Ist erschießen von flüchtende Dieben noch Notwehr

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24 Antworten

Auf einen Flüchtigen zu schießen ist niemals Notwehr, weil keine Gefahr mehr von ihm ausgeht.

§ 32 StgB

Notwehr.

(1) Wer eine Tat begeht, die durch Notwehr geboten ist, handelt nicht rechtswidrig.

(2) Notwehr ist die Verteidigung, die erforderlich ist, um einen gegenwärtigen rechtswidrigen Angriff von sich oder einem anderen abzuwenden.

Hier stehen einige Urteile des BGH zusammengefasst:

http://www.eisenbeis-rechtsanwaelte.de/texte/service/pdfs/rechtspr_notwehr_0704t01.pdf

Wen Du das also so genau weißt, solltest Du nun schnellstens Anzeige gegen die Staatsanwaltschaft und den Rentner erstatten, ansonsten würdest Du ja - wider besseres Wissen - durch "Nichtstun" dazu beitragen, dass der Tot eines Jugendlichen ungesühnt bleibt.

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@Holgi0567

Hier ist mein anderer Kommentar verschwunden, warum auch immer.

Zu dir, Holgi. Ich habe in keinster Weise die Entscheidung des Staatsanwalts in Frage gestellt, des weiteren verurteile ich auch den Rentner nicht. Ich habe lediglich die Sachlage dargestellt. Nun muss natürlich bei jedem Vorfall auch der Umstand berücksichtigt werden.

Bei dem Renter handelte es sich um einen in der Bewegung eingeschränkten Menschen, außerdem war die "Beute" der Diebe auch sehr hoch.

Daher kann ich die Entscheidung des Staatsanwalts nachvollziehen.

Sollte aber zum Beispiel ich, als fitte 22-jährige, einem Dieb, der mir 50 Euro gestohlen hat, in den Rücken schießen, dann würde das Verfahren gegen mich vermutlich nicht aus Notwehr eingestellt werden.

Der Renter hatte nun keine andere "Wahl", er musste sich ja in der kurzen Zeit überlegen, was er tut, um sein Eigentum zu schützen.

Der Fragesteller hat seine Frage noch dazu ja sehr allgemein formuliert. Der Renter war lediglich der Anstoß dieser Frage.

Allgemein ist hier die Aussage zu treffen, dass es keine Notwehr ist, wenn man einen Flüchtigen erschießt.

Allerdings kann es eben bei besonderen Umständen doch so sein. Diese Entscheidung möchte ich aber nicht treffen, sondern Staatsanwälten und Richtern überlassen.

Daher spare dir bitte deinen Kommentar. Ich habe hier niemanden verurteilt.

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@Sumselbiene

Ich habe in keinster Weise die Entscheidung des Staatsanwalts in Frage gestellt, des weiteren verurteile ich auch den Rentner nicht. Ich habe lediglich die Sachlage dargestellt. Nun muss natürlich bei jedem Vorfall auch der Umstand berücksichtigt werden

Stimmt - und wenn Deine Sichtweise richtig wäre, wäre die Begründung der Staatsanwaltschaft anders ausgefallen. Man spricht doch dort nicht von "Notwehr", weil einem die "richtige Begründung" zB zu kompliziert ist. wenn also die Staatsanwaltschaft die Einstellung ihrer Untersuchungen mit "Notwehr" begründet und Du WEISST, dass KEINE Notwehr vorliegt, solltest Du schleunigst etwas unternehmen.

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"Auf einen Flüchtigen zu schießen ist niemals Notwehr, weil keine Gefahr mehr von ihm ausgeht."

Dieser Satz ist schlichtweg falsch.

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@Unwissen

Welche Gefahr geht von einem Menschen aus, wenn er wegläuft? Höchstens noch Gefahr für das Eigentum, wenn er noch Beute hat. Allerdings ist hier auch zu beachten, welchen Wert diese Beute hat.

