Ist es Betrug, während einer Privatinsolvenz neue Schulden zu machen?

6 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Alle Schulden, die vor der Inso entstanden sind, fallen in die Inso, Schulden nach Insolvenzeröffnung sind neue Schulden, die muss Dein Bekannter bezahlen. Die alten Gläubiger muss der TH mit aufnehmen, Dein Bekannter soll den Gläubiger den Eröffnungsbeschluss schicken, die wenden sich an den TH, aber nur für die alten Schulden. Die Inso kann Dein Bekannter nur beenden, wenn alle Schulden bezahlt sind, man kommt sonst aus der Inso nicht raus.  Da hat der Insolvenzberater was falsches gesagt, wenn RSB beantragt wurde, kann die nächst Inso erst wieder in 10 Jahren beantragt werden. Man sollte diesen Weg aber nur einmal gehen, sonst hat man nichts daraus gelernt.

Danke! Kann man denn die genauen Bestimmungen irgendwo nachlesen?

0
@Kombi753

Sorry. fasch geantwortet, das steht in der Insolvenzordnung.

0

Die Frage ist, ob ein Betrug vorliegt. Geantwortet wurde darauf nicht wirklich, sondern es wurde auf die Restschuldbefreiung eingengangen. Ob das nun wichtiger ist oder nicht....

Wenn eine Person ein Rechtsgeschäft eingeht (z.B. Kauf, aber auch ein gerichtlicher Vergleich) und weiß, dass er/sie die Gegenleistung nicht erbringen kann, spricht man von einem "Eingehungbetrug" nach § 263 StGB. Das kann durchaus strafbar sein.

 

 

Hallo Theresa2,

Betrug oder nicht, viel schlimmer wird es sein, wenn ihm die Restschuldbefreiung nach 6 Jahren versagt wird. 

Gruß

Viktor Müller

 

Was möchtest Du wissen?