Ist EMDR die richtige Therapie Methode? Gibt es Alternativen?

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2 Antworten

Grundsätzlich zeigen deine Symptome, dass da innerlich was aufgewirbelt wird. Ich würde an deiner Stelle deine Sichtweise reframen und das als guten Wegweiser sehen. Ich nehme an, dass du empfindlich auf deine verdeckten Themen reagierst und dass das Asthma und die Hyperventilation ein Abwehrmechanismus ist.

EMDR geht tief und ist eine anerkannte Methode. Wenn du es sanfter haben möchtest, google mal Wing Wave. Die arbeiten mit REM, den Augenbewegungen, die beim Träumen auftreten. Während dieser Schlafphase wird Erlebtes verarbeitet. Wing Wave macht sich das zu Nutze und aktiviert die Augenbewegungen, um nachträglich eine Verarbeitung nicht integrierter Inhalte künstlich herbeizuführen.

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Hast du auch sonst Probleme mit Asthma?
Oder war das jetzt Atemnot im Zusammenhang mit der Hyperventilation?
(P.S.: Ich weiß, worum es bei EMDR geht und habe gewisse Erfahrung mit der Methode)


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Nagje 07.10.2017, 08:22

Allergisches Asthma ist bekannt, aber da gab es kein Allergen

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Tamtamy 07.10.2017, 08:25
@Nagje

Was schlägt dein(e) Therapeut/in zum weiteren Vorgehen vor?

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Nagje 07.10.2017, 08:26

Und ja es war definitiv Asthma Anfall. Diesmal keine Atemnot bei Hyperventilation. Es gab den typischen Expirations Stridor usw.

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Nagje 07.10.2017, 08:28

Ich weiß nicht. Ich versteh das nicht so ganz was er weiter machen möchte. ???? Ich habe aber irgendwie Angst vor neuen Asthma Anfällen.

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Tamtamy 07.10.2017, 08:33
@Nagje

Das ist wichtig, dass du dich sicher fühlen kannst.
Es macht keinen Sinn, über diese Angst 'hinwegzugehen'.
Normalerweise wird ja vereinbart, dass du ein Stopp-Zeichen geben kannst, wenn dir der Prozess zu schnell geht oder du dich allzu unwohl fühlst. Habt Ihr das praktiziert?

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Nagje 07.10.2017, 08:40

Eigentlich schon drüber gesprochen, aber wenns einen überkommt irgendwie nicht möglich.... dann Panik Kreislauf Spirale ...schwer in Worte zu fassen

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Tamtamy 07.10.2017, 08:49
@Nagje

Ihr solltet den Vorgang des Prozessierens deutlich langsamer angehen! Offenbar hast du Signale des Unwohlseins erst zu spät mitbekommen und warst dann schon zu stark im Prozess.
Es muss da mehr Sicherheit aufgebaut werden und deine diesbezüglichen Ressourcen gestärkt werden!
Stabilisierung hat absoluten Vorrang vor Prozessarbeit!
Sprich deinen Therapeuten klar darauf an, dass du mehr Sicherheit bei dir und von ihm brauchst! Frag ihn, was er dafür tun kann!

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NLPcoaching 08.10.2017, 13:27
@Tamtamy

Genau Tamtamy hat recht, diese Abreaktionen sind normal und zeigen, dass du gut im Prozess bist, ABER der Prozess sollte so mit Ressourcen angefüttert werden, dass sie gut zu ertragen sind. Sonst besteht die Gefahr der Retraumatisierung. Gerade bei so intensiver arbeit sollten parallel immer noch "Heilströme" mit in die Arbeit einfließen. Was hat deine Therapeuten da denn bis jetzt etabliert? Z.B. Sicherer Ort, unterstützender Ego-State (z.B. Berater), Verankerung von positiv-Gefühlen (z.B. über Bodenanker)... Das stabilisiert den Prozess, macht ihn steuerbar und gibt dir Sicherheit das du HEUTE und zukünftig alles im Griff hast. 

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