Ist es aufgrund der extrem kurzen Abbauzeit von Glyphosat unmöglich, dass Rückstände davon im Gemüse zu finden sind?

7 Antworten

Hi

Nein. Die Abbauzeiten sind nicht extrem kurz und Spuren von Glyphosat sind in Lebensmitteln ein relativ alltägliches Vorkommnis.

Das ändert nur nichts daran dass Spuren von Glyphosat ungiftig sind und es eine weltweite Lobby gibt, die mit schwerem Lügengeschütz den Einsatz von Pestiziden verteufelt, für die es keine bessere Alternative gibt (es sei denn man will dass sehr viele Menschen verhungern, oder dass schlechtere Pestizide eingesetzt werden.)

Wir befinden uns in einem "postfaktischen Zeitalter". Da wird Politik nicht nach Fachkenntnissen gemacht. Sondern vorhandene Stimmungen, geschürt von umsatzorientierten Massenmedien, bedrängen die Politik zu irgendwelchen hastigen Beschlüssen. Zahllose "wohlmeinende" NGO´s bauen Druck auf.

Glyphosat war in deutscher Landwirtschaft noch nie ein Problem und Rückstände in den Erzeugnissen praktisch nicht vorhanden.

Die Massenmedien haben uns da ein Problem "importiert".

In Südamerika gab es Farmen, da wurde ohne Verstand mit dem Mittel geaast, die Arbeiter haben ohne jede Schutzausrüstung gearbeitet. Wenn das jahrelang so geht, braucht man sich über körperliche Reaktionen nicht wundern.

In Deuschland war Glyphosat kein "Standartmittel" sondern eine eher seltene Notbremse, wenn beim Unkraut alles andere versagt.

Entgegen vieler Laienvorstellungen wird natürlich Glyphosat nicht in Obstbäume oder Getreidehalme gespritzt sondern auf blanken Boden. WEIT vor der Ernte. Das Mittel baut sich auch sehr schnell im Boden ab.

Wenn das Mittel der Landwirtschaft wegen öffentlicher Hysterie genommen wird, hat das natürlich seinen Preis. U.a. wird dann deutlich mehr Sprit auf den Äckern für intensive Bodenbearbeitung verfahren.

Und außereuropäische Länder, z.B. Rußland, Ukraine, USA lachen sich wieder mal ins Fäustchen, weil das ihren Landwirtschaften Konkurrenzvorsprung bringt. Die deutschen Bauern sind, wie fast immer, die Verlierer.

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