Ist es dumm eine Meinung zu aeußern, die sich von der breiten, der Masse unterscheidet?

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10 Antworten

Hallo!

Das kommt auf den Standpunkt an. Wer ungern auffällt und lieber mit der Masse schwimmt bzw. Angst davor hat, nicht von jedem gemocht zu werden, der sollte seine Meinung möglichst dem Mainstream anpassen bzw. dem sei sogar geraten, auf die Bildung eigener Ansichten zu verzichten. Das Wahre ist das m.E. nicht, aber alle sollen glücklich sein.

Ich persönlich bin jedoch einer, der sich eigene Meinungen bildet ----> so wurde ich erzogen & ich bin zwar kein kontroverser Schreihals und kein chronischer Quertreiber, aber einer der sagt, was er denkt.. auch wenn das anderen mal nicht passt oder jemand deswegen auch meint, dauerhaft Probleme mit mir haben zu müssen, nur weil ich ihm nicht nach dem Mund rede. 

Es kommt aber immer stark drauf an wie man seine Meinung vertritt -----> ich lasse mich z.B. auch gern eines Besseren belehren & betrachte meinen Standpunkt nicht als Maß aller Dinge, betone das auch immer.. und bin stets offen für neues, lasse mich gern überzeugen :) So habe ich das von meinem Opa gelernt, so war er auch selbst & er fuhr damit so gut wie ich auch. Und allen kann man's nie recht machen bekanntlich^^ man kann niemals "everybody's Darling" sein ;)

Wer hingegen barsch, belehrend und nach dem Motto "ich Chef, du nix" auftritt, der braucht sich nicht zu wundern, wenn er nicht mehr geachtet wird oder keiner mehr mit ihm was zu tun haben will. 

Auch hier kommt es wieder auf die Mitte an. Wenn man sich ausschließlich nach dem Mainstream richtet, ist man ein Lemming, verliert seine eigene Identität, gibt sich selbst auf.  Beliebt ist übrigens so ein Mensch auch nicht, denn er gilt als charakterschwach und erntet Verachtung.

Aber als Quertreiber um des Quertreibens willen wird man auch nicht glücklich. 

Man darf sich nicht verkaufen, aber man sollte schon abschätzen können, wo man mit den Wölfen heulen sollte und wo lieber nicht.

Wenn ich also in der Fankurve von Borussia Dortmund stände, würde ich nicht unbedingt für die Bayern jubeln. Ich würde also den MIttelweg wählen und höflich lächeln.

Es ist venünftig, auch eine dem Mainstream entgegenstehende Meinung zu äußern. Allerdings bleibt es meistenteils für lange Zeit wirkungslos.

Doch wenn es eine vernünftige Meinung ist, bei deren Befolgung sich eine Menge Schaden beheben läßt, dann findet sich irgendwann auch ein mit vielen Titeln behangener Möchtegern-Experte, der diese Meinung aufschnappt und sie als die seine verkündet, ohne selbst wirklich zu verstehen, wovon er redet. Doch auch das macht nichts, denn andere werden die Sache weiterverfolgen und etwas daraus machen.

Nicht zwingend. Du solltest sie aber ausreichend begründen und vertreten können. Und man sollte immer bereit sein sich eines besseren belehren zu lassen.

Jeder sollte seine Meinung sagen und sie auch begründen ... das trauen sich nur sehr wenige . Die Meisten sind " Ja- Sager " und sagen nicht ehrlich ihre Meinung  - ist leider so !

Es ist nicht dumm, sondern manchmal unangebracht. Es kommt darauf an, mit wem du diskutierst. Deutschland ist ein freies Land, in dem jeder seine Meinung frei äussern kann. Allerdings wird man schnell in eine rechte oder linke Ecke gesteckt, wenn man sagt, was man denkt, deshalb behalte ich manchmal meine Meinung für mich. 

Jeder hat Meinungsfreiheit. Ich finde es manchmal sehr traurig das sich viele der überragenden Menge anschließen, angst haben ihre eigene Meinung zu vertreten. 

Nein. Wenn du deine Meinung ordentlich begründen kannst, ist es nie falsch seine Meinung zu äußern.

Es ist in meinen Augen nur dann dumm, wenn du eine Meinung äußerst, aber sie nicht begründen kannst UND wenn du keine anderen akzeptierst.

Was ist denn die breite Masse? Die Mehrheit?

Dann müssten auch alle Parteien schweigen. Die CDU/CSU hatte 41,5 %, d. h. 48,5 % sind die Mehrheit. Die SPD hatte bei der letzten Wahl 25 %. Also, denken 75 % anders. Noch schlimmer bei Grünen und Linken.

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