzu lange her, bevor das Fernsehen und vor allem das Internet weit verbreitet waren - strebten die meisten "einfachen" Menschen ein einfaches Leben an und waren auch größtenteils wohl zufrieden damit. Vielleicht nicht zufrieden mit ihrem individuellen Leben, aber zufrieden mit der Rolle als Mutter oder Hausfrau, mit einem einfachen Beruf, der irgendwann eintönig wurde, mit der täglich gleichen Arbeit, den gleichen Ritualen/ Traditionen. Man strebte selten danach, etwas ganz Neues zu machen, ein revolutionär anderes Leben als die Eltern oder Geschwister zu haben. Man hatte meist auch so durch den Fortschritt ein anderes, besseres Leben als die Eltern und war ggf. dankbar dafür.

Heute sind wir belastet mit all diesen "Vorbildern" und haben daher oft das überwältigende Gefühl, "bedeutungslos" zu sein und nicht genug zu "schaffen". Aber schau dich mal im Verwandtenkreis und Bekanntenkreis bei Älteren um: Viele haben oder hatten ein sehr erfülltes, "einfaches" Leben, in dem sie nichts Besonderes, Außergewöhnliches erlebt haben, in dem sie vieles schafften, worauf sie stolz waren (mit Recht), aber nichts, was nicht andere Menschen auch geschafft hätten, in dem sie nichts erfanden, das die Welt kennenlernte, aber vielleicht den einen oder anderen kleinen Trick oder auch Gegenstand erfanden, der sie im Familien- oder Freundeskreis bekannt machte (Spielzeug, Problemlösung etc.). Man kennt ja die berühmten "Rezepte von Oma", mit denen man sich an Oma erinnert. Meist hat Oma nur einen kleinen Teil des Rezeptes erfunden, nicht ein ganz neues Gericht, aber das reicht zur Erinnerung.

Man sollte sich lösen von dem Gedanken, unbedingt aus der Masse herausstechen zu wollen - das wollen heute alle, der Großteil wird es per Definition von "Masse" und "herausstechen" nicht schaffen.

Man sollte sich eher auf das konzentrieren, das einem wichtig ist und überlegen, wie man ein erfülltes Leben haben kann. Man kann auch für sich "kleine Abenteuer" erleben oder etwas lernen, das nichts Besonderes ist, für einen selbst aber erfüllend. Die Nacht, die man draußen im Regen gezeltet hat, obwohl das Zelt undicht war und sich dann super vor dem fremden Hund erschrocken hat, kann auch eine Geschichte für die Enkel sein, obwohl das keine Geschichte ist, für die man ein Kinoheld würde. "Meine" Pfannkuchen kommen vielleicht nicht ins Fernsehen, werden aber vielleicht von meinen Enkeln besonders geschätzt. Vielleicht war ich nicht alleine auf Abenteuerurlaub und unerforschten Gebieten, habe aber gleich um die Ecke einen schönen Platz gefunden, den ich gern aufsuche und mit dem ich schöne Erinnerungen verbinde. Das kann doch auch etwas wert sein. 

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Kommentar von NoahCarpenter
06.10.2016, 03:49

Seelischer Krüppel, absolut emotionslos und gefühlskalt. Natürlich ist das schlimm! Selbst wenn es nicht stimmt, ist es schlimm, wenn man sich so beschreibt.

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Ja es ist schlimm. Und zwar nicht weil ich das sage, sondern weil du es selbst so empfindest. Du kannst das langweiligste Leben der Welt leben und absolut glücklich damit sein - Dann passt alles. Wenn du es aber nicht bist, dann hast du ein Problem. Das wird sich nicht von alleine lösen und das wird auch niemand für dich lösen. Außer vielleicht eine Abendteuerin verliebt sich in dich und reißt dich mit. Dieses Szenario ist jedoch unwahrscheinlich.

