Ist es vernünftig Lebewesen gleichwertig zu behandeln?

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3 Antworten

Du meinst sowas wie Menschenrechte für Kaninchen?

Solange wir Menschen nicht gleichwertig behandeln ist die Diskussion bezüglich Tieren ein bischen weltfremd.

Außerdem haben wir Menschen etwa 200 000 Jahre als Jäger und Sammler gelebt. Das heißt, unsere Instinkte ähneln mehr denen von Raubtieren, als denen von Pflanzenfressern - 5000 Jahre Zivilisation ändern nicht sehr viel daran - sie deckeln nur die Oberfläche, die oft genug Risse bekommt, wenn man sich auf der Welt umsieht.

Aber um auf den Kern deiner Frage zurückzukommen - wo würde die tierische Gleichberechtigung denn gelten? Nur bei Menschenaffen und vielleicht noch Delphinen? - Die zu essen haben die meisten Menschen ohnehin Vorbehalte.

Also wieder Kaninchen? Mäuse?

Sag ich dann zu meiner Katze: "Komm! Friß deinen Salat?"

Und was ist mit der weltweiten Population der Raubtiere? Vor denen müßte man die Pflanzenfresser wohl auch schützen!?

Kants kategorischer Imperativ ist eine Richtschnur, aber auch kein Allheilmittel

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Nein.

Ein Bakterium ist auch ein Lebewesen und wir können Bakterien nicht wie Menschen behandeln. Das wäre das Todesurteil für viele Menschen, wenn man Bakterien gar nicht mehr (ab)töten dürfte. Da ändert auch der kategorische Imperativ nichts, den Kant auch nur auf Menschen bezogen hat und nicht auf alle Lebewesen.

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Als Wesen mit Schmerzen und Haltung ja, aber das alle Menschen leben müssen, leben und dann muss auch Lebewesen in Mengen herhalten um den Menschen zu ernähren.

Jedes Tier spürt genau den schmerz wie du und ich.
Wenn man Tiere hält und Tötet, sollte man das human machen.

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