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@Unwissen

Wenn er die Beute noch bei sich hat hast du durchaus recht, den dann ist der Angriff auf ein Rechtsgut noch nicht beendet. Es kommt wie so oft auf die genauen Umstände an. Wenn der Straftäter ohne Beute weg läuft sollte man sich das hinterher ballern aber besser verkneifen den dann wird es schwierig das ganze mit Notwehr zu begründen,

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Das bewußte Töten eine flüchtenden Diebes kann als Mord ausgelegt werden! Selbst eine gefährliche Körperverletzung durch einen Schuß auf einen Flüchtenden entspräche wohl kaum der Verhältnismäßigkeit in der Wahl der Mittel und man dürfte sich dabei ebenfalls strafbar machen!

Merke: Triff stets von vorne herein - die richtigen Maßnahmen!

Und das auch nur mit legalen Mitteln!

Im Rahmen der Notwehr muss keine Verhältnismäßigkeitsprüfung durchgeführt werden.

Es ist alles erlaubt, was geeignet ist um den Angriff zu beenden. Man muss sich auf keine Risiken bei der Verteidigung einlassen.

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@Reservist

Beim fliehenden Dieb reden wir bestenfalls von Notstand, nicht von Notwehr! Sie werfen da einiges Durcheinander!

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@schelm1

Nein. Notstand ist was völlig anderes. Sie werfen da einiges durcheinander.

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@Reservist

Die Notwehrlage wird durch einen gegenwärtigen rechtswidrigen Angriff begründet.

Eine Notstandslage besteht, wenn eine gegenwärtige Gefahr für Leib, Leben, Freiheit, Ehre, Eigentum oder ein anderes Rechtsgut droht, die nicht anders abgewendet werden dann als durch Einwirkung auf ebenfalls rechtlich anerkannte Interessen. .

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@Reservist

Es ist nicht alles erlaubt. Man muß schon das mildeste geeignete Mitell wählen.

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@TETTET

Genau das mildeste geeignete Mittel das man in dem Moment zur Verfügung hat und eine Schusswaffe war bei dem zur Debatte stehenden Fall durchaus das geeignete mildeste Mittel in dem Moment. So Leid es mir tut der Straftäter hat einfach Pech gehabt.

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Keine Notwehr, wenn er abhaut, bedroht er Dich doch nicht mehr. genaugenommen: Wenn der Dieb mir den Rücken zudreht und ich schieße, ist es m.E. sogar arglistiger Mord. Fast schon amerikanische Verhältnisse, ganz klasse..

Notwehr deckt auch Eigentum ab, nicht nur das eigene Leben.

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die staatsanwaltschaft sah das aber anders

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Im konkreten Fall war es Notwehr.

Der Angriff auf das Rechtsgut "Eigentum" war sowohl rechtswidrig und dauerte im Moment der Schussabgabe noch an, das war ausschlaggebend für die Staatsanwaltschaft, keine Anklage zu erheben. Vollkommen im Einklang mit dem geltenden Recht.

Auf einen flüchtenden Täter zu schiessen ist keine Notwehr, ausser er würde mit einer Geisel flüchten.

Also das ist ganz sicher keine Notwehr. Wenn der Dieb flieht kann er dir ja nichts mehr tun. Notwehr ist ja nur, wenn du von jemandem ernsthaft bedroht wirst und ihn dann körperlich verletzt durch eine Wehr-Aktion. Nur dann kannst du dich auf StGB §32 berufen. Hier ist mal der Gesetztesauszug:

StGB § 32 Notwehr. (1) Wer eine Tat begeht, die durch Notwehr geboten ist, handelt nicht rechtswidrig. (2) Notwehr ist die Verteidigung, die erforderlich ist, um einen gegenwärtigen rechtswidrigen Angriff von sich oder einem anderen abzuwenden.

Da wir uns in Deuntschland befinden ist dies keine Notwehr!!!!!

Hoffe konnte helfen!

Auch an Dich dann die Frage:

Wenn Du so genau weißt, dass das keine Notwehr war, mithin die Staatsanwaltschaft eine Fehler gemacht hat und der Rentner belangt und der Tot des Jugendlichen geahndet werde muss, was tust DU nun? Anzeige erstatten? Das ist, was ich täte, wenn ich wüsste, dass das Leben eines Menschen missachtet wurde.