Die Frage ist: was ist ein langweiliges Leben. Ich denke jeder Mensch macht zu 80 Prozent langweilige Sachen sein Leben lang: essen, schlafen, arbeiten, duschen, Hausarbeit. Das ist so und das wird sich nicht ändern. Allerdings kannst du dir auch diese kleinen Dinge interessanter und weniger langweilig gestalten in dem du einmal die Woche was neues kochst, oder regelmäßig mit Freunden in neue Restaurants gehst, in dem du dir immer neue Ziele bei der Arbeit suchst, in dem du beim duschen laut singst oder ab und zu mal ein Entspannungsbad machst.

Und dann zu den restlichen 20 Prozent. Motivationslosigkeit ist normal. Wenn ich Samstag aufstehe und nichts vorhabe bringen mich auch keine 10 Pferde aus dem Haus. Dann vergammele ich den ganzen Tag. Also versuche Dinge zu planen. Hast ja die ganze Woche Zeit zu überlegen was du noch nie getan hast. Geh mal ins Ballett, geh mal mit Freunden auf eine Kneipentour, geh mal alleine ein Stück alleine wandern, schau ob es in deiner Umgebung Bogenschießen gibt wo man mal kostenlos schnuppern kann. Aber plane es bewusst. Den spontan wirst du dich nicht aufraffen können. Und überlege dir, was dich begeistert. Manchmal macht auch schon ein Hobby, in das du Zeit und Energie investierst, dein Leben interessanter.

Und das ultimative Mini-Abendteuer: Buche einen Flug in eine Großstadt. Allein. Zwei, drei Tage. Niemand kennt dich, wenn du sympathisch und offen wirkst, werden dich fremde Leute ganz von allein ansprechen. Und schon hast du ein kleines Abendteuer, an das du dich lange erinnerst. Ich mache das nun schon sehr lange so und bis jetzt waren es meine besten Reisen und Erlebnisse.


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Kommentar von etcetera123
26.09.2016, 00:05

Hab leider erst jetzt die Antworten der anderen Nutzer gelesen: Die haben alle so ziemlich das gleiche geschrieben wie ich. Deine Antworten dazu hab ich auch überflogen. Also nochmal ein bisschen anderer Text:

Ich glaube egal was ich dir hier vorschlage was du unternehmen
könntest: Du hast dazu keine Lust und keine Motivation. Allerdings weißt du genau, dass du so auch ein absolut beschissenes Leben haben wirst weil du absolut unzufrieden und unglücklich bist.

Um es mal deutlicher auszudrücken: Niemand kann dich dazu bewegen was zu ändern. Das kannst du nur selber aber dazu fehlt dir die Kraft. Ich hab keine Ahnung ob die Freunde hast, die die Kraft haben dir zu helfen indem sie dir konstant in den Hintern treten damit du in die Gänge kommst und mal was unternimmst - und dadurch auch etwas erlebst.

Erlebnisse sindnun mal so ziemlich das einzige wirklich dauerhaft Interessante. 80 Prozent unseres Lebens ist eh zwangsläufig langweilig (essen, schlafen, arbeiten, duschen, Hausarbeit). Also geht es nicht darum 100 % zu ändern, sondern nur die 20%.

Und mal ehrlich: Kein Abendteuerer der Welt hat was erlebt indem er auf seinem Sofa sitzen geblieben ist. Und genausowenig habe ich je jemand sagen gehört: Oje, ich habe einfach schon zuviel Spannendes erlebt. Bereut hat ein interessantes Leben glaub nur selten jemand.
Erst muss es ein bisschen unbequem sein, nur dann kannst du am Ende auch sagen: Ich habe was erlebt. Also musst du bezahlen, um etwas zu erhalten. Ist es dir das wert? Dann musst du halt ein bisschen opfern.
Und glaub mir, so schwer ist es nicht mal was zu tun worauf man
eigentlich ÜBERHAUPT keine Lust hat...

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Ich kenne jemanden der so ist, wie du dich beschrieben hast. 

Aber erstmal zu deiner Frage. Meine persönliche Meinung, nein, es ist nicht schlimm, dass du im Leben nicht viel erlebst, keine Träume und Ziele hast. Du lebst ein einfaches und immer sicheres Leben, denn du wirst wahrscheinlich nie Risiken eingehen. Jedoch muss dir eins klar sein (oder es ist dir schon klar), indem du diese Frage stellst, strebst du nach Veränderung, dir fehlt es leider nur an Argumenten, die du bei der Community suchst. 

