Ist es egal,wenn man Dinge logisch schlussfolgert,aber dennoch das macht,was man zuvor als schlecht empfand?

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4 Antworten

Normal im Sinne dessen, dass Menschen dazu neigen, auch Dinge zu tun, die ihnen schaden: ja. Gut für dein Selbstwertgefühl, deine Gesundheit und vieles andere: nein. Und das ist der Punkt.

Du bist an das Ganze jetzt eine Weile rational rangegangen, das funktioniert aber nicht auf Dauer, denn dein Unterbewusstsein will alles beim Alten belassen, weil es sich dann paradoxerweise sicherer fühlt (keine Änderung=keine Probleme, unser Unterbewusstsein ist zwar in vieler Hinsicht genial, aber bei dem Thema extrem dumm). 

Du kannst die Dinge nicht auf einen Schlag mit Gewalt ändern, dazu braucht es kontinuierliche Änderung deiner Gewohnheiten. In deinem Inneres haben sich einige ziemlich ungesunde Glaubenssätze festgesetzt, die du erstmal sorgsam wieder herauslösen und ersetzen musst. Das braucht Zeit und ist am Anfang ziemlich schwer, aber ich kann dir versprechen: es wird leichter und es lohnt sich. 

Lass dich vor allem nicht von "schön und schlank in x Tagen"-Blabla einlullen, und gib kein Geld für "spezielle Diäten" aus, wirkliche Veränderung reift in dir heran, wenn du dich um sie kümmerst, und dafür braucht es nur regelmäßige Besinnung und eine Idee, wie man an sowas herangehen kann. Dafür rate ich zu "Lebenshilfe/Selbsthilfe"-Büchern, die dich ernst nehmen und deine Werte, Wünsche und Ziele in den Mittelpunkt stellen. Denn das solltest du auch tun. 

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Normal ist's sicher nicht. Allgemein das man sich so viel mit Gewicht usw. beschäftigt. Mir geht's leider genau so. Erstelle mir schon einen Plan mit Ernährung und Sport.. Dabei bin ich knapp am Untergewicht. Weißt du denn was die Ursache für dein gestörtes Essverhalten ist? &Wie alt bist du + Größe und Gewicht? Wünsche dir alles Gute! 

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Nein. Und das weißt Du auch. Du weißt, dass es nicht normal ist, nicht zu essen. Du weißt auch, dass es nicht gut ist, so zu leben. 2 Monate hast Du den Weg in die Normalität geschafft. Mach einfach weiter so, es kann ja überhaupt nix geschehen.

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Vordenkerin 05.03.2016, 15:52

Vielleicht wäre das besser,wenn alles wie voher wäre .. Dann hätte ich was um mich in Stressreaktionen besser abreagieren zu können und vielleicht werde ich ja irgendwie dicker und verliere die Kontrolle ohne Das alles.

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Schwoaze 05.03.2016, 15:58
@Vordenkerin

:-)   ... wenn Du mit mir redest (schreibst), redest Du mit jemandem, der ein absoluter Genuss-Mensch ist.

Es kann ein Genuss sein, in der blühenden Wiese einen Schmetterling zu beobachten.

Es ist ein Genuss für mich, die Abendlektüre ins Federbett gekuschelt zu beginnen.

Aber es kann genauso genussvoll sein, sich einen Tee zu machen, und ein herrlich zartes Croissant dazu zu essen.

Im Hinblick auf das Ergebnis ist es für mich auch ein Genuss, mir ein  gutes Mahl zuzubereiten. ... ich nehme an, das hast Du noch nie versucht. Vielleicht kannst Du einmal mit Deiner Mutter gemeinsam etwas kochen. Oder besuche einen Kochkurs.

Vielleicht erscheint es Dir dann weniger... unangenehm, zu essen.

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Bulimie (Essen mit nachträglichem erbrechen) ist eine
Essstörung und endet tödlich, wenn man nichts dagegen tut.

Aus deiner Erklärung kann man leider nicht erkennen, was
denn dein Problem ist.

Um brauchbare Antworten zu erhalten, musst du mehr von dir
erzählen, unter anderem wie gross und wie schwer du bist.

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