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es kommt darauf an, worauf du zielst. Wenn du einen Warnschuss abgibst oder maximal vor die Füße des Diebes schießt, könnte man es noch als Notwehr werten, da du gestohlenen Besitz so noch gerade im Rahmen wieder zurückzuerlangen versuchst.

Geht die Kugel jedoch in den Körper oder in den Kopf - viel Glück, das irgendwie zu verargumentieren....

Lethale Abwehrhandlungen sind im Rahmen der Notwehr gedeckt, das ist kein Problem.

Aber: Es muss eben noch ein rechtswidriger, gegenwärtiger Angriff vorliegen. Falls der Dieb noch Gegenstände von dir hat, dann ist das der Fall. Sonst nicht.

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@Reservist

Spricht man da nicht eher von Notstand und nicht von Notwehr, wenn es um den Schutz von Sachen geht?

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@schelm1

Nein, Notstand ist wenn dich z.B. ein Hund angreift. Wenn du den Hund tötest, "schädigst" du das "Eigentum" eines Fremden. Das wäre keine Notwehr, sondern Notstand.

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@Reservist

Prinzipiell darf ich in Deutschland einen flüchtenden Dieb auch mit Beute nicht erschiessen. Da müssen noch einige andere Dinge zusammen kommen. Auch im Fall Sittensen gibt es eine erhebliche Anzahl Rechtsgelehrter, die Zweifel an der Abwicklung des Falls haben.

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Notwehr wäre es, wenn dich jemand mit einer Waffe bedroht. Dann dürftest du ihn erschießen. Wenn er abhaut, geht keine gefahr von ihm aus, d.h. keine Notwehr. Allerdings wird das in Deutschland sehr willkürlich gehandhabt.

Einen Dieb zu erschießen ist keine Notwehr. Du kannst ihn festhalten bis die Polizei eintrifft, aber nicht erschießen. Notwehr tritt in Kraft, wenn es eindeutig ist, dass du dein eigenes oder das Leben eines Opfers schützen kannst und es keinen anderen ersichtlichen Grund gibt, den Täter davon abzuhalten.

auch eigentum darf man durch notwehr gegen einen rechtswidrigen angriff schützen. selbst die unverletzlichkeit der wohnung ist ein rechtsgut, dass man durch notwehr schützen darf.

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nein, das ist es nicht. notwehr ist es nur, wenn man ein gegenwärtigen angriff auf eigenes rechtsgut oder das rechtsgut eines anderen abzuwehren. ist der dieb auf der flucht, so ist der angriff in der regel bereits abgeschlossen. anders sieht es aus, wenn der flüchtende z.b. eine tür aufbricht um ins freie zu gelangen. ob die tötung des diebes bzw. einbrechers in diesem fall aber gerechtfertigt wäre, ist mehr als fraglich. warum der rentner in sittensen frei gesprochen wurde, kann ich nicht genau sagen, dazu müsste man sich die urteilsbegründung genau ansehen.

ein gegenwärtigen angriff auf eigenes rechtsgut oder das rechtsgut eines anderen abzuwehren

Kannst du Dir ansatzweise vorstellen, wie schnell und in was für einer psychisch stressigen Situation diese Ereignisse sich, insbesondere für einen 77jährigen, abspielen?

Der Täter war, als er erschossen wurde, lt. Bericht kaum zwei Meter entfernt. Das heißt, es dürften bestenfalls Sekundenbruchteile vergangen sein zwischen stattfindendem Angriff und Bedrohung einerseits und Flucht und Schuss andererseits

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@Holgi0567

Laut welchem Bericht? Laut allem, was ich gehört habe, waren die Täter deutlich entfernt im Garten auf der Flucht. Korrigier mich, wenn ich falsch lieg, am besten mit einem Link.

