Ist es besser vor einer MPU zum Verkehrspsycholgen zu gehen oder ohne Gespräch zur MPU.Jemand erfahrung gemacht damit?

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3 Antworten

Hallo

weißt du warum die MPU auch "Idiotentest" genannt wird?

weil jeder der ohne Vorbereitung zur MPU geht ein Idiot ist:-)

Okay, zu deiner Frage:

weißt du was innere Motive sind? (wenn ja, dann erkläre den Unterschied zu den äußeren Motiven)

weißt du was eine Vermeidungsstrategie ist?

ein Verkehrspsychologe bereitet dich am besten auf die MPU vor, besser als ein Seminar oder ein kostenloses Forum im Internet

die Vorbereitung dauert in der Regel ca. 10 Std, kostet zwar für 90 Minuten ca. 110€ ist aber sehr gut angelegtes Geld

bei diesem VP bekommst du auch ein Beleg über die Stunden die du bei ihm hattest, dieser Beleg wird am Tage der MPU sehr gerne vom Gutachter gesehen und natürlich auch dementsprechend sehr hoch angerechnet

Nun, ich schreibe Dir mal, was der GA von Dir erwartet:

Der Proband hat sein Fehlverhalten akzeptiert und beschönigt nichts

Der Proband hat die Ursachen für sein Fehlverhalten analysiert und dabei nicht nur die äusseren Motive (Druck, Fehleinschätzungen) sondern auch die inneren Motive (Dinge wie Akzeptanzsucht, Geltungsbedürfnis, Unsicherheit) analysiert

Der Proband hat aus dieser Analyse Vermeidungsstrategien entwickelt, wie er zukünftig bei entsprechenden Lagen reagiert und vermeiden kann, sich wieder fehl zu verhalten

Der Proband hat diese Vermeidungsstrategien eingeübt und über eine gewisse Zeit stabil gelebt

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Naja, nicht jeder Mensch braucht unbedingt einen Verkehrspsychologen zur Vorbereitung.

Viele schaffen es auch ohne psychologische Begleitung.

Allerdings sollte man sich schon intensiv mit der MPU beschäftigen und darauf vorbereiten. Wenn man ein reflektierter Mensch ist und gut an sich arbeiten kann, braucht man nur das Wissen um die bereits genannten Punkte wie Motive, Vermeidungsstrategien etc. und kann dann auch bestehen. Der Punkt ist eben alles in dem Zusammenhang seines Vergehens zu erforschen und sich wirklich zu verändern.

Denn, ohne eine gelebte Veränderung und die richtigen Argumente zu allen Fragen des Gutachters, die auch nicht nur dahingesagt sind um zu bestehen sondern auch ehrlich gemeint, wirst Du niemanden überzeugen können. Schon gar nicht einen Psychologen.

Also, die richtige Antwort auf deine Antwort ist also, das ist abhängig vom Typ und von der Art und schwere des Vergehens.

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Kommentar von General78
02.12.2015, 22:05

Ich muss eine MPU machen wegen meinen Einträgen im Führungszeugniss!..keine Verkehrsdelikte,keine Drogen,kein Gewalt ,Kein Alkoholdelikte...alles nur Betrug oder Urkundenfälschung!Da fällt die MPU wohl etwas anders aus als bei den anderen Delikten,oder?

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Ja ist es, es fast unmöglich ohne entsprechende Vorberreitung die MPU zu bestehen du musst einen Psychologen davon überzeugen warum du dich so Verhalten hast ( Also Situationsbedingt).Die wollen aber präzise Antworten und hören das du dich mit deinem Problem auseinander gesetzt hast.Und das ist ohne Hilfe nicht so einfach zu schaffen.Hilfe bekommst du auch online: www.mpu-forum.de

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