Ist es bereits eine Drogenabhängigkeit, die schädigt?

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8 Antworten

Îch selbst halte davon auch nichts.

Gut, es mag Leute geben die davon überzeugt sind das es nicht schädlich ist... Andererseits gibts aber auch Leute bei denen es sich schädlich auswirkte (Psychosen etc...).

Ehrlich gesagt würde ich auch nicht mit jemandem im Auto sitzen wollen von dem ich weiß das er regelmäßig kifft. Wär mir zu gefährlich (für mich und andere Verkehrsteilnehmer).

Dieses "Ich bin nicht abhängig und könnte damit jederzeit aufhören" ist so eine Sache für sich. Das sagen Nikotinabhängige, Alkoholabhängige, Leute die sich ritzen oder die süchtig danach sind Kalorien zu zählen oder sich zu übergeben... etc.

Ich selbst könnte auch nicht in die Zukunft planen mit einem Menschen der kifft o.ä. ... Okay, in x Jahren kann viel passieren, aber "wenn", dann möchte man ja mit dem Partner auch vielleicht irgendwann mal zusammenziehen, eine Familie gründen. Doch wenn (irgendeine) Sucht von einem der Beteiligten Besitz ergriffen hat, dann wird das Zusammenleben schwierig ohne Ende.

Naja, nur meine eigene Meinung... kann ja jeder so sehen wie er/sie es mag.

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Kommentar von suddengirly
12.08.2016, 21:20

Bin da ganz deiner Meinung. War nur so naiv, da ich ihn natürlich über alles geliebt hab, bzw es immer noch tu, und dachte, dass es aufhören würde und dass es eh nur ne Phase ist. Mittlerweile wird es halt aber nur schlimmer und das mit dem Speed hat mich auch extrem schockiert. Ich hätte auch keine Lust mit jmd zsm zu wohnen, der regelmäßig high rumsitzt bei mir und genrell das Geld fpr Drogen ausgibt, aber hab wie gesagt immer noch an das Gute geglaubt.

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15g am Tag ist heftig !! Wie bezahlt er seinen Konsum ? Habe selber 3 Jahre lang gras und Chemie konsumiert... Gras als suchtdroge (unbewusst für mich war es lifestyle) und Chemie nur hin und wieder mal am Wochenende ... Bin jetzt seit 3 Jahren von Cannabis weg , weil ich mpu machen musste und da auch rausgegangen mit den wissen es hat nix gebracht... Aber egal ich rauche jetzt vllt 2-3 mal im Jahr einen  und bleibe auch 2-3 mal im Jahr bei chemie (xtc + speed) ... Das zu meiner Vorgeschichte.

Das dein Freund soviel Gras konsumiert sollte dir keine Sorgen machen , spätestens wenn er damit richtig auf die fresse fliegt(Führerschein oder Arbeitsplätz verliert) und seine Eltern ihn nicht mehr auffangen , hat er 2wege entweder er schmeißt sein Leben weg und bleibt beim kiffen oder er erkennt seine Fehler und lenkt ein , da liegt es aber auch ein bisschen an dir ihn in diesem Moment auf die richtige Spur zu lenken weil ein süchtiger wird immer den weg zur Droge wählen . 

Das Problem ist man wird einfach dumm durch die Drogen und blendet alles wichtige aus ... Man ist in seiner eigenen Welt die nur von den Drogen zusammen gehalten wird ... Nimmst du keine Drogen oder muss er es vor dir verstecken, bist du das was seine "heile" Welt gefährdet und deswegen sondert er dich aus . Ihm ist die Sucht nicht bewusst , er denkt er könnte morgen aufhören aber will es einfach nicht weil dann  seine ganzen aufgeschobenen Probleme auf ihn zukommen ....  Du kannst leider nichts dabei ändern wie er sich benimmt, er wird dich  noch mehr absondern . 

Was du machen kannst ist ihn vor die Wahl stellen und hoffen das du ihm dich mehr bedeutest als die Drogen , aber dann musst du auch knallhart sein und ihn nicht vergeben solltest du es rauskriegen das er es immer noch macht ... Aber die wahrscheinlichkeit ist ziemlich gering

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Kommentar von suddengirly
12.08.2016, 21:29

Naja wir sind ja eh nicht mehr zusammen, weil ihn der Streit irgendwann abgefu*** hat. Der satz ''Ich könnte morgen sofort aufhören, will es aber nicht, kommt mir sehr bekannt vor''. Er hat auch schon einmal wiederholt, also eine Klasse und wäre dieses Jahr fast komplett von der Schule, wegen Fehlstunden geflogen. Ich wollte ihm helfen, habs versucht, aber wie ich merke hat das eben zu einem kompletten Aus der Beziehung geführt. Wie er sich diese 15g bezahlt hat, weiß ich nicht.. Aber seine Eltern schieben ihm halt auch ordentlich viel Geld in den Arsc***.

