Ist es die Natur von Frauen, unterwürfig/devot zu sein?

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Ich glaube ja, die moderne Zeit zwingt die Frau in eine mehr aktive dominantere Rolle, die ihr aber bis auf ein paar wenige Ausnahmen nicht wirklich liegt.

Ich denke es liegt in der Natur der Frau, eine unterstützende Rolle einzunehmen, während der Mann, wenn es denn einen gibt, die Entscheidungen in der Beziehung trifft.

Bedingt durch die Anisogamie der Geschlechter (Männer produzieren viele Gameten, die Spermien, die jedoch nur klein, wenig energiereich sind und investieren in die gemeinsame Zygote herzlich wenig; Frauen produzieren dagegen nur wenige Gameten, die Eizellen, die dafür jedoch groß und energiereich sind und investieren in die gemeinsame Zygote sehr viel) verfolgen die beiden Geschlechter in der Regel unterschiedliche Fortpflanzungsstrategien.

Aus Sicht des Männchens, das ja wenig in die Zygote investiert, ist es sinnvoll, seine vielen, kleinen Schwimmer möglichst zahlreich "an die Frau" zu bringen, sich also mit so vielen Weibchen wie möglich zu paaren.

Das Weibchen dagegen investiert in den Nachwuchs von vorneherein sehr viel. Aus dessen Sicht ist es daher sinnvoll, sicherzustellen, dass -wenn das Männchen schon nicht viel zum Nachwuchs beiträgt- wenigstens das Männchen mit den besten Genen (also das, das allgemein am gesündesten und vitalsten ist) zu wählen, um dem Nachwuchs diesen Vorteil durch die erfolgreichsten Gene zu ermöglichen. Aus diesem Grund ist bei vielen Spezies das Weibchen eben nicht der devote, unterwürfige Teil, der jede Paarung stumm über sich ergehen lassen muss, sondern ihm obliegt die Entscheidung, mit welchem Männchen und ob es sich überhaupt mit diesem paaren will (Biologen bezeichnen das als female choice oder Weibchenwahl).

Man weiß natürlich nicht, in welcher sozialen Organisationsform die ersten Frühmenschen gelebt haben. Wenn überhaupt, dann gibt es darüber nur wohlbegründete Vermutungen. Es wäre bestimmt aufschlussreich, wenn man aus Funden von ganzen Frühmenschengesellschaften genetische Proben entnehmen könnte, um zu entschlüsseln, wer mit wem verwandt war. Daraus könnte man wohlbegründet ableiten, welches Geschlecht beispielsweise in der Geburtsgruppe verblieb und welches abwanderte. Doch dafür gibt es leider nicht genügend Datenmaterial, da man in der Regel nur Überreste von Einzelindividuen findet. Jedoch gibt es einige Indizien dafür, dass bei den Australopithecinen die Weibchen ihre Geburtsgruppe verließen (siehe unten).

Einige Hinweise auf das Sozialleben könnte auch das Studium Menschenaffen liefern. Von denen nimmt man an, dass sie noch heute eine recht ähnliche Lebensweise führen wie sie die ersten Frühmenschen hatten. Gerade vom Studium des Soziallebens unserer nächsten Verwandten, des Schimpansen (Pan troglodytes) und des Bonobos (Pan paniscus), erhofft man sich Einblicke in unsere eigene Vergangenheit. Doch auch das bringt uns in ein ziemliches Dilemma, denn die soziale Organisationsform dieser beiden Menschenaffenarten könnte kaum unterschiedlicher sein. Fangen wir vielleicht bei den Gemeinsamkeiten an: Schimpansen wie auch Bonobos leben in Vielmännchen-Vielweibchen-Großgruppen (multi-male-multi-female groups), die sich in kleinere Untergruppen trennen, gelegentlich wieder zusammen kommen oder bei denen einzelne Individuen von einer in eine andere Untergruppe überwechseln (fission fusion groups). Für gewöhnlich verbleiben die Männchen zeitlebens in ihrer Geburtsgruppe (männliche Philopatrie), während die Weibchen mit dem Eintreten in die Geschlechtsreife ihre Geburtsgruppe verlassen, um sich einer anderen Gruppe anzuschließen (dies dient offensichtlich der Inzucht-Vermeidung). Von Australopithecus-Fossilien wissen wir, dass offenbar auch bei unseren Vorfahren eher die Weibchen umherwanderten, das kann man zumindest aus Isotopen-Analysen von Zähnen unserer frühesten Vorfahren interpretieren.

