Ist Erdogan schuld am schlechten abschneiden der SPD?

7 Antworten

Sicher nicht. Erdogan, Trump und jeder, der als "rechtes Monster" propagandistisch ausgeschlachtet werden konnte, wurde doch im Wahlkampf genutzt, um Stimmung gegen "rechts" zu machen. Es hat nicht gefruchtet, wie man auch an den AfD-Ergebnissen sehen kann. Und was wurde da getrommelt und wird immer weiter getrommelt. Dass die Medien einen Teil der Schuld haben, wagt sich keiner von der SPD und CDU zu äußern. Mit denen will sichs keiner verderben. Doch im sogenannten Kampf um Platz Drei gegen die AfD wurden LINKE, GRÜNE und sogar die neue FDP hofiert und mit ausladenden Interviewzeiten verwöhnt, dass SPD und CDU auf der Strecke blieben. Die wurden sozusagen im Kampf der Kleinen zermahlen.

Die Hauptschuld bei sich selbst und der SPD zu suchen, wird man von Politikern nie erwarten können. Die machen immer alles richtig. Wer erinnert sich nicht an den Medienhype, als Schulz zum Kanzlerkandidaten erwählt wurde und den Sprung der SPD an die CDU heran. Und dann wurde außer Sprüchen nichts geliefert. Schlecht gebrieft würde ich sagen. Dann schlug die Begeisterung der Medien in Enttäuschung um und selbst der SPIEGEL wurde immer kleinlauter, wenn es um Schulz und seine rein verbalen Ansprüche ging. Wer genau hinschaute, konnte erkennen, dass Schulz mit seinen Sprüchen gegen die SPD-Agenda 2010 eher sogar die SPD gespalten hat. Mit realer Politik konnte sich deren Linke ja noch nie anfreunden. Da werden die linken Programme auch eher von der LINKEN konsequenter vertreten oder für sanfte Wohlstandsbürger und Gutmenschen von den moralisch hochfliegenden Grünen. Dazwischen irrlichtern die SPDler, einmal Mitregierende und damit auch Mitverantwortliche all dessen, was sie teils beklagen. Eine blöde Rolle.

Also ich denke die Wähler sind verantwortlich und so manche Politiker "schuld"

Inwieweit Herr Präsident Erdogan die SPD-Wähler/Nichtwähler beeinflusst konkret haben könnte, ist mir rätselhaft.

Vielleicht ist auch der Vorsitzende der Aborigines schuld, weil er sich gar nicht geäußert hat ?

Sollten "Einschlagen auf die Türkei" die Wahlergebnisse der SPD/CDU negativ beeinflusst haben, dann sollte Herr Erdogan noch erwähnen, welchen  Parteien es seiner Ansicht nach zugute kam. Die müssten dann ja "türkeifreundlich sein"

Also ungerecht fände ich es schon, wenn Herr Schulz nur Erdogan für die Ergebnisse verantwortlich machte.... ( sofern er das überhaupt tut )...sollte er es tun, dann wäre Erdogan wohl als Wahlkampfmanager für SPD (und CDU) geeignet

Erdogan ist nicht nur reichlich durchgeknallt, sondern hat hier auch offensichtlich ein paar Dinge entweder massiv nicht begriffen oder massiv bewusst ignoriert: beide großen Wahlgewinner sind noch deutlicher gegen einen EU-Beitritt der Türkei und haben auch sonst eine sehr viel "deutlichere" Meinung über die Türkei als CDU und SPD (nicht als die CSU, soweit ich das von hier aus mitbekommen habe): die FDP schließt Beitrittsverhandlungen aus, solange ein Antidemokrat die Türkei führt, und die AfD kategorisch.

Also ist Erdogan entweder ziemlich dumm oder ein Lügner von einem selbst für einen Politiker bemerkenswerten Format. Da man als Kretin nur in einer Erbmonarchie oder in einem Strohpuppenregime an die Spitze kommt und Erdogan der erste in seiner Linie ist ...

Außenpolitisches Rumgebrülle hat praktisch immer innenpolitische Gründe, man will sich vor der eigenen Bevölkerung profilieren. Da besonders die AfD im Ausland genau beobachtet wird, kann Erdogan sich solche Aussagen nur dann leisten, wenn er entweder seine Bevölkerung für dumm hält oder die Massenmedien stark zensiert (oder beides).

Insgesamt dürfte Erdogan aber ein weit geringere Rolle bei der Entscheidung der deutschen Wähler gespielt haben als sein Ego verkraften würde.

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