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Einmal pro Woche zählt meiner Meinung nach noch nicht zu einer gefährlichen Abhängigkeit. Als ich früher selber gekifft habe waren es täglich 3-5 Joints, sprich ein massiver Konsum! Das grösste Problem beim Kiffen ist, das es eine Einsteigerdroge ist. Nach erreichen einer gewissen Toleranz neigen Konsumenten dazu "mehr" zu wollen. Sie steigen um, auf XTC, Kokain oder Sonstiges. Nach ca 2 Jahren "hartem" Drogenkonsum fieng ich an, an Schizophrenen Zuständen zu leiden. Konnte die ganze Sache durch Enthaltung jeglichem Drogenkonsums zum Glück in den Griff kriegen! Ich denke solange er es bei einmal in der Woche beläst wird seine Toleranz gegen THC nicht extrem ansteigen.

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Kommentar von suddengirly
12.08.2016, 21:32

Naja einmal pro Woche ist ja mittlerweile nicht mehr. Vielleicht unter der Schulzeit, aber jetzt auf keinen fall. Keine Ahnung, aber kommt es nicht auch irgendwie auf die Menge an? Ich meine es macht doch schon n Unterschied obs jz 1 Gramm oder 15 Gramm am Tag sind oder? Und man hat ja jetzt gesehen, dass er mal was neues auspborieren wollte und Speed gezogen hat

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Kommentar von Milonex
12.08.2016, 21:40

Natürlich ist die Menge entscheident, ein durchschnittlicher Joint hat ca 0,5 bis 1 Gramm Marihuana. Ich wüde ihn nicht mit der Tatsache, du nimmst zu viel, ansprechen. Mach ihm klar das sich seine Persönlichkeit verändert hat. Süchtige Hinterfragen dies und denken über ihr früheres und jetziges Verhalten nach. Vielleicht bemerkt er eine Veränderung und kommt zur Einsicht etwas zu bremsen oder gegebenenfals konplett aufzuhören.

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15g am Tag? Entweder hat er das schlechteste Gras ganz Deutschlands, oder ist einer der härtesten Junkies von denen ich je gehört habe...

Wenn dem so wäre ist wohl relativ klar, dass er sich bereits in einer Sucht befindet. Da er zudem noch depressiv zu sein scheint, sollte er sich an einen Psychiater wenden.

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Meiner Meinung nach ist das schon eine Abhängigkeit. Mach ihm deinen Standpunkt klar, wenn er nicht aufpasst/ damit aufhört würde ich auf lange Sicht den Kontakt abbrechen, auch wenn es erstmal hart klingt.

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Brich lieber den kontakt zu ihm ab nachher passiert noch was und er zieht dich da mit rein oder so lass es lieber

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Das kenne ich lieder all zu gut :/ Meiner ist auch so, oder war zumindest so, ich hab ihm aber so sehr in den arsch getreten dass es jetzt klappt. Naja er hat auch deswegen schluss gemacht (ca. 3 monate her), weil ich ihn zu sehr einenge mit meiner Meinung meinte er. Aber naja jetzt hat er es eingesehen und wir versuchen es nochmal. Hört sich vielleicht naiv an, aber in den 2 monaten hatte er genug bedenkzeit um sich eine klare meinung zu bilden! Einzige bedingung, ich stehe an erster stelle, vor freunden und vor den drogen!

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Kommentar von ONEBLACKWORLD
12.08.2016, 21:04

Ach und du musst es selbst wissen, du stehst an erster stelle, höre darauf wie du dich fühlst! Aber ein Kontaktabbruch ist das beste, was nachher kommt entscheidest du allein. So war es bei mir auch, kein kontakt für beide, sonst bringt es nichts...

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Kommentar von suddengirly
12.08.2016, 21:15

Ja, er meint ich kann mir vorstellen, dass ich irgendwann auf dich zukomme, vielleicht brauche ich ja noch Zeit oder so. Ich muss sagen, dass ich ihm auch heftig hinterher gerannt bin in den ersten Tagen. Mittlerweile ist es eben er, der mir schreibt, er weiß aber noch ganz genau, was für krasse Gefühle ich für ihn habe. Hab teilweise sogar das Gefühl er nutzt es aus. Das mit dem einengen war bei mir halt einfach genau so. Jetzt ist er ja jeden Tag bedenkenlos Party machen

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Kommentar von ONEBLACKWORLD
12.08.2016, 22:23