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@TETTET

http://www.taz.de/!73527

Zitat:

"Minuten später liegt er [einer der Räuber] tot im Schnee. Schuss in den Rücken. Abgefeuert von Ernst B., dem überfallenen Rentner, 77 Jahre. Aus zwei Metern Entfernung. Labinot S. war schon auf der Flucht."

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@TETTET

Kein Ding.

Insgesamt: Immer hoffen, dass man in so eine Situation nicht kommt. Weder die des Überfallenen (ob Rentner oder nicht) noch in die Desjenigen, der hier die "Schuldfrage" beurteilen muss.

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Wenn der Dieb gerade flieht, dann ist der bestohlene ja in keiner akuten Gefahr mehr, weshalb es meines Wissens nach, nicht mehr als Notwehr gelten würde.

Anders wäre es, wenn der Dieb den Hausbesitzer attackieren würde, denn dann würde sich der angegriffene selbst schützen, womit es in diesem Fall Notwehr wäre.

Wenn der Dieb gerade flieht,...

Ich wünsche Dir, dass Du, falls Dir so eine Situation mit 77 mal widerfährt, diese Coolness aufbringst, die Lage so abgeklärt zu beurteilen.

Der Erschossene war lt. Bericht gerade mal zwei Meter entfernt, dass sind etwa zwei Schritte. Vom "akuten" Überfall bis zu "Flucht" und Schuss dürften also bestenfalls Sekundenbruchteile gelegen haben.

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Grundsätzlich beging der Rentner vmtl. einen Totschlag nach § 212 StGB. Dieser war wohl aber gerechtfertigt durch die Notwehr (§ 32 StGB), oder wie ich eher vermute entschuldigt durch den Notwehrexzess (§ 33 StGB). In Notwehr handelt, wer einen gegenwärtigen, rechtwidrigen Angriff durch die dafür erforderliche Verteidigung von sich abwendet.

So weit so gut,die sind die entsprechenden Paragraphen.Wie jeder Einzelne von uns darüber urteilt sei dahingestellt.

Ich persönlich würde niemals einen Menschen töten,nur weil er etwas gestohlen hat,was mir gehört.Ich empfinde es nur als Notwehr,wenn man selber angegriffen würde.

Der Notwehrparagraph ist klar geregelt ! ... ist die erforderlich Gegenwehr gegenüber einer gegenwärtigen Gefahr ... ! Fliehende Gauner sind keine gegenwärtige Gefahr !

Und zeigst DU dann jetzt die Staatsanwaltschaft und den Rentner an oder sind Dir das Leben des Jugendlichen und unser Rechtssystem egal?

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Naja wenn es Legaler Waffenbesitz ist und du gerade ausgeraubt wirst dann darfst du zur wehr schießen wenn du dich bedroht fühlst/ sprich dein leben in Gefahr ist.

Hallo, was du meinst ist ganz sicher nicht Notwehr. Diese dient dazu dein LEBEN oder das anderer zu bewahren. Du sprichst jedoch vom so genannten Jedermanns-Paragraphen, der es erlaubt, auf frischer Tat Ertappte bis zur Festnahme durch die Polizei am Fliehen zu hindern, auch mit Gewalt. Vorsicht! Hier gilt die gebotene Verhältnismäßigkeit, einem Mörder in die Beine zu schießen ist erlaubt (der Rentner schoss einfach daneben) bei einem einfachen Dieb geht man dafür in den Bau.

Ein Schuss in den Rücken ist nie Notwehr!

Wenn mir ein Angreifer seinen Rücken zudreht, ist er nicht (mehr) gefährlich, es sein denn, er hat eine Bombe o. ä. in der Hand...

Es gibt die sogenannte "putative Notwehr" (googlen), die jemanden straffrei ausgehen lässt, wenn er im Glauben war, sich in so einer Notwehrsituation zu befinden.

Einen Straftäter, dessen Identität mir nicht klar ist, kann ich mit Gewalt festhalten - auch mit Wafffengewalt! ("Jedermann-Paragraph")

Für mich ist das keine Notwehr mehr. In Deutschland wäre das auch keine Notwehr, denn "Notwehr ist die Verteidigung, die erforderlich ist, um einen gegenwärtigen rechtswidrigen Angriff von sich oder einem anderen abzuwenden". Der Dieb flüchtet und man braucht sich auch nicht mehr zu verteidigen.