Ich würde dir ans Herz legen in deinem Leben etwas zu verändern. Wenn du dies nicht tust, wirst du Jahre lang genau mit dieser Frage, die du gestellt hast, zu kämpfen haben. Man muss nicht direkt eine Weltreise machen aber schon ein Praktikum in einem Kindergarten, Seniorenheim, Flüchtlingesheim, ode Krankenhaus wooo auch immer im Endeffekt hast du was gemacht worauf du stolz sein kannst und glaub mir das Gefühl ist gut.

Meine Bekannte von der ich oben angesprochen habe, ist genauso oder zumindest ähnlich. Sie wünscht sich ständig Veränderung, doch tut nichts für. Sie ist in den letzten Jahren ziemlich vereinsamt, weil sie einfach keine Freunde mehr hat die mit ihr etwas unternehmen wollen, da sie lieber zu Hause hockt, als Bsp. nett Essen zu gehen. Und selbstverständlich macht sich das bemerkbar, dass sie gern Freunde hätte mit denen sie etwas erleben kann. 

Was noch zu sagen ist, mit der Einsamkeit bzw mit dem eintönigen/langweiligen Leben, im jungen Alter, kommen die meisten zu recht. Es wird erst eng, wenn du dir im Alter dein Leben revue passieren lässt und enttäuscht feststellen musst, dass du dein Leben 'verschwendet' hast. Oder wenn du dich in einigen Jahren mit deinen Freunden triffst und feststellst, dass du auch gern so cooles erleben würden wollen würdest, dann wirst du dich dafür hassen es nicht getan zu haben. 

Ich will nicht sagen, dass langweilig nicht cool ist. Aber es ist erst 'cool', wenn du selber damit zufrieden bist, was ich aber in deinem Fall schwer bezweifle.

(Einen Youtuber den ich dir empfehlen kann ist Mischa Kotylar, der macht zwar wenig über Psychologie, aber dennoch sind vor allem seine alten Videos sehr gut.)

Beste Grüße

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Wenn du es als nicht schlimm empfindest, ist es nicht schlimm. 
Empfindest du es als schlimm, dann ist es schlimm.

Großes ist relativ und ganz groß, d. h. berühmt werden sowieso 99,9999% oder mehr der Menschen nicht (geschätzt).

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Hallo Du!Das einzige was ich schlimm finde ist das Du Dich selbst als Versagerbezeichnest.Warum denkst Du so schlecht von Dir?Du bist sicher ein prima Mensch dem nur die Motivation fehlt!Ich habe in meinem Leben auch noch nicht viel erlebt Auch mein Leben ist langweilig und eintönig. Aber ich finde es gut wie es ist.Meine einzigen Wow-Erlebnisse hatte ich auf Messen.Ferienmesse mit Autoschau.Haustier,Gartenmesse.Das waren Erlebnisse für mich.Versuchs mal damit.Oder such Dir doch ein Hobby. Minigolf oder kegeln. Interessier Dich für alte Geschichte oder was immer Dir zusagt .Aber Du musst was an Deiner inneren Einstellung aendern.Ich denke Du bist ein ganz toller Mensch und ich glaube an Dich!Ganz liebe Gruesse Martina!

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Fahr ins Miramar nach Weinhein,Badische Bergstraße nähe Heidelberg.Du rutschst einmal die Hurricane Loop.Entweder beantwortet es Deine Frage,oder auf jeden Fall erlebst Du etwas.Und notfalls gehst halt mal zum Therapeuten.Depressionen sind eine Volkskrankheit,Du bist nicht alleine und Nervenheilkundler und Psychologen beißen selten.Liebe Grüße

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Kommentar von Saturnus890
15.09.2016, 13:18

Also du hast mir bestimmt nicht zu befehlen.

