Ist es eigenartig, wenn ein Jurastudent mit einem Altenpfleger befreundet ist?

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11 Antworten

Liebe und Freundschaft, und auch Freundschaft ist eine der vielen Unterarten von Liebe, fragt doch nicht nach dem Berufsstand sondern nach dem Charakter und von daher ist es auch nicht unnormal oder verkehrt, wenn ein Prof. mit einer Putzfrau oder einem Müllmann befreundet ist.

Wenn niemand den Dreck wegräumen würde, wären all die sog. Hochgestochenen, die sich wunder was auf ihren Status einbilden, doch auch nur ein mehr oder weniger, in dem Fall mehr, Nichts und sie würden, ebenso wie alle Anderen mit, im sprichwörtlichen Dreck versinken.

Solche Freundschaften sind so selten, weil sich jeder in `seinen´ Kreisen und seinem Umfeld bewegt und sich die Einen gar nicht näher mit den Anderen treffen, aber wenn es doch, außerhalb dieser Kreise geschieht, kann daraus ebenfalls, oft sogar eine noch bessere, weil wahre Freundschaft entstehen. Wahr deshalb, weil sich eine solche Freundschaft eben auf den Menschen selbst bezieht und nicht darauf, was einem der Andere mal später evtl. nutzen könnte, wie es in den sog. höheren Kreisen meist der Fall ist, aber das ist dann eh keine wahre, richtige Freundschaft in ihrer reinsten Bedeutung. Na, verstehst (hoffentlich), was und wie ich´s meine LG.

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Warum sollte es, wenn Beide sich darüber im Klaren sind, dass keiner über oder unter einem steht?

Oder meint einer von beiden, diese Freundschaft wäre vor Familie oder Freunden peinlich, weil "unstandesgemäß"?

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Nein? Ist doch total egal, welcher Beruf. Genauso ist es egal, welches Geschlecht, welcher Altersunterschied,...solange man sich gut versteht und eine gemeinsame Basis hat ist doch alles super!

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Du kannst als Jurastudent und auch als Student jeglicher anderer Fakultät, befreundet sein mit wem auch immer Du magst respektive wen auch immer Du dafür für würdig erachtest. Das gilt natürlich ebenso für jegliche andere Personen ob nun studiert oder mit einem anderen Abschluss. Ein wenig belustigt füge ich hier noch hinzu, das könnte sich perspektivisch durchaus für dich von Vorteil erweisen, immerhin Du wirst auch älter und gebrechlicher und dann hättest Du an deiner Seite einen geprüften Altenpfleger zum Freund.^^

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Warum sollte das eigenartig sein? Was hat denn der Beruf, die Ausbildung damit zu tun, ob man befreundet ist oder nicht?

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Ist doch egal was sie beruflich machen ?

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Sagen wir mal so, eigentlich ist es die normalste Sache der Welt, allerdings gibt es auch Jurastudenten, welche einerseits noch nicht auf die Reihe bekommen haben, sich dann  aber wiederum extrem viel darauf einbilden, was sie noch erreichen könnten. Die sind dann extrem überhelblich und arrogant und würden sich nie mit Leuten abgeben, die schon wesentlich mehr erreicht haben, aber halt "nur" (in ihren Augen) Altenpfleger sind...

In dem Fall kann man nur hoffen, dass der Altenpfleger nicht so arrogante und bescheuerte Freunde hat... 

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Warum sollte das eigenartig sein? Seit wann spielt der Beruf bei einer Freundschaft eine Rolle - außer vielleicht bei Polizist und Bankräuber?

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Kommentar von Pusteblume8146
22.10.2016, 08:23

Polizist und Bankräuber - ein ungünstiges Paar :D

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Nee? Warum?

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Höchst eigenartig.

Und dann auch wieder nicht, irgendwie.

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Eigenartig ist allenfalls diese Frage.

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