Ist es ehr Gottes Fluch oder sein Segen an einer Behinderung zu leiden?

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12 Antworten

An einer Behinderung leiden die wenigsten Menschen die eine haben. Wenn man das nun mit dem Gedanken betrachtet das es einen Gott gibt, dann würde ich es als eine besondere Herausforderung oder Aufgabe betrachten.

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Kommentar von koro7001
10.09.2016, 21:05

Danke für die Tolle Antwort!

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Alles ist abhängig von Bedingungen, und diese Bedingungen bestimmen, welche Fähigkeiten vorhanden sind und welche nicht.

Behinderte Menschen müssen viele Nachteile ertragen, die aber nur zur Hälfte auf körperliche Einschränkungen zurückgehen. Die andere Hälfte entsteht, daß solche Menschen von der Gesellschaft behindert werden.

Behinderte bemühen sich, bestehende EInschränkungen zu kompensieren, oftmals mit dem Erfolge, daß vorhandene "normale" Fähigkeiten überdurchschnittlich gut ausgebildet werden, was dann wieder ein erheblicher Vorteil ist.

Prinzipiell kann gesagt werden, daß sich beim überwiegenden Teil der Behinderten Nachteile und Vorteile ungefähr ausgleichen (können), jedoch nur, wenn sich sowohl die Behinderten als auch die Gesellschaft um einen solchen Ausgleich bemühen und wenn die entsprechende Wertschätzung durch die Gesellschaft erfolgt.

Es sind deshalb in den meisten Fällen Menschen, die darüber bestimmen, ob eine Behinderung zum Fluch wird, und nicht Gott. Ebenso sind es Menschen, die dadurch dazulernen können (wenn sie wollen), um Dinge zu verbessern, was dann auch solchen nützen kann, die als Behinderte erst noch geboren werden.

Besondere Beachtung sollte eine spezielle Form von Behinderung finden, an der meiner Ansicht nach die Mehrheit der Menschheit leidet bzw. die es genießt.

Damit meine ich die vielen hartnäckig verteidigten Irrtümer, an denen zumeist so herumgewerkelt wird, daß die Geschichte zu einem riesigen Irrtum wird, aber fälschlich als genial bezeichnet wird - bis die Seifenblase platzt.

Diese Art von Behinderung ist ein Fluch, aber ebenfalls einer, der von Menschen hervorgerufen wird und nicht von Gott.

Da ist kein Gott, der verlangt, daß Menschen ausgegrenzt, ausgebeutet, verfolgt oder auch umgebracht werden. Es sind und es waren Menschen, die sich das ausgedacht haben, die sich quasi weltweit diese Art von schwerer ethischer und intellektueller Behinderung selbst geschaffen haben.

Ebenso waren es Menschen, die infolge ihrer Behinderung dieser Art eine solche Gesinnung auch noch in ihre Religionen eingebaut haben (wo es denn in Religionen vorkommt) und ihren "Privatgott" in dieser Weise definiert haben.

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Ich vermute Gott hält sich da raus.

Wenn Jemand an einer Behinderung leidet,ist es für ihn sehr schwer,aber Gott dafür verantwortlich zu machen,oder ihm dafür dankbar zu sein,kommt nur einem Menschen in den Sinn.

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Hat nichts mit Gott zu tun. Eine Behinderung ist das (willkürliche) Ergebnis von natürlich auftretenden Fehlern während der Schwangerschaft.

Wenn man das schon mit Gott in Verbindung bringen möchte (wie anscheinend einfach alles), dann gibt es da einen netten Satz den ich einmal von einem Gläubigen gelesen habe.

-"Behinderte sind auf der Erde, weil Gott jene testen will, die nicht behindert sind. Er testet unsere Dankbarkeit dafür, dass wir "normal" sind."

In Anbetracht dessen, das in den Augen dieses netten Christen Behinderte nicht mehr sind als Testobjekte, halte ich mich dann doch lieber an die wissenschaftliche Erklärung dafür. Die ist um einiges Humaner.

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Das Leid im Leben kommt durch die Schikane des Teufels

und Gott wil oder kann nicht eingreifen,

doch manchmal hilft er schon denke ich

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Die häufigsten Ursachen vonBehinderungen sind meistens Unfälle oder Gendefekte bei der Entwicklung des Embryos im Mutterleib.

Ein Gott hat damit relativ wenig zu tun.

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Es ist schicksal. Allah macht was Er will. Vielleicht eine Prüfung für die Eltern und die anderen Menschen.

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Kommentar von Ryuuk
10.09.2016, 23:10

Allah ist also ein Tyrann.

Und ein Sadist, der Leute willkürlich verkrüppelt.

Und damit weder gerecht noch barmherzig.

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Wenn man an einer Behinderung leidet, dann wird man es wohl eher als Fluch sehen. Etwas anderes ist es, wenn man eine Behinderung hat, und diesen Zustand (auch wenn das nicht einfach ist) annimmt als Tatsache.

Es ist einfach etwas mit dem man klarkommen kann ohne verbittert zu werden. Bei vielen Menschen muss nicht erst eine Behinderung im Spiel sein dass sie in Selbstbmitleid verfallen.

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Ob es Gott gibt, weiß leider keiner. ist mir eigentlich auch egal, haben keine wahl, bleiben einfach da.

Ich denke eher eine Behinderung sollte dafür sein, das wir in der Nahrungskette enden gegen stärkere Feinde. 

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Es hat null mit Gott zu tun, ob jemand behindert ist. Ein Gott, wie ihn die antiken Religionen ausmalen, existiert nicht

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Kommentar von koro7001
10.09.2016, 20:51

Wieso den nicht?

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Es gibt keinen Gott.

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Kommentar von koro7001
10.09.2016, 20:52

Die Frage muss jeder für sich alleine beantworten. Für mich lautet die Antwort: Es gibt Ihn!

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Ich wüßte nicht was Gott mit einer Behinderung zu tun hat.....

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