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Schau mal .... WER sagt was normal ist??? WER SAGT SO MUSS MANN LEBEN?? Die Gesellschaft genau... Und nur aus dem Grund denkst du so... Es ist halt nicht "normal" . Ich finde es nicht bedenktlich und auch nicht schlimm wie du lebst... Wenn du damit glücklich bist ist es doch gut und wenn nicht musst du was ändern aber ich finde jeder Mensch macht Phasen in seinem Leben durch... Und das Leben geht immer weiter und ich bin mir sicher das plötzlich die Zeit auch bei dir kommt wo du mehr weisst und mehr Lust auf Sachen hast... Ich habe das auch nicht geglaubt aber mein Leben hat sich in nur paar Monaten so verändert wie ich es nicht gedacht hätte... Mach dir nicht so viele Gedanken das Leben schaukelt sich schon viel wichtiger ist das du dankbar bist dir gutes tust (gesund Essen etc...) und du dein Leben geniesst....

Und eben wenns dir nicht gefällt musst du was ändern sonst wäre halt das andere mein Tipp ☺️

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Kommentar von Saturnus890
15.09.2016, 14:17

Ich finde das Leben einfach sinnlos.

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Kommentar von mumsum
15.09.2016, 14:22

Manchmal ist das Leben auch sinnlos!!!! Da hast du ganz recht aber das muss nichts negatives sein... Es kann sich so schnell ändern... Plötzlich triffst du jemanden /etwas keine ahnung ein Ding und auf einmal wird dein Leben wieder sinn haben....
Ich weiss es ist mühsam wenn man so fühlt und ich weiss das es schwierig ist einen Sinn zu finden in seinem Leben wenn man dringend einen sucht...ABER DAS IST DAS LEBEN... Und viele vestehen das nicht... Das Leben ist alles langweilig, spannend , traurig..... Und eben auch mal sinnlos...

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Kommentar von mumsum
15.09.2016, 14:22

Manchmal ist das Leben auch sinnlos!!!! Da hast du ganz recht aber das muss nichts negatives sein... Es kann sich so schnell ändern... Plötzlich triffst du jemanden /etwas keine ahnung ein Ding und auf einmal wird dein Leben wieder sinn haben....
Ich weiss es ist mühsam wenn man so fühlt und ich weiss das es schwierig ist einen Sinn zu finden in seinem Leben wenn man dringend einen sucht...ABER DAS IST DAS LEBEN... Und viele vestehen das nicht... Das Leben ist alles langweilig, spannend , traurig..... Und eben auch mal sinnlos...

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Bedenklich aufjedenfall, da du anscheinend absolut unzufreiden bist. Du solltest dir vielleicht immer mal kleine ziele vornehmen und das dann langsam steigern. Man lebt schließlich nur einmal udn wenn du so unzufreiden und gelangweilt bist dann ist das ja ein Teufelskreis weil du durch deine Langeweile immer unmotivierter und depressiver wirst. und wenn man mal auf einem Tiefpunkt ist dann ist das ja super schwer da wieder raus zu kommen.
Du solltest da aufjedenfall etwas dran ändern, natürlich muss nicht jeder die Welt retten oder ständig neue Rekorde aufstellen aber den ganzen Tag trübsalblasen und keinen Sinn mehr zu haben bringt dich ja nicht weiter. du machst sogar jedesmal einen schritt zurück bis du dich irgendwann ganz verloren hast.

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Habe jetzt alles gelesen. SAG,wer hat Dich in diesen Zustand gebracht?Genau so ging es mir mit-nach meinem Ex.Ich war immer für ihn da,hab alles für ihn getan.Er verliess mich von jetzt auf gleich.Ohne Erklärung.Und er wünscht sich bis heute das ich vor seiner Nase tot umfalle.Mein jetziger Freund hat mich da raus gerissen.Jetzt weiss ich das kein Mensch so einen Ärger wert ist!Such Dir einen Partner der Dich unterstützt und Dich da rausholt!Ich wünsch Dir alles gute!

