Ist eine Zurückstellung bei der PKV das selbe wie eine Ablehnung?

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6 Antworten

Das heißt dass diese Gesellschaft dich z.Zt. nicht versichern will.

Achtung!! Wenn du jetzt anderswo einen Antrag stellst, musst du diesen Umstand im Antrag angeben. Sonst ist das eine vorvertragliche Anzeigepflichtverletzung. Einfach das zu vergessen, führt dann dazu, dass du im Leistungsfall im Regen stehst

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Ich hoffe die Zurückstellung der entsprechenden PKV war eine Reaktion auf eine Voranfrage und nicht die offizielle Reaktion auf einen Antrag.

Wenn doch, dann wurde hier, warum auch immer, nicht besonders glücklich operiert.

In zweifelhaften Fällen (und das sind i.d.R. mehr als man allgemein glaubt) arbeitet man (d.h. der Versicherungsberater / -makler / -berater) mit Voranfragen. Wenn es ein Makler ist, dann geht das auch parallel bei mehreren Gesellschaften.

Also, wenn es sich um eine Voranfrage handelt, diese an andere Gesellschaften schicken und deren reaktion abwarten. Wenn schon ein Antrag gestellt wurde, dann spätestens jetzt zum Fachmann und nicht selbst einfach weitere Anträge stellen. Außerdem gilt es zu beachten dass ein abgelehnter bzw. zurückgestellter Antrag bei den meisten Gesellschaften im Antrag anzugeben ist bzw. diese in entsprechende zentrale Dateien gucken.

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Bei einer Zurückstellung besteht die Möglichkeit, dass man in 2 - 3 Jahren wieder einen Antrag auf eine PKV stellen kann.

Dies geschieht meist, wenn der Antragsteller in den letzten 3 Jahren in stationärer Behandlung war und man den Heilungsprozess erst mal abwarten will.

Eine Ablehnung bedeutet, dass vermutlich keine Möglichkeit mehr besteht ihn zu versichern. z.B. bei schweren Erkrankungen wie Krebs.

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Der Zeitraum der Rückstellung wird i.d.R. konkret benannt (z.B. 6 Monate oder 1 Jahr). Es ist keine Ablehnung, sonst hätten sie das so formuliert. Allerdings beinhaltet eine Rückstellung auch nicht, dass man nach der Karenzzeit dann auch tatsächlich eine echte Chance hat, angenommen zu werden. Die Rückstellung bedeutet lediglich, dass die Anfrage derzeit nicht geprüft wird und man bereit ist, in einer bestimmten Zeit sich die Anfrage dann ernsthaft anzuschauen.

Im Normalfall wird ein guter und kompetenter Makler gleich bei mehreren (i.d.R. allen in Frage kommenden) Gesellschaften die Anfrage stellen. Danach kannst du dir also zum aktuellen Zeitpunkt weitere Anfragen sparen.

Und wie schon mehrfach gesagt wurde, ich hoffe, dass es sich um eine Anfrage gehandelt hat. Stelle NIEMALS, wirklich NIEMALS einen Antrag bei einer Versicherung, wenn du VORHER nicht eine Zusage hast. Selbst wenn man kerngesund ist, kann z.B. eine grenzwertige Bonität zu einer Ablehnung bei einer Gesellschaft führen (alle anderen hätten es vielleicht gemacht). Nach einem abgelehnten Antrag kannst du dir weitere Anträge bei anderen Gesellschaften aber so ziemlich schenken.

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Hallo Sonjkaa,

ich kann mich meinem Vorschreiber anschließen. Es ist keine Ablehnung, die Erkrankung die dazu geführt hat, ist lediglich zu früh bzw. noch nicht lange genug ausgeheilt.

Wenn du möchtest kannst du mir eine Freundschaftsanfrage schicken und ich bin dir behilflich.

VG

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Grundsätzlich ist es ein vorläufige Ablehnung da der Versicherer das Risiko der zuvor bestandenen Erkrankung nicht einschätzen kann. Er bietet Dir also an nach einem gewissen Zeitraum den Antrag erneut zu stellen. In den meisten Fällen wirst Du von anderen Anbietern nun auch solche einen Ablehnung erhalten, ggf. auch ohne Rückstellung. Übe Dich in Geduld.

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