Ist es als Arbeitsloser wichtig jeden Job zu nehmen?

8 Antworten

Hallo,

richtig,die Arbeit sollte einen eigentlich gefallen und man sollte sie gerne machen.

Danach fragen die Politiker aber nicht, sondern sie sind "Handlanger" der Wirtschaft, die möglichst gar nichts für ihre Arbeitskräfte bezahlen will.

Der Druck, jede Arbeit anzunehmen, dient einzig und alleine der Disziplinierung der AN und den wirtschaftlichen Iinteressen der AG.

Siehe doch den neuesten "Erguss" unseres Spahn (Ferkels) ,

Pflegekräfte aus dem Ausland holen

er traut sich nur nicht zu sagen aus Billiglohnländern .

Wechseldienstschichten an 7 Tagen der Woche sind ohnehin schon belastend aber dazu dann noch die psychische Belastung durch den Umgang den alten Leuten müssen auch enstprechend bezahlt werden,Deswegen findet man kaum Deutsche dafür.

sehr sympatisch. ich finde gut wie du denkst! Echt ne Schweinerei was die da machen.

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Auch die ausländischen Pflegekräfte müssen nach Tarif bezahlt werden und arbeiten nicht zu einem "Billiglohn". Dass die Bezahlung in solchen Berufen grundsätzlich zu niedrig ist, hat nichts mit der Nationalität zu tun.

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@Skibomor

der Witz war jetzt gut muhahaha Wenn schon bei den deutschen Pflegekräften ohne ende betrogen wird, was soll da wohl bei ausländischen erst passieren ?

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@OlafausNRW

Wo wird denn "betrogen"? Dass es da eine russische Mafia gibt, die bei der Pflege bescheißt, ist bekannt. Und selbstverständlich sollte der Gesetzgeber hier auch hart durchgreifen.

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@Skibomor

Das fängt bei den Pflegekräften selber an, da werden Stunden gestrichen oder mit Fadenscheinigen Begründungen Zulagen nicht gezahlt oder Azubis als "vollwertige" Kräfte eingesetzt und geht dann über die Abrechnung weiter.

Und wer den Mund aufmacht, wird gekündigt.

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@OlafausNRW

Ist das in NRW tatsächlich so? Ich glaub dir das. In BW ist es genau andersrum: An den Kliniken bezahlen sie inzwischen Prämien, wenn jemand überhaupt nur anfängt. Und gekündigt wird selbst der Faulste nicht, weil man keine Nachfolger findet. Ich hab so ein paar Kolleginnen, die das ganz genau wissen und sich alles erlauben.

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@Skibomor

Entschuldige aber BW ist in D das Bundesland, dem es finaziell gut geht und in dem auch die AN die besten Löhne bekommen.Das sieht im Rest der Republik aber anders aus.

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Ja, ist es doch ein Wiedereinstieg ins Arbeitsleben, verbunden mit dem Selbstwertgefühl, durch seiner Hände Schaffen einen Lohn zu erhalten. Darüber hinaus ist man wieder in einer Regelmäßigkeit, einem Konstrukt aus Pflicht und Strebsamkeit der es ermöglicht, sein Sozialverhalten aufleben zu lassen.

Ich arbeite seit über 10 Jahren in einem Job, den ich mir suchte weil ich in meinem Erlernten nichts passendes fand und der mich seitdem ausfüllt und Seiten an mir herauskitzelte, die ich bis dato nicht an mir kannte.

Manchmal muss man sein Traumschloss auch begraben und festzustellen, dass es auf der Welt Möglichkeiten ohne Ende gibt, sich selbst zu verwirklichen.

Das ist ja fantastisch, dass du das für dich finden konntest!! Super echt.

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Arbeitslose müssten jedes Jobangebot annehmen und regelrecht anbeten

Und im gleichen Atemzug wird dann meist auch noch gefordert, den Menschen das Geld zu kürzen, um sie zu disziplinieren. Das sind dann die perfekten Voraussetzungen, um nicht nur langzeitarbeitslos zu werden, sondern auch depressiv.

Ich finde es gut, dass du deinen Weg findest. Durch das Arbeiten am Fließband lernt man jedenfalls nichts, da verkümmern eher die Fähigkeiten.

sehr schön sacred! wahre worte.

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