Ein großer Unterschied zwischen Schimpansen und Bonobos besteht jedoch in der Dominanzhierarchie. Bei Schimpansen dominieren die Männchen die Weibchen. Häufig gibt es Konflikte, die durch heftige Auseinandersetzungen ausgetragen werden. Doch es gibt auch Allianzen zwischen miteinander verbündeten Männchen, insbesondere, wenn sie mit anderen Schimpansengruppen regelrechte Kriege bis hin zur Auslöschung einer kompletten Schimpansengruppe führen oder sich zur gemeinsamen Jagd auf Stummelaffen verbünden.

Bei Bonobos verhält es sich ganz anders. Die Weibchen dominieren hier die Männchen. Es gibt zwar auch hier Auseinandersetzungen, doch werden diese meist schnell beigelegt und friedlicher gelöst. Insbesondere kommt der Sexualität der Bonobos hierbei eine besondere Schlüsselrolle zu. Sex wird von Bonobos genutzt, um Stress in der Gruppe beizulegen und ganz offensichtlich scheinen Bonobos ihn auch zu praktizieren, weil er ihnen Spaß macht, so praktizieren sie beispielsweise auch gegenseitigen Oralverkehr, der ganz und klar nicht der bloßen Fortpflanzung dienlich sein kann. Nicht nur verschiedengeschlechtlicher Sex kommt bei Bonobos vor, sondern auch gleichgeschlechtlicher Sex wie genito-genitales Reiben zwischen Bonoboweibchen (GG-Rubbing) oder "Penis-Fechten" zwischen Männchen. Zwar ist es vermessen, wenn man behauptet, dass Bonobos ständig miteinander Sex hätten, doch es kommt häufig vor (allerdings dauert der eigentliche Akt dann auch nur wenige Sekunden). Grundsätzlich sind Bonobos also die wesentlich entspanntere und friedlichere Spezies.

Ob unsere Vorfahren aber in ihrem Verhalten eher den Schimpansen ähnelten oder eher den Bonobos, sie sich eher wie eine Mischform aus beiden oder aber gänzlich anders verhielten, darüber können wir nur spekulieren. Grundsätzlich können wir aber annehmen, dass wir durch beide Spezies etwas über unser eigenes, sehr komplexes und vielschichtes Sozialleben lernen können. Viele Verhaltensweisen, die bei uns auftreten, finden wir sowohl bei Bonobos als auch bei Schimpansen wieder.

Es war niemals „notwendig“, dass die Frau dem Mann unterstellt war. Männer sind oft stärker als Frauen und haben oft das Bedürfnis, Macht auf Schwächere auszuüben. Das hat nicht das geringste mit Notwendigkeit zu tun.

Übrigens geht es hier nur in zweiter Linie um den Wert von Menschen. Frauenrechtlerinnen wollen vor allem respektiert und nicht benachteiligt werden. Sie wollen selbst über ihr Leben entscheiden können. Sie wollen nicht wie Objekte behandelt werden. Das sind alles vernünftige Forderungen.

Die können aber nicht durchgesetzt werden, wenn Leute glauben, Frauen wären natürlicherweise die Angestellten der Männer.

Um sich gegenseitig zu respektieren, muss man sich erst mal auf einer Augenhöhe begegnen.

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Hallo, ich mache mir in letzter Zeit wirklich Gedanken, ob Religion für Gott wichtig ist, denn es heißt ja, dass Gott seine Schöpfung und somit auch den Menschen liebt. Nun gab es ja auf dieser Welt viele Religionen und Menschen, nicht nur in der Gegenwart, auch in der Vergangenheit.

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Was glaubt ihr?

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