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nichts zu erleben ist nicht schlimmes, solange du damit zufrieden bist. und mit zufriedenheit meine ich hier eine ausgeglichene und weitgehend positive haltung zum leben allgemein. ich glaube schon, dass es menschen gibt, bei denen das funktioniert.

ich selbst kann das nicht nachvollziehen, obwohl ich auch keinen ehrgeiz oder grosse ambitionen habe, etwas erreichen zu wollen. das hat mit "erleben" meiner ansicht nach aber auch gar nicht so viel zu tun.

ich verreise z.b. gern und haeufig und weit. letzte woche bin ich von einem kurztrip aus seoul zurueck gekommen mit einem ganzen sack voller neuer eindruecke. und das, obwohl ich schon haeufiger dort gewesen bin. 

fuer mich ist DAS, was leben eigentlich bedeutet. neue dinge lernen, sehen, menschen treffen (und wieder loslassen), sprachliche herausforderungen etc.

ich liebe solche momente, in denen ich z.b. in einem fremden land mit lauter fremden aus aller welt in einem reisebus unterwegs bin, ohne genau zu wissen, wohin es geht und was auf mich zukommt.

ich liebe in diesen zusammenhaengen sogar den umstand, dass ich die situation nicht oder nur sehr bedingt kontrollieren kann und ich mich von fremden leiten lassen muss.

mir wuerde ein sehr grosses stueck freiheit fehlen und im grunde das, was fuer mich leben lebenswert macht, wenn ich diese reisen nicht unternaehme. 

ich bin auch gern mal zu hause und haenge nur rum, aber ein 14-taegiger urlaub zu hause verbracht und rumgegammelt wirkt sich ausgesprochen negativ bei mir aus.  

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Kommentar von Saturnus890
15.09.2016, 13:17

Reisen ist teuer und genauso Zeitverschwendung.

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Ist es eigentlich schlimm wenn man im Leben noch nie wirklich etwas erlebt hat?

Nur, wenn du es selbst schlimm findest. Es ist dein Leben, du kannst damit tun und lassen, was du willst. Das Wichtigste ist, dass du am Ende deines Lebens nichts bereust.

Ich persönlich werde das bereuen, was ich am Ende meines Lebens nicht getan habe. Aus diesem Grund versuche ich jeden Tag zu genießen und so viel zu erleben, wie nur möglich.

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Du kannst oder willst Dich zu nichts aufraffen, vertraust niemanden und an jedem Ratschlag, Tipp hast Du etwas aus zu setzen. Erlaube mir eine kleine, aber unbequeme Frage: Was erwartest Du dann mit Deiner Frage in diesem Forum?

Du scheinst Depressionen zu oder eine Schilddrüsenunterfunktion zu haben, willst Dich aber keinem Arzt anvertrauen. In meinem Leben war ich auf einige Male schwer krank, lag auch schon öfters auf den Intensivstation. Damals haben mir die Ärzte etliche unbequeme Wahrheiten offen ins Gesicht gesagt. Das Gesunden war anstrengend, langwierig, zeitweilig sogar recht schmerzhaft und häufig war ich tief verzweifelt. Aber heute bin ich dankbar, dass ich es geschafft habe und das ganze Tal der Tränen erfolgreich durch wandert habe.

Was erhoffst Du Dir denn von Deinem Leben? Bildest Du Dir tatsächlich ein, dass Deine Mitmenschen jeden Tag etwas Aufregendes, Spannendes, Außssergwöhnliches erleben? Bilde Dir nichts ein: Für die meisten von uns besteht ihr Leben aus schnöden, langweiligen Alltag. Und die wenigsten von uns gewinnen einen Nobelpreis oder entdecken etwas Weltbewegendes!

Es liegt alleine an Dir, was Du aus Deinem Leben machst. Oft hilft es auch schon, Deine Wahrnehmungsweise gründlich zu überdenken und zu ändern: Ich erfreue mich an meinem kleinen Garten, an spielenden Tieren und Kindern, an einem leckeren Eis oder gut gezapften Bier, am Gefühl einer kühlen Brise auf meiner Haut ... und an vielem anderen mehr!

