Ist es besser, Waschmittel direkt in die Waschmaschine auf die Wäsche zu tun?

17 Antworten

Wird das Waschmittel über den Einspülkasten in die Maschine gespült, rieselt ein Teil davon (5-20%) in Ablaufschlauch und Pumpe und ist für die Wäsche verloren. Einige Geräte verhindern dieses Absinken des Waschmittels durch eine Absperrvorrichtung im Bottichboden. Man kann das Waschmittel aber auch direkt in die Wäsche geben (z.B. in ein "Ökosäckchen" oder einen Strumpf). Ein weiterer Vorteil: der Einspülkasten "verklebt" und versport nicht. (Schimmelpilze ernähren sich u.a. von Waschmittelresten). Ich persönlich mach erst das Waschmittel in die Trommel und lass es durch die Löcher der Trommel komplett durchrieseln, und lege erst dann die Wäsche rein. Seit Jahren beste Ergebnisse uns keine versiffte Waschmittelschublade.

Also es ist nicht schlimm, wenn Du das Waschpulver direkt in die Waschtrommel gibst. Die Wäsche wird trotzdem sehr gut durchgespült, denn die Maschine spült ja mehrmals, je nachdem welches Programm Du benutzt. Beim Pulver passiert es leider sehr oft, dass es nicht aus der Spülkammer zur Wäsche transportiert wird, sondern in der Kammer bleibt und verklumpt. Deshalb tu ich es immer in die Trommel. Flüssigmaschmittel gebe ich aber in die Kammer und die Wäsche wird super weich. Probier einfach beide Varianten selbst aus und Du wirst sehen, was Dir am besten gefällt.

Man braucht nicht Chemiker zu sein. Zeichnet einfach vor eurem geistigen Auge was alles in einer Waschmaschine passiert und lasst Eure Erfahrung mit einwirken.

Es hängt von vielen Faktoren ab:

  • Auflösbarkeit des Waschmittels (wichtig bei Pulver);
  • Zusammensetzung des Waschmittels (auch hier bei Pulver gerade in dieser Frage relevant);
  • Verarbeitung des Waschmittels von der Spüllade bis zur Trommel: Was die Waschmaschine so alles macht (Wasser beimengen), wie gut sie es macht (zweimal schwach rühren oder kräftig durchmischen; Samsung fügt bei ihren neuen Waschmaschinen auch Luft und damit Bläschen zu), wie sie das Waschmittel dann durch die Trommellochung auf die Wäsche verteilt (von unten, oben, AEG z.B. spritzt die Lauge zu Anfang kräftig in die Wäsche).

  • Alle modernen Waschpulver sind gut auflösbar, sie sollten aber nur in die Trommel gegeben werden, wenn man sie vorher in einen mehrlagigen Beutel gibt. Denn sonst kommen sie ganz heftig in Berührung mit empfindlicher Farbwäsche. Außerdem verteilt sich loses oder in Dosierkugeln gegebenes Pulver bei den ersten Bewegungen auch ein wenig dorthin, wo es sich schwer löst, z.B. in die Gummidichtung. Da heute alle Hersteller hoffen/davon ausgehen, dass Nutzer die Spüllade nutzen, gibt es auch keine Waschmittelsäckchen mehr, die in den 70ern in jede Waschmittelpackung und noch bis Mitte 90er gegen ein Telefonat kostenlos erhältlich waren.

  • Dadurch, dass moderne Waschmaschinen das Pulver mit Wasser durchmischen, bevor sie die Lauge in die Trommel geben, hat die Schublade einen kleinen Vorteil gegenüber der Trommeleinfüllung mit oder ohne Waschbeutelchen. Das Waschmittel ist so in Laugenform sofort wirksam. Doch der Vorteil ist minimal: Eine Lauge wird bei der Trommeleinfüllung ein paar Minuten später produziert, so 2-4 Minuten. In diesem Fall ist es die Trommelbewegung zusammen mit dem Wasser und der Wäsche, die auf das Pulver runterklopft, die das Pulver zur wirksamen Lauge macht. Hat man ein stundenlanges Programm, fallen 2-4 Minuten nicht zum Nachteil aus. Hier räumt das Programm dem Reinigungsmittel alle Zeit der Welt ein, um sich sauber durch die Ganze Wäsche zu entfalten und auf Fleckenfang zu gehen.

  • Anders sieht es aus, wählt man ein Expressprogramm aus, also ein Programm wo schnell gewaschen wird. In diesem Fall handelt es sich eher um eine Auffrischung als um eine Wäsche, denn es kann höchstens nur leichter Schweiß ausgewaschen werden - die Hauptwäsche dauert im Schnitt weniger als 15 Minuten, was kann man mehr erwarten? Da muss die Waschlauge sofort produziert werden. 2-4 Minuten Zeitverlust fallen hier gravierend auf die zur Verfügung stehenden 15 Minuten aus. Hier zählt jede Minute, Lauge muss sofort her und mit schnellen und abrupten Bewegungen wird die Wäsche in der Trommel hin und her bewegt.

  • Bei Eco-Programmen ist die Wäsche dankbarer, wenn die fertige Lauge direkt "von oben kommt" (von der Schublade). Denn diese Programme geizen mit Wasser. Die Trommel muss mit wenig Wasser bei der Wäschereinigung auskommen, durch die geringe Menge Wasser wird die Bildung von Lauge aus Pulver in der Trommel verzögert.

  • Spezielle Optionen der Waschmaschine fallen bei der direkten Trommeleinfüllung aus. Das von Samsung angepriesene SchaumAktiv verleiht der Waschlauge Sauerstoff und Bläschen nur auf dem Weg von der Spüllade in die Trommel. Candy hat auch so ein ähnliches System. Ob solche Optionen Vorteile bringen gegenüber klassischen Systemen ohne Schaum-/Bläschenproduktion, ist allerdings noch zu beweisen.

  • Waschgels und -flüssigkeiten kommen direkt in die Trommel. Eine Kugel muss nicht zwingend sein, denn spätestens nach zwei Umdrehungen der Trommel verabschieden sich 90% der Flüssigkeit von der Kugel und machen ihren eigenen Weg durch Umdrehungen, die Wäsche und das Wasser. In die Spüllade sollten sie auch nicht gegeben werden, weil sie dort stark verkleben und bei mangelnden Hygienemaßnahmen (regelmäßig reinigen!) viel, aber viel schneller als Pulver verschimmeln.

  • Spätestens dann, wenn man unbekannte Waschprogramme nutzt, deren Verhalten man nicht kennt oder wenn Vorwäsche dazugezählt wird, sind Waschgel und/oder die Trommel zur Einfüllung ungeeignet, da Waschgels sofort aus der Schublade auslaufen und die Waschmaschine zudem zwei Fächer der Schublade zu unterschiedlichen Phasen nutzt. Auch Weichspüler erfordert seinen eigenen Zeitpunkt und eine Extrakammer in der Schublade. Will der Nutzer Trommeleinfüllung und Weichspüler in Einklang bringen, muss er manuell die Waschmaschine erneut anschmeißen und ein Extraprogramm der Waschmaschine nutzen, dessen Ablauf er kennt und von dem er weiß, dass der Weichspüler nicht weggespült wird.

  • Beim ersten Kontakt des Waschmittels mit der Wäsche in der Trommel sollte das Waschprogramm gleich gestartet werden, sonst können Flecken oder Ausbleichungen verursacht werden.

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