Ist es egoistisch für andere zu beten damit es einem selbst besser geht?

30 Antworten

Es ist sowohl egoistisch als auch altruistisch. 

Der Teil mit "für andere" ist sozial, der Teil mit "einem selbst" ist egoistisch.

Es ist ein sehr praxisnahes Beispiel, denn schwarz-weiß gibt es meistens nur in der Theorie. Dort ist es wichtig, schärfer zu trennen, damit sich die Unterschiede besser herauskristallisieren und man besser vergleichen kann und Eigenschaften identifizieren kann.

Um was betest du denn? Vielleicht darum, daß dein Nachbar 6 Richtige im Lotto hat und dir die Hälfte des Gewinns überläßt?

Unabhängig von der Streitfrage, ob es Gott gibt oder nicht, ist es sehr unwahrscheinlich, daß ein solcher Gott z. B. interesse am Lotto hat.

Und auch sonst macht es viel mehr Sinn, wenn sich Menschen gegenseitig aktiv helfen, anstatt um ein Wunder zu beten und ansonsten gar nichts zu tun.

SIcher kann das Beten auch schon mal purer Egoismus sein, abhängig vom Kontext, muß es aber nicht.

Wie sieht's wohl mit dem Glauben an ein Paradies aus? Ist es egoistisch, auf ein Dasein in einem Paradies zu hoffen und darum zu beten? Und was ist mit der Hölle? Könnte es sein, daß sich Strenggläubige die Hölle für "Ungläubige" nur deshalb wünschen, weil sie befürchten, anderenfalls die Segen des Paradieses mit zu vielen anderen teilen zu müssen?

Doch das Beten selbst kann man natürlich auch anders sehen. Wenn man wirklich ernsthaft um das Wohl eines anderen besorgt ist und dann betet, weil einem sonst nichts Brauchbares mehr einfällt, dann kann theoretisch der Effekt eintreten, daß der dabei entsprechend angeschobene "gute Charakter" dafür sorgt, daß man anschließend eine nützliche Idee bekommt, durch die manches besser wird.

Unter dem Strich ist es tatsächlich so, daß man eher von jemandem einen Nutzen erwarten kann, der dazu in der Lage ist, als von jemandem, der infolge eingener Probleme dazu nicht mehr imstande ist. Doch das ist dann wohl eher eine soziale Grundfunktion und trotz mancher Ähnlichkeit in seiner Bedeutung etwa anders als schnöder Egoismus. Doch auch da verliert die Sache ihren Wert, wenn der Fokus tatsächlich nur auf dem eigenen Vorteil liegt.

Wenn du für andere betest und wirklich willst, dass es ihnen besser geht und es geht dir dabei/danach auch gut, dann ist das doch OK. Es darf einem selber auch gut gehen.

Lass die gläubigen Menschen für die du betest aber wissen, dass du für sie betest. Die, die nicht gläubig sind würde ich damit nicht "nerven".

Es gibt nämlich wissenschaftliche Studien zur Wirksamkeit von Gebeten. Das Ergebnis ist im Grunde, dass es egal ist, ob Menschen für dich beten oder nicht, mit einer Ausnahme. Wenn derjenige für den man betet auch gläubig ist und weiß, dass andere für ihn beten, dann wird er mit einer ganz geringen Chance eher wieder gesund, als wenn er denkt, dass keiner für ihn betet. Daraus lässt sich folgern, dass es nicht an den Gebeten an sich liegt, sondern daran, dass der Kranke weiß, dass andere an ihn denken und ihm Gutes tun wollen. Ergo - wenn man betet muss man sagen, dass man betet.

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