Sollte Dir Dein Leben wirklich über sein, unterhalte Dich doch mit einem syrisch Flüchtling, der gerade mal eben mit vielen Mühen aus einem Kriegsgebiet in ein sicheres Land wie beispielsweise Deutschland fliegen konnte. Lasse Dir schildern, wie der Alltag in einem Kriegsgebiet aus sieht: Es bit beispielsweise kein fließend Wasser in den Wohnungen, bei jedem Wasserholen aus einer Pumpe riskierst Du im wahrsten Sinne des Wortes jedes Mal Dein Leben ... Elektrizität oder Nahrung gibt es selbstverständlich auch nicht!

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Mit Sicherheit hast Du schon viel erlebt, es kommt darauf an, wie man das Erlebte bewertet. Dass Du vielleicht noch nicht Obama die Hand geschüttelt hast oder live bei einem Erdbeben dabei warst – nun, das ist normal, und dieses Schicksal teilst Du mit dem Großteil der Weltbevölkerung.

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Okey ich weiss das es schon sehr viele Antworten gibt, aber ich muss jetzt trotzdem noch meine Meinung dazu kunt tun.

1. Diese Frage kann dir doch niemand beantworten. Das musst doch du entscheiden ob es für dich schlimm ist oder nicht...

2. Eine Depression verändert einem. Ob zum guten oder zum schlechten, ist wieder aus deiner Sicht zu betrachten.

Wenn ich dir meine Geschichte erzählen darf. Ich hatte eine 4 Jahre Depression und dachte sogar an Selbstmord... Aber hey, mich hat das gestörrt, ich wollte wieder lachen können und ich wollte (genauso wie die anderen Menschen damals) lustige Geschichte erzählen können weil ich etwas erlebt habe.

Und nur dadurch konnte ich zum positiven Veränderungen bewirken. Aber dazu musst du das wollen. Und wenn du das nicht willst, dann verstehe ich auch nicht warum du hier die Frage stellst?? Wenn du dich nicht verändern willst, nurnoch auf den Tod wartest, was genau erwartest du dann für eine Antwort...?

Überlege dir ob du wirklich nicht mehr kannst, ob du dich wirklich bereits aufgegeben hast... Ansonsten kämpfe es gibt aus dem tiefsten Loch einen Ausgang. Aber dieser Ausgang musst du finden wollen. Mitmenschen können dir helfen, aber hinauswollen musst du selbst wollen.

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Kommentar von Saturnus890
15.09.2016, 13:25

4 Jahre? Glaubst du ernsthaft das ist lang, ich habe sie schon etwa 6 Jahre. Was denn verändern? Ich bin dazu nicht mehr in der Lage.

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Kommentar von Laurena94
15.09.2016, 13:46

stefficampi du hast recht. wenn man etwas ändern will muss man es wollen und nur so klappt es. auch wenn der Spruch doof ist aber wo ein Wille ist ist auch ein Weg. Ich hab das Gefühl der oder die Fragensteller/in kann die Antworten hier nicht schätzen. Aber es gibt bestimmt Leute die eine Antwort auf eine ähnliche Frage wie diese suchen und sich genau deshalb die antworten zu dieser Frage durchlesen werden. Und vielleicht finden die in vielen Antworten hier eine Hilfe für sich selbst . Saturnus egal ob sechs Jahre oder vier. Beides ist eine lange Zeit. ich glaube nicht das man nur weil es jemanden noch nicht so lange schlecht geht man das deshalb herabwürdigen muss. Denn weißt du auch wenn es dir schlecht gegen sollte ist das kein Grund andere herunter zu machen. Denk doch mal über deine Einstellung nach.

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Die Bedenklichkeit ist abhängig von deiner Einschätzung. Das heißt: Wenn Du sie für bedenklich hältst, dann ist sie bedenklich. Wenn Du sie für unbedenklich hältst, dann ist sie unbedenklich.

Zudem hat sich dein Charakter nicht verändert, sondern deine Wahrnehmung. Du siehst dein Leben in einer selektiv verzerrten Sicht, aus der alles positive herausgefiltert ist. Deshalb lässt Du dir natürlich auch hier nicht sagen, dass Du ständig etwas erreichst, dass Du ständig etwas erlebst, und dass Du ständig bei beidem krampfhaft wegguckst.