In diesem Fall rate ich dir, es hinter dir zu lassen. Sag ihm du kannst das nicht, denn wieso sollst du ihm hinterher trauern wenn er auf Partys geht? Klar kann es sein, dass er so seine Probleme verarbeitet, nur mach dir klar das es nicht dein Problem ist! Gut du liebst ihn noch, tat ich zwei Monate lang auch, versteckte meine Gefühle aber hinter Hass, weil ich keinen Sinn mehr in uns beiden sah, er wollte es ja nicht mehr... (ja der Hass kommt manchmal noch zurück, doch dass muss er durchstehen, den er hat ihn hervor gerufen und das weiss er auch! Aber ich bin daran ihn los zu werden... Und ja ich mistraue ihm manchmal noch was drogen angeht und so, aber auch das ist besser geworden, weil er mir wirklich zeigt was für fortschritte er macht).
Ich kann dir das gleiche raten, versuch abzuschalten, neu zu beginnen. Das leben läuft wie es will, melde dich nicht mehr nach dem Kontaktabbruch, lösch ihn aber block ihn nicht. Wenn er sich gebessert hat oder sich klar geworden ist was er falsch gemacht hat und was ihm wichtiger ist (Drogen oder Gefühle), kannst du die Sache, falls du willst, wieder aufbauen. Aber das liegt in der Zukunft, konzentrier dich erstmal auf dich, was du möchtest (nicht an zweiter stelle stehen, nicht abhängig sein von jemandanderem etc.) und dann komme was wolle :) Auf jedenfall drücke ich dir die Daumen du schaffst das, nur mut, egal was passiert

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Kommentar von ONEBLACKWORLD
12.08.2016, 22:27

Weisst du, niemand kann sich in dich hinein fühlen... Leider... so ging es mir auch :/ Deshalb mach das, was das beste für dich ist <3 und falls du Hilfe brauchst, schreib mich ruhig an. ich bin immer da um dir zuzuhören, auch wenn ich aus der Schweiz komme, ich hoffe du verstehst mich und ich kann dir vielleicht ein bisschen beistehen :)

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Hey,

ich kann dir sagen, dass deine Sorgen begründet sind. Ich habe selber 14 Jahre gekifft und einige Zeit Speed konsumiert und weiß wovon ich spreche. Dein Ex-Freund erinnert mich sehr daran, wie ich vor einiger Zeit noch gewesen bin. Auf Youtube habe ich mir die Videos zu Cannabis immer schön vorgefiltert und mir nur das angesehen, was ich sehen wollte. Sprich ich wollte nichts darüber hören, dass es schädlich ist, "Es ist eine bewusstseinserweiternde Droge und es gibt einen guten Grund weshalb es auf dieser Erde wächst" Aber klar doch, wenn man es kontrollieren kann, wie es auch einige schaffen ohne dabei Depressionen und Angstzustände, Paranoia und Selbstmordgedanken zu bekommen, mag das sogar zum Teil stimmen. Ansonsten lebt man sein Leben nie selbst bestimmend, weil die Droge einen davon abhält. Ich habe das Gefühl, dass dein Ex-Freund unter starkem Kontrollverlust leidet. Somit wird seine Stimmungslage immer von einer Substanz abhängig bleiben, solange er sich dafür entscheidet. Das schlimmste an Drogen ist (wenn man regelmäßig konsumiert), dass man verlernt seine Gefühle auf natürlicher Weise zu verarbeiten. Dein Ex-Freund wird immer größere Probleme damit haben über seine Gefühle zu sprechen bzw. sie zu zulassen, da er sie Mithilfe von Cannabis ständig künstlich reguliert. In diesem Fall ist das Konsumieren von Cannabis definitiv schädlich. Das Leben kann auch ganz ohne Drogen schön sein. Was dich angeht, ich kann deine Sorgen nachvollziehen, zumal er nach wie vor eine wichtige Rolle in deinem Leben zu spielen scheint. Aber eines darfst du nie vergessen: Jeder Mensch ist für sein eigenes Leben verantwortlich, du solltest also lernen los zu lassen, wenn es soweit ist... Leichter gesagt als getan, aber entweder du lebst dein Leben oder du bleibst seine Co-Abhängige Ex-Freundin..

Ich hoffe sehr, dass ich dir helfen konnte..Alles andere liegt in deiner Hand.

Ich wünsche dir viel Erfolg und viel Kraft..

Herzliche Grüße

Peter

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Kommentar von suddengirly
12.08.2016, 21:24

Das mit den Gefühlen kommt mir sehr bekannt vor. Er konnte auch irgendwann nicht gut drüber sprechen oder sie überhaupt zeigen. Ich hatte keine Ahnung mehr, welche Rolle ich in seinem Leben spiele bzw ob ich überhaupt noch eine Rolle spiele. Sobald es mal ein Problem gab, war die beste Lösung natürlich direkt ein Joint. Das führte ja auch ständig zu Lügen und Streit. Natürlich spielt er noch eine wichtige Rolle für mich, da es ja nur eine Woche her ist, aber du hast mit deiner Antwort weiter geholfen und ich denke mit einem Typen, der vieles von Drogen hält, werde ich nicht nochmal zsm kommen. Das mit den Dokus auf YT kommt mir auch sehr bekannt vor. War immer die beste Ausrede von ihm

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