Ist es Ausbeutung für 6- 7 Euro die Stunde zu arbeiten?

9 Antworten

Wenn der gesetzliche Mindestlohn unterschritten wurde, hat der Arbeitnehmer einen zivilrechtlichen Anspruch gegen seinen Arbeitgeber auf Nachzahlung des Differenzbetrags zwischen dem tatsächlich gezahltem Lohn und dem rechtlichen Lohnanspruch. Zusätzlich haben natürlich die Sozialkassen Anspruch auf eine Nachzahlung, da ja nicht ausreichend Sozialversicherungsbeiträge abgeführt wurden.

Außerdem wird der Arbeitgeber unter Umständen wegen einer Ordnungswidrigkeit belangt und muss Bußgeld zahlen. In sehr ausgeprägten Fällen können sogar strafrechtliche Konsequenzen drohen.

Eigentlich ja, weil das unter dem Mindestlohn ist..

Du musst das geld aber nicht versteuern da du bei ca. 16-18std die woche gerade mal auf 450€ kommst.

Sofern das keine Ausbildung, sondern nur ein Neben/Schüler/Studentenjob ist kann das schon mal vorkommen so wenig gezahlt zu bekommen.(je nachdem wo du arbeitest.)

Im Verkauf und ungelernt .. also ist aber keine Ausbildung ..

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@Liara220

Also nur ein Nebenjob.Wenn du dich nicht gerade bei Hit, Rewe, Edeka und co. beworben hast sondern in einem kleinen Laden um die Ecke, dann muss man damit rechnen weniger Geld zu bekommen :/ Große Firmen halten sich an den Mindestlohn, kleinere eher weniger bzw wenn das deren einziger Laden ist gelten mehr oder weniger deren Regeln. Das gilt auch für Restaurants. Bei sowas kann man nicht viel einklagen, es würde sich auch nicht lohnen.

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Aber natürlich ! Der Mindestlohn liegt derzeit bei 9,19€. Kannst dir ja selber ausrechen was das für eine differenz ist.

Auch wenn man viel Trinkgeld bekommt ?

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Auch wenn du circa 223€ an Trinkgeld im Monat erhalten würdest , würde ich das nicht machen.

Stell dir vor ... ich suche derzeit einen Job als Malerhelfer. Da fängt der Lohn bei 10,60€/Stunde an. Kann auch 12€/Stunde bekommen.

Bei 6-7€ pro Stunde würde ich nicht arbeiten gehen. Mindestens den Mindestlohn und illegal ist es zum einen auch da es eben in DE wegen soetwas den Mindestlohn gibt.

Schlussendlich musst du das entscheiden.

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Mit illegal meine ich natürlich deinen Arbeitgeber und nicht dich.

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Eigentlich schon weil das ja unter Mindestlohn ist. Wenn du das dann noch versteuern musst dann ist es ja ein Witz was übrig bleibt.

Das ist fast so viel wie eine Ausbildungsvergütung , demnach ein Witz ... nur das das als Ausbildungsvergütung inordung ist

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Schlicht und ergreifend - in Deutschland gilt der Mindestlohn - heißt seit dem 1.1.d.J. 9,19 Euro pro Stunde . Ausnahmen davon findest Du im § 22 MiLoG.

Und den kannst Du einfordern.

Auch wenn man da viel Trinkgeld bekommt ?

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@Liara220

Auch dann nicht - den Stundenlohn hat der Arbeitgeber zu zahlen, Trinkgeld bekommst Du evtl. vom Gast - das kannst Du dort nicht einfordern.

Außerdem - im Krankheitsfall, Urlaub hast Du Anspruch auf Lohnfotzahlung - bekommst Du währenddessen auch ( viel ) Trinkgeld?

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