Ist es bei einem Familienunternehmen die Regel, dass familiäre Angelegenheiten in die Firma getragen werden , und Firmendinge landen am Familientisch?

... komplette Frage anzeigen

2 Antworten

Damit ist wohl zu rechnen, aber wenn man es nicht trennt wird es schnell unangenehm, solange die Familie nicht aus Arbeitssüchtigen besteht. 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von tschainik
20.09.2016, 22:02

Mein Vater war ein Workaholic, meine Mutter war zu seinen Lebzeiten seine Assistentin, sorgte aber auch für ihre Freiräume, worüber mein Vater nicht immer "amused" war.

Für mich "nicht so angenehme Situationen" habe ich in den anderthalb Jahren zur Genüge erlebt.

0

Wäre interessant zu wissen, warum Du da so überempfindlich bist?

Die strikte Trennung zwischen Job und Privat ist ein Privileg der Neuzeit für "abhängig Beschäftigte" - auch heute noch kann kein Landwirt da "zweigleisig" fahren.

Zu erwarten, daß jemand, der die Verantwortung für die materielle Existenz der Firma UND der Familie trägt, bitte nur zu festgesetzten Zeiten und im strikten Kontext Sorgen oder Notwendigkeiten anspricht, ist m.E. schlicht vermessen

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von tschainik
20.09.2016, 22:13

Arbeitest Du in einem Familienunternehmen ? Hast Du was gegen die Neuzeit ? Ist ein Familienmitglied, das mitarbeitet und nicht Anteile an dem Familienuternehmen hält, etwa kein "abhängig Beschäftigter" ?

Während meines Ingenieurstudiums hat mir meine Mutter eine Reportage aus der Zeitschrift IMPULSE über mithelfende Ehefrauen in Familienbetrieben gezeigt. Daraus ging hervor, dass die mithelfenden Familienangehörigen auch Zeiten vereinbart haben, in denen nicht über Firmendinge gesprochen wurde. Für meine Mutter war dies Anlass, Ihre Freiräume zu schaffen 

UND VON ÜBEREMPFINDLICHKEIT KANN KEINE REDE SEIN.

0

Was möchtest Du wissen?