Womöglich deshalb, weil dich niemand für den Film entdeckt, als Torwart für die Nationalmannschaft engagiert, oder das Topmodell - wie heißt es noch gleich? - dir noch keinen Heiratsantrag gemacht hat.


Das zu ändern, kann sehr schwer sein. Mir uns Briefkastenonkels geht das schon überhaupt nicht.

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Kommentar von Wurzelstock
28.09.2016, 01:25

Wenn ich auch keinen Rat für dich habe, muss ich dir doch in einigen Dingen widersprechen:

Dein Leben ist nicht sinnlos.

Du musst tun, was die Ärzte dir sagen - auch wenn Du ihnen nicht vertraust. (Was ich gut nachvollziehen kann.) Wer in einer akuten, tiefen Depression ist, kann nicht psychotherapeutisch behandelt werden, denn er ist nicht erreichbar. Das kann nur mit einer Medikation geändert werden. Erst dann ist eine Psychotherapie möglich.

Vielleicht ein Lichtblick für dich: Die Tatsache, dass Du um diese Urzeit in solcher niedergedrückten Stimmung bist, spricht gegen eine endogene Depression.

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"It only Takes one Person to change your Life - you". Es ist niemals zu spät etwas zu verändern. Du musst es nur wollen.

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Kommentar von Saturnus890
15.09.2016, 13:21

Ahja und wozu?

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ist nicht schlimm, da dein schicksal dich noch aufgehoben hat

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Deine Depressionen sind sehr stark. Ich kann dich nur bedauern. Es tut mir Leid und ich hoffe dass du eine Lösung findest, die zu dir passt. 

Nimm bitte nicht die Eisenbahn. Das ist zu gefährlich. 

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Du musst es mal von einer anderen Seite aus betrachten.

Angenommen Du bist irgendwann kurz vorm Sterben und seelisch, charakterlich etc. immer noch vom Stand von heute (tut mir leid, wenn das zu direkt kommt).

Wirst Du es bereuen, dass Du nichts aus Deinem Leben gemacht hast? Wolltest Du nicht das und das mal machen? Und das andere auch?

Ich sehe es so.

Bevor es mich auf diesem Planeten nicht mehr geben wird, würde ich all meine Ziele erreichen wollen und dem Planeten mein bestes Ich zeigen.

Ich will das Leben leben wofür ich sterben würde.

Wenn ich kurz vorm sterben bin, möchte ich sagen können "Wenn die Zeit gekommen ist, dann ist Sie gekommen. Ich habe alles aus meinem Leben gemacht, was ich machen konnte. Alles was in meiner Macht stand."

Noch so ein bekanntes Zitat, dass Dich vllt zum nachdenken anregt: Nicht jeder der lebt, lebt.

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Kommentar von Saturnus890
14.09.2016, 01:56

Bereuen? Nein, ich kanns ja auch nicht ändern wenn ich sterben sollte, ich hab halt ein bisschen Pech gehabt.  In meinem Zustand bin ich sowieso nicht zu viel in der Lage.

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Kommentar von sgn18blk
14.09.2016, 02:02

Es wird ja auch nicht jedem alles zu recht gemacht. Jeder hat mal gute und schlechte Zeiten. In Deinem Zustand ist man immer noch zu vielen Dingen in der Lage. Mach das beste daraus. Du kannst nicht unter Selbstmitleid sinken, denn das bringt nichts. Die meisten Menschen unterschätzen sich selbst.

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Kommentar von sgn18blk
14.09.2016, 02:24

Woher soll ich das wissen?

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Kommentar von sgn18blk
14.09.2016, 03:02

Ja das Gefühl kenne ich zu gut, aber daraus habe ich gelernt. Man sollte seine Zeit nicht mit zu viel nachdenken vergeuden, wenn man zu vieles anderem in der Lage ist. Und das ist jeder! Es kommt nur drauf an, ob man es will oder nicht.

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