Ist eine Zahnzusatzversicherung für Kinder sinnvoll?

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11 Antworten

Ein Zusatzversicherung für Zahnersatz ist für Kinder extrem günstig, weil das Risiko für den Versicherer sehr klein ist. Es gibt allerdings Erkrankungen, die dafür sorgen, dass bei Kindern die zweiten Zähne nicht gebildet werden und in diesem Falle ist Zahnersatz (inkl. Implantaten) auch für Kinder und Jugendliche schon aktuell.

Einige Eltern wollen darum darauf nicht verzichten und packen es einfach in den Gesamtschutz mit hinein. Es ist auf keinen Fall falsch.

Wer das Risiko aber nicht hat, kann auf diesen Schutz auch noch verzichten und die Kinder dann als junge Erwachsene später selber entscheiden lassen, ob sie ihre Zähne versichern wollen.

Da für Kindertarife keine Altersrückstellungen gebildet werden, ergibt sich auch kein Beitragsvorteil. Die günstigsten Erwachsenentarife gibt es um das 20. Lebensjahr.

Absicherung von Zahnbehandlung und Kieferorthopädie ist dagegen für Kinder etwas teurer, weil das Kostenrisiko für die Versicherer hier schon eher greifbar ist. Bei gängigen Produkten werden dann z.B. 1500 EUR für die Zahnspange übernommen und das kann natürlich schon eine deutliche Entlastung sein. Hier ist zu prüfen, ob die private Versicherung auf Vorleistung durch die Kasse besteht (in dem Fall schlecht) oder ob die Versicherungsleistung in jedem Fall bei einer notwendigen Zahnspange auch geleistet wird.

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Es gibt Versicherungen die noch wichtiger sind, aber man kann drüber nachdenken, wenn dort z.B. kieferorthopädische Leistungen mit inkludiert sind.

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Kommentar von mariontheresa
06.09.2016, 16:48

Kieferorthopädie auf jeden Fall. 

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Die Antwort ist in jedem Fall „Ja"! Die Kosten für Zahnbehandlungen, Zahnspangen und Kieferorthopädie können bereits in jungen Jahren astronomisch hoch werden. Im Gegensatz dazu sind die Beiträge gerade in jungen Jahren sehr niedrig. Also in jedem Fall eine lohnende Investition. Du solltest allerdings gut überlegen wen du diese Verträge anvertraust, denn die Unterschiede zwischen den einzelnen Anbietern sind mitunter nur wenige Cent vom Beitrag her aber im punkto Leistung wie Tag und Nacht. Mein Rat an dich: wende dich mit deinem Wunsch auf Beratung an einen richtigen Versicherungsmakler der sich auf Personen Versicherungen spezialisiert hat. Dann solltest du normalerweise gute Verträge erhalten.

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für meine Kinder wäre mir wichtiger eine Krankenhaus-Zusatzversicherung abzuschließen (für Chefarztbehandlung im 2-Bett-Zimmer).

Wenn die Zähne schlecht sind, sollte man natürlich auch eine Zahn-Zusatzversicherung in Erwägung ziehen.

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Kommentar von mariontheresa
06.09.2016, 16:53

Nicht nur schlechte Zähne, sondern schiefe. Schlechte Zähne kann man mit guter Pflege und Prophylaxe verhindern, KFO wird bei den meisten Kinder nötig und teuer.

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Wozu denn das? Das Land zahlt doch sowieso jede Behandlung bis zum 18. Lebensjahr. Also jedenfalls alle, die medizinisch notwendig sind. Ich finde deshalb, dass eine zusätzliche Versicherung nur rausgeschmissenes Geld ist. Leg die Beiträge, die du dafür zahlen müsstest lieber auf ein Sparbuch, für den Fall, dass wirklich einmal etwas passiert. Ein finanzielle Pufferzone ist sehr wichtig, nicht nur für die Nerven.

Wenn sie dann mündig sind und arbeiten, können sie sich ohnehin alle Versicherungen selbst zahlen.

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Hi,

ich finde die Frage stellt sich überhaupt nicht. Bei einem guten Angebot
rentiert sich der frühe Abschluss für die Kinder. Denn nur dann bleiben die
Versicherungsbeiträge ein Leben lang sehr gering. Wenn man sich ansieht, was uns voraussichtlich in unserer Pension bleiben wird, ist das ein wichtiger
Aspekt, den man nicht übergehen darf.

Ich habe mich neulich nach einer Kranken- und Unfallversicherung erkundigt und muss sagen, dass ich mit 52 Jahren nicht weiß, ob ich mir das noch leisten kann. Die Beiträge steigen leider und wenn man keine Eltern hat, die einen informieren, kommt man sehr spät drauf!

LG

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Wenn es um KFO geht, ja. Allerdings darf natürlich noch keine Zahnfehlstellung diagnostiziert worden sein. 7 Jahre ist da eher spät, 5 Jahre ist OK.

Wenn es nicht um KFO geht, eher nein. OK, Fissurenversiegelungen werden z.B. von der GKV nicht bezahlt, aber der finanzielle Aufwand hierfür hält sich in Genzen.

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Meines Erachtens, ja, zu früh. Ich habe selbst aus denselben Grund mit meiner Zahnärztin mal darüber geredet und sie meinte, dass ich mir damit noch Zeit lassen kann und vor allem braucht man das nicht, wenn man regelmäßig zum Zahnarzt geht.

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Kommentar von papavonsteffi
06.09.2016, 09:17

Sorry, was für ein Quatsch.

Was ist denn z.B. mit Zahnfehlstellungen die lang und teuer reguliert werden müssen ...  das hat z.B. überhaupt nichts
mit regelmäßigen Zahnarztbesuchen zu tun!

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Dann müssen die Kinder ja ´ne verheerende Mundhygiene gehabt haben! - Im 1. Moment dachte ich , es ginge um KFO- aber diese wär´ja bei ´ner Zahnversicherung garnicht dabei!

Das kannst Dir also sparen.

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Kommentar von mariontheresa
06.09.2016, 16:58

Bei einer privaten Zusatzversicherung für Kinder kann man den Tarif so wählen, dass KFO mit dabei ist. 

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... frage doch bitte einfach "Deinen" >Berater bzw. die von Deiner Krankenkasse, denn die kennen doch Beiträge und Leistung.

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Kommentar von mariontheresa
06.09.2016, 16:57

Die Mitarbeiter der gesetzlichen Krankenkasse können keine Auskunft  geben über Tarife und Leistungen einer privaten Versicherung.

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