Notwehr deckt aber auch Eigentum ab.

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Der Erschossene war lt. Bericht gerade mal zwei Meter entfernt, dass sind etwa zwei Schritte. Vom "akuten" Überfall bis zu "Flucht" und Schuss dürften also bestenfalls Sekundenbruchteile gelegen haben.

Ob und in wieweit man - insbesondere als 77jähriger, der gerade von mehreren Maskierten überfallen und ausgeraubt wird - in einer solchen Situation in der Lage sein KANN, alle Aktivitäten innerhalb von Sekundenbruchteilen RICHTIG zu beurteilen, scheinst Du anders einzuschätzen, als die Staatsanwaltschaft - und ich auch

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in dem speziellen fall scheint der freispruch gerechtfertigt...die gerichte entscheiden ja auch nicht "einfach so"

Er wurde nicht freigesprochen, es wurde gar kein Verfahren eingeleitet.

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@Reservist

Die tödlichen Schüsse auf einen jugendlichen Räuber werden kein juristisches Nachspiel für einen Rentner haben.Der Rentner habe in Notwehr gehandelt, sagte ein Sprecher der Anklagebehörde am Donnerstag. Deshalb sei er berechtigt gewesen zu schießen, obwohl die Räuber da schon auf der Flucht gewesen seien. „Er hat sein Eigentum verteidigt.“Die vier Komplizen des getöteten 16-Jährigen hatte das Landgericht Stade vor zwei Wochen wegen räuberischer Erpressung und Körperverletzung zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt. Eine 21 Jahre alte Anstifterin erhielt eine Bewährungsstrafe.

Die junge Frau hatte ein Verhältnis mit dem 77-Jährigen gehabt. Bei ihren Besuchen in seinem Haus machte sie Fotos und durchstöberte Kontoauszüge. Sie war es auch, die die Idee zu dem Überfall hatte und die Räuber später zu dem Grundstück führte.Er hatte die Geldbörse des Rentners bei sich, in der sich 2000 Euro befande

http://www.welt.de/vermischtes/weltgeschehen/article13512612/Rentner-erschiesst-Raeuber-Ermittlungen-eingestellt.html

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In Texas ist das vielleicht Notwehr, weil man dort tatsächlich schon Jemanden erschießen darf, der sein Privatgrundstück unerlaubt betritt ... in Deutschland ist das auf keinen Fall Notwehr, denn gerade wenn er schon wieder wegläuft, stellt er keinerlei Gefahr mehr da. Du würdest ihn in den Rücken schießen (mit einem Revolver oder Pistole sowieso sehr schwer zu treffen), aber das wäre mindestens Totschlag. Selbst wenn du angegriffen wirst, musst du ein VERHÄLTNISMÄßIGES Mittel der Verteidigung wählen ... eine scharfe Knarre ist mit Sicherheit immer die allerletzte Lösung!

Gruß

Im Rahmen der Notwehr muss keine Verhältnismäßigkeitsprüfung durchgeführt werden.

Das Notwehrrecht ist in Deutschland nicht anders als in Texas.

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@Reservist

Reservist ... sorry, aber deine Kommentare sind nur MIST !!!

" ... wenn man als legaler Waffenbesitzer auf fliehende Diebe schießt" ... Wenn der Betreffende schon wieder wegrennt, WO ist es dann Notwehr ???

Und das hier: "Das Notwehrrecht ist in Deutschland nicht anders als in Texas" .... für so einen Blödsinn finde ich keine Worte mehr.

Leg dich am besten wieder schlafen!

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Grundsätzlich: NEIN. AUßER: Er hat noch Gegenstände von dir bei sich.

Das war der Fall in Sittensen, da hatte der Dieb noch das Portemonnaie.

Falls sie nur ohne etwas flüchten, ist der Notwehrfall nicht mehr gegeben.

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