Ist eine Vertragsgebühr bei Mieterwechsel zuläsig?

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3 Antworten

Wie wird denn diese Gebühr begründet? Der Mieter schuldet die Miete und Nebenkosten. Zusätzliche Gebühren sind Unsinn.

Eine solche Gebuehr darf er nicht verlangen. Andererseits muss er dich aber auch nicht aus dem Mietvertrag entlassen und die Mitmieterin muss er auch nicht als alleinige Mieterin akzeptieren. Die Folge waere, dass ihr gemeinsam kuendigen muesstest und die Mitmieterin dann ebenfalls raus muesste.

Da der Vermieter aber anscheinend bereit ist, der von euch gewuenschten Vertragsaenderung gegen Zahlung eines doch recht geringen Betrages zuzustimmen, stellt sich die Frage nach der Rechtmaessigkeit einer solchen Forderung eigentlich eher zweitrangig. Hier sollte man vielleicht ein wenig pragmatischer an die Sache herangehen und sich besser fragen, welches Ziel man erreichen moechte und ob einen das nicht vielleicht auch ein paar Euro wert ist. Die oben genannte Alternative duerfte jedenfalls nicht nur aergerlicher sondern sicher auch teurer als gerade mal 85 Euro werden.

Ich würde mal ganz kühl nach der gesetzlichen Grundlage für diese Gebühr fragen und dabei anklingen lassen, dass du die Antwort deinem Rechtsanwalt übergeben wirst. Er warte schon ganz erfreut auf die Antwort...

DerCAM 10.03.2011, 15:52

Raimund, er will doch was vom Vermieter. Er moechte dessen Zustimmung zur Entlassung aus dem Mietvertrag und zur Forstsetzung des Mietverhaelnisses mit nur einem statt bisher 2 Mietern.

Haeltst du es da wirklich fuer sinnvoll, sich auch noch gross mit dem anzulegen? Waere ich der Vermieter, ich wuerde dann damit reagieren, dass ich eine Umstellung des Vertrages auf nur einen Mieter grundsaetzlich ablehnen wuerde. Dann bleiben halt beide drin (im Mietvertrag, nicht aber zwangslaeufig auch in der Wohnung) oder beide kuendigen gemeinsam und sind